Horch die Lerche singt im Hain

Heute ist Valentinstag ich bin hier eher etwas verhalten, aber der SchönewildeMann und ich wir schenken uns immer eine Kleinigkeit, was ich bekommen habe? Nun das ist wirklich privat und das möchte ich gerne für mich behalten. ;-)

Ich habe ihm gestern für heute morgen zum Frühstück ein Hefeherz, das mit einem Rosmarinzweig durchbrochen wird, gebacken. 

Er hat es noch nicht gegessen und sich mächtig gefreut.





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Andrea stellte wieder eine Aufgabe und ich habe sie sehr gerne gelöst. 

Zur Aufgabe stand, dieses Gedicht umzusetzen.

Der Tag bringt seine Sorgen,
mich lässt es unbeschwert,
das macht, ich hab am Morgen
die Lerchen singen gehört.

Nun geh ich durch die Menge,
geh ruhig und mit Lust,
weiß keiner, was für Klänge
ich trag in meiner Brust.

Es klang so süß und labend,
rief Mut und Hoffen wach.
Den Tag lang bis zum Abend
klingt's mir im Herzen nach. 

Johannes Trojan
 


Mir ist dazu folgendes eingefallen. 

Es war gar nicht so einfach mit einem Kugelschreiber und einem entsprechenden Farbstift auf die Fläche des Keilrahmens zu schreiben und zu malen. Es ist ein wenig verflossen, ja aber dennoch zeige ich es.







Horch, die Lerche singt im Hain!
Lausche, Liebchen, still,
öffne sacht dein Fensterlein,
Höre, was sie will.
Deutlich ist des Liedes Ton -
Wer da liebt, versteht ihn schon!

Höre, wie der milde Klang,
Liebchen, sich zu dir erhebt!
Frage nicht, was der Gesang,
Teure, sehnsuchtsvoll erstrebt!
Deutlich ist des Liedes Ton,
Wer da liebt, versteht ihn schon.


Nicolai Gedda war lange mein heimlicher Schwarm
ein wunderbarer lyrischer Tenor aus Schweden, der
2017 verstorben ist. 



Wer kennt nicht dieses Lied aus der Oper 

"Die lustigen Weiber von Windsor"

von Otto Nicolai. 

 Ja, und wer kennt es nicht aus 
Romeo und Julia 
von
Shakespeare

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.....!



JULIA.

Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern.

Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche,

Die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang;

Sie singt des Nachts auf dem Granatbaum dort.

Glaub', Lieber, mir: es war die Nachtigall.

ROMEO.

Die Lerche war's, die Tagverkünderin,

Nicht Philomele; sieh den neid'schen Streif,

Der dort im Ost der Frühe Wolken säumt:

Die Nacht hat ihre Kerzen ausgebrannt,

Der muntre Tag erklimmt die dunst'gen Höh'n:

Nur Eile rettet mich, Verzug ist Tod.


Natürlich geht der Text noch weiter, das kannst du selbst lesen. Vielleicht hast du das Schauspiel als Buch auch zuhause. 



Für das Eye Poetry von Andrea habe ich 
aus einem Notenheft Figuren zu einem Chor ausgeschnitten ein bisschen gemalt und geschrieben und Auszüge aus den o.g. Texten verwendet. Weil heute Valentinstag ist haben viele Münder der Beteiligten Herzchen und natürlich auch, weil sie mit dem Herzen singen. 




Ich gehe durch die Menge, man sieht mich nicht und ich habe auch ein Lied auf den Lippen. Ich gehe öfters durch die Menge und singe, oft auch beim Laufen, mir macht es nichts aus, wenn die Leute gucken. Manchmal freuen sie sich mit und manchmal haben sie auch schon mitgesungen.

Wie sagte schon Friedrich Schiller:


"Es schwinden jedes Kummers Falten,
solang des Liedes Zauber walten. 


Zwei Lerchen haben sich auch eingefunden, wenn man schon über sie singt, müssen sie auch dabei sein.  





Besonders alte Menschen mögen es, wenn man mit ihnen singt, meistens dann, wenn es alte Lieder sind, die sie selbst auch mitsingen können. Darüber schreibe ich mal einen Post, denn ich singe inzwischen mit alten Menschen. 
Schön!

