Chinesischer Tee

Ghislana von Jahreszeitenbriefe gab uns wieder ein Ping mit diesem Bild und mit diesem Post komme ich aus  der Blogpause zurück. 

Von der Blogpause berichte ich dann am Samstag. 





Zur Einführung!

Jeden 1. Dienstag im Monat zeigen uns Ghislana oder Lucia ein Bild. Ein sogenanntes Ping.
Mit diesem Bild dürfen die Teilnehmer
die an diesem Projekt teilnehmen



machen was sie wollen. Sie dürfen das Bild bearbeiten, eine Geschichte schreiben usw. 

Mein Pong:

Ich habe folgende Geschichte: 


Zuerst ein Sprichwort aus China:

Tee erleuchtet den Verstand, schärft die Sinne, verleiht Leichtigkeit und Energie 
und vertreibt Landweile und Verdruß. 


Als ich vor Jahren in China war, durfte ich die Tradition des Tees und vor allem die Zubereitung des Tees mit allen Sinnen genießen. Die Chinesische Teekultur ist ein bedeutender Teil der chinesischen Kultur und die weltweit älteste ihrer Art. Selbst die berühmte japanische Teekultur hat ihre Wurzeln in China, wurde aber dann in Japan weiterentwickelt. 

Auch in China gibt es eine eigene Teezermonie, die "Teekunst" genannt wird. 

Die öffentliche Teekultur wurde während der Kulturrevolution und damit auch durch die Schließung aller öffentlichen Teehäuser unterdrückt und war nur noch im Süden und Westen Chinas, sowie auf Taiwan verbreitet. Das Teetrinken hat sich aber trotz allem unverändert in den Familien erhalten, wobei die meisten Chinesen ausschließlich ungesüßten Grüntee trinken. 
Die althergebrachte Teekultur kommt mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas nun wieder verstärkt zur Geltung.


Lange habe ich mir das Bild, das uns Ghislana zur Bearbeitung zur Verfügung gestellt hat, angeschaut und mir ist wieder eingefallen, dass mein früherer Chef ein begeisterter Anhänger der chinesichen Teekultur war.



Da prallten zwei Welten aufeinander. Ich Kaffeetrinker und er wollte immer nur den guten chinesischen Tee.

Klar, dass er dazu auch rauchen mußte.


Er wußte genau Bescheid, auch, dass es in China sechs Teesorten gibt.
Ich mußte dann immer in den Chinesischen Teeladen gehen, der sich in Stuttgart in der Olgastraße befand. Zu dieser Zeit schon wirklich sehr exotisch.

Heute gibt es dieses Teegeschäft nicht mehr
Wer aber in Stuttgart guten chinesischen Tee trinken möchte und auch die chinesische Teekultur kennenlernen will, der ist  im

 http://www.taichi-teehaus.de/  

gut aufgehoben. 

Es gibt in China


Grünen Tee
Weißen Tee
Gelben Tee
Oolong Tee (er ist halbfermentiert)
Pu-Erh Tee (nachfermentierter Tee aus der Stadt Puér)
Roter Tee (schwarzer Tee)

Er trank am liebsten Gelben Tee, das ist ein bedufterter Tee, etwa wie Jasmintee.

Und er achtete sets darauf, dass ich als seine Sekretärin bestimmte Kriterien eingehalten habe. 

So mußte ich z.B. meistens meinen schwarzen Cheongsam anziehen. Ein Cheongsam ist ein chinesisches Gewand für besondere Anlässe.
Es hat einen hoch geschlossenen Kragen, hat Knöchellänge, Knöpfe oder Schlaufenverschlüsse an der Schulter und Schlitze auf beiden seiten.

Es ist aus Seide oder Satin gearbeitet, man kann auch Qipao dazu sagen.

Zur Zubereitung und zum Servieren des Tees, das er wie ich oben erwähnt habe, zelebriert hat, mußte ich immer das Cheongsam tragen.
Allerdings war zu dieser Zeit ein Cheongsam sehr schwer zu bekommen, also habe ich mir ich mir ein solches aus feinem schwarzen Satin selbst genäht. :-)))

So saßen wir meistens - er hatte auch eine Schwäche für die 50er Jahre an dem kleinen Tischchen mit den Möbeln aus dem 50ern. Klar doch, dass mein Arbeitsplatz auch so ausgesehen hat.



Meistens bin ich dann an dem Tischchen mit der manuellen Schreibmaschine gesessen und habe gewartet, bis er zum Diktat gerufen hat und dann dabei die Teezermonie gewünscht hat.



Als ich das Bild oben von Ghislana gesehen habe, ist mir diese Geschichte so eingefallen.



Manchmal haben wir mit den kalten chinesischen Tee auch unsere Blumen gegossen, das war wirklich sehr gut für sie. 

Könnte doch sein, oder?

:-))
Natürlich nicht wahr!
Wahr ist allerdings, dass ich das Schreibmaschine schreiben auf einer manuellen Maschine gelernt habe. 250 Anschläge  in der Minute waren Pflicht und vor allem das 
10 Finger-System und das Bildschreiben (ich kanns noch heute) und 180 Silben Stenographie in der Minute habe ich auch noch gelernt, ich glaube die meisten kennen das gar nicht mehr.


Die ganz versierten Stenotypistinnen können das noch lesen. 

Aber manchmal - ein wenig kann ich noch - leistet mir diese Art des Schreibens gute Dienste, denn man kann schon manchmal kurz etwas notieren. 

Wahr ist auch, dass mein Chef China mochte und auch den Tee von dort. In ganz frühen Jahren war er  immer dort und war ganz begeistert. Ein Grund für mich im Jahr 2009 auch einen 14tägigen Besuch in China zu machen. Wahr ist auch, dass ich ein Cheongsam mein Eigen nennen darf. Es ist aus Satin aber es ist nicht aus China, sondern ich habe es vor Jahren in Stuttgart gekauft. 

Die alten Möbel sind von einer Ausstellung, die ich mal besucht habe. Die Fotos vom Cheongsam sind von einem Post aus dem alten Blog. Das Cheongsam passt mir aber immer noch.

Was mich besonders begeistert hat war Shanghai. Eine  sehr saubere Stadt. Peking mit seiner verbotenen Stadt und vor allem, die Geschichte dieses Landes und vor allem japanisch-chinesische Krieg. 

 Da fällt mir Nanking ein.


Ein dunkles Kapitel der Japanischen Geschichte, die Japaner haben diese