Sneaker zum Renaissance-Kleid





Bekannt ist Kersten Paulsen den Ludwigsburger vor allem durch ihre Märchenszenen im Blühenden Barock. Sie gewann im Jahr 2008 den Entwurfswettbewerb zur Gestaltung einer begehbaren Märchenszene aus der Erzählung Däumelinchen. 





Zum 50. Jubiläum des Märchengartens eröffnete die die 
175 qm große Attraktion. Weitere Märchenszenen - zu Max und Moritz und Dornröschen folgten. 



Seit April 2017 können Besucher im Kreishaus in Ludwigsburg die Zeichnungen begutachten, die die Vorlage für die Märchenszenen waren. Wunderschöne künstlerische Zeichnungen mit feinem Pinsel gezogen sind zu sehen. 

 Aber mir geht es hier in diesem Post eher um die Kostüme, die allerdings nicht alle Turnschuhe tragen , sondern es sind Kostüme aus der Werkstatt des Wilhelma-Theaters in Stuttgart von Kersten Paulsen.



Kersten Paulsen ist Ausstattungsleiterin des Wilhelma-Theaters in Stuttgart und zeigt Malerei, Zeichnungen und Kostüme aus 30 Jahren Berufserfahrung. 




Wer Sofia Coppolas "Marie Antoinette" gesehen hat, weiß, dass erst die Brechung durch die Brille der heutigen Zeit einen Stoff interessant macht. Im Film sieht man die üppige Garderobe der Königin aber auch ganz neuzeitliche Chucks.



Irre ist es schon, wenn man die Kostüme von Kersten Paulsen betrachtet, die derzeit im Atrium des Kreishauses zu sehen sind. Da sieht man üppige Barock-Kostüme mit Turnscuhen oder das dezente Kleid einer Magd der Renaissance-Zeit mit quietsschbunten Sneakers. 




Vor allem der Kontrast zwischen den feinen Kostümzeichnungen und den schroffen Gemälden macht diese Ausstellung sehenswert. Kersten Paulsen schätzt die Variation: „Künstlerisch zu arbeiten heißt auch, auf der Suche nach Fragen zu sein und diese zu beantworten. Wenn man immer nur dieselben Fragen beantwortet, ist das Stillstand.“  

Quelle:
Stuttgarter Nachrichten von Phillip Obergassner 



Kersten Paulsen wohnt in Markgröningen 
Es ist schon etwas ganz besonders. 


 





 




Im Post darfst du einige der Kostüme sehen, die heute zu Artis Anna gehen. Man sieht sowas wirklich nicht jeden Tag. 


Kommentare

  1. Das sind wahre Kunstwerke, liebe Eva. Da stecken garantiert viele Stunden Arbeit drin.
    Menschen mit solchen Fähigkeiten sind einfach zu beneiden.

    liebe Grüße
    Nicole

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  2. Toll...absolut klasse und vor allem das erste Kleid gefällt mir besonders gut. Sowas würde ich hier an Karneval auch gerne tragen^^

    Sowas sieht man wirklich nicht alle Tage und ich finde es immer so schön wenn auch Kostümbildner, Maskenbildner und Co auch mal eine Ehrung bekommen. Man sieht eine Oper, Operette, ein Musikal usw. und in erster Linie die Aufführung, die Künstler auf der Bühne. Wieviel Arbeit vorab dort drin steckt wird von einigen Menschen vergessen.

    Dir einen schönen Tag wünschend sende ich ganz herzliche Grüsse

    N☼va

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  3. Guten Morgen liebe Eva,
    das sind ja wirklich traumhafte und außergewöhnliche Kleider, aber das rote Kleid ist ja der absolute Hammer - das sieht ja fast unwirklich aus. Und dann dieser Gegensatz zu der Leiche - ja das ist wirklich mal etwas ganz anderes.
    Diese Kombination mit den Schuhen finde ich lustig :)

    Eine tolle Ausstellung hast Du uns heute mitgebracht - danke dafür!

    Liebe Grüße

    Kirsi

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    1. Und mir gefällt die Leiche sooo gut. :-)).

      So nun denn, ich melde mich heute Abend bei allen. Wir gehen aufs Rad.

      Lieben Gruß Eva

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    2. Da sind ja sogar welche dabei die man heute noch tragen könnte.
      Ich ziehe jetzt aber die Wanderschuhe vor und laufe der Magga entlang.
      L G Pia

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  4. ungewöhnlich und SCHÖN..DANKE für diese Vorstellung
    mit einem LG vom katerchen

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  5. Wunderschöne Kostüme sind das. Tolle Fotos. Mir blutet nur fast das Herz wie dieses tolle Seidenkleid auf diesem Verkehrsschildständer hängt. ;)
    Ich wünsche dir einen schönen sonnigen Mittwoch, liebe Grüße Tina

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  6. Hallo liebe Eva,
    Es ist einfach wundervoll, wenn man solche Kostüme, nicht nur aus der ferne im Publikumsraum, sondern mal ganz nah und ganz lange ansehen darf. Zusammen mit den Hintergrundbildern und den Schuhen ist dies wirklich eine interessante Kunstinstallation. Allerdings die Kleider sind natürlich der Hingucker und du hast vollkommen recht, es ist total außergewöhnlich und extravagant. Da kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, dass du diesen schönen Post zum Projekt verlinkt hast.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht dir
    Art

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  7. Hallo, liebe Eva
    Ein sehr außergewöhnlicher Post mit Kostümen, die man unbedingt unter "Kunstwerke" einreihen muss.
    Wo gibts heute noch gestickt, gesmokt, paspuliert, in Falten gelegt? Ja bei uns, in der Trachtenmode die nach traditionellen Vorlagen hergestellt wird, aber Alltagsmode wäre viel zu aufwändig und teuer.
    Wunderschöne Bilder hast Du mitgebracht. ;-)

    Liebe Grüße und hab einen schönen Tag
    Elisabetta

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  8. Liebe Eva,

    die Kostüme sind einfach wundervoll und ich kann mich den Worten von Nova nur anschließen. Was da für Arbeit und Zeit dahintersteckt kann man sich wohl kaum vorstellen.

    Mit der Moderne habe ich so meine Probleme. Jetzt mal abgesehen von den Sneaker, wo ich ehe kein Fan von bin, verursachen auch mitunter die modernen Kulissengestaltungen bei mir Bauchschmerzen. Aber das ist sicher eine Frage des Geschmacks.

    Deine Aufnahmen sind aber große Klasse. Prima, dass Du sie hier zeigst.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  9. Kostümbildner ist für mich ein toller Beruf. Historische Kostüme zu entwerfen, erfordert schon ein großes Wissen und Können. Aber auch die Kostüme, die wir z.B. bei 'Let's dance' sahen, fand ich einfach traumhaft schön.
    Danke fürs Zeigen.
    LG Edith

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  10. WOW!
    Eine tolle Sammlung, teils auch sehr belustigend!
    Ich würe gerne solche Kleider einmal ausprobieren wollen. Wobei das ja noch die leichteren Varianten sind. Es gibt schon noch schwerere Geschöpfe mit vielen Unterröcken und Reifröcken und das ganze Gedöns :-D

    Liebe Grüße

    Anne

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