Singen ist gesund und vertreibt manche schlechte Laune oder Kummer.
  


 

Kommentare

  1. Da hast du das Gedicht wirklich sehr kreativ umgesetzt! Gefällt mir gut. Nur die Lerche singt heute nicht. Die versteckt sich im Busch und friert sich den A.... ab. Heute ist es ja sowas von saukalt hier.
    LG, Varis

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  2. Das ist schön mit den Herzen auf den Lippen und den Lied im Herzen! Eine gute Umsetzung! LG. Susanne

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  3. Ja, liebe Eva, beim Singen vor allem in meiner Chorzeit ging mir auch immer das Herz auf...leider singe ich heute viel zu wenig.
    Das Herz für den Schönenwildenmann ist eine zauberhafte und leckere Idee ...ein liebe, herzliche Aufmerksamkeit - handmade ... ohne großartige Kosten. ;-)
    Lieben Gruß und einen schönen Tag, Marita

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  4. Da die Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, ein wunderbar passendes Geschenk das sicher viel Freude macht.
    Deine Lerchencollage kommt so heiter daher, da ist dir eine schöne Umsetzung zum Projekt gelungen. Und ja dort wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder.
    L G Pia

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  5. Liebe Eva,
    ein von Herzen kommender und zu Herzen gehender Beitrag zum heutigen (Ascher)Mittwoch und Valentinstag.♥
    Liebe Grüße
    moni

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  6. da hast du ja noch schöne beispiele für die lerche in lied und gedicht gefunden und wunderbar umgesetzt! und ja: singen macht riesenspaß!
    liebe grüße
    mano

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  7. Wie schön hast Du Dich auf den Lerchenschwingen durch die Literatur tragen lassen. Da sieht man auch, wie allgegenwärtig der morgendliche Lerchengesang einmal war, und wie er heutzutage einfach (meist) fehlt. Deine Collage ist wirklich so zu Herzen gehend. Vielleicht würden wir alle uns mehr um das Schicksal der gefiederten Sänger kümmern, wenn wir ihre Melodien so in uns trügen, wie deine Figuren.
    Liebe Grüße
    ANdrea

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  8. ...eingehüllt in den Gesang haben sie sich, liebe Eva,
    deine Sänger und Sängerinnen...und ein fröhliches Lied auf den Lippen...schön,

    liebe Grüße Birgitt

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  9. Liebe Eva,

    ich habe in diesem Jahr zum Valentinstag gar nichts gebacken, aber wir haben uns auch Kleinigkeiten geschenkt, gehört irgendwie einfach dazu. :-)

    Bestimmt hat dein Mann das Herz inzwischen schon verzehrt und es hat gemundet.

    Die Umsetzung vom Eye Poetri ist dir bestens gelungen. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  10. Liebe Eva,
    eine ganz zauberhafte Idee hast du gehabt. Das gebackene Herz sieht sehr lecker aus. Vielleicht hat es sich der Schönewildenmann schon schmecken lassen. Das Gedicht hast du sehr kreativ umgesetzt.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  11. Ein Flug durch die Lerchenliteratur, wie schön... Toll, wenn es ein Gedicht vermag so viele Erinnerungen und Assoziationen auszulösen. Lieben Gruß Ghislana

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  12. Deine Umsetzung ist total kreativ, dir ist so Vieles dazu eingefallen und so ist hier ein richtiges "Lerchenallerlei" entstanden. Diese lustigen Sänger gefallen mir sehr gut. Singen ist was für die Seele, das ist wahr. Wie schön, dass du mit alten Menschen singst. Ich erinnere mich noch, als meine Mutter im Altenheim war, da haben meine Kinder und ich des Öfteren für sie musiziert. Ich hatte meine Gitarre dabei und die Kinder haben mit mir gesungen oder geflötet. Wir hatten die Zimmertür aufgelasssen und aus den benachbarten Zimmern haben sich dann immer nach und nach mehr Bewohner eingefunden und haben meist auch mit glücklich strahlenden Gesichtern mitgesungen.
    Liebe Grüße von:
    Beate

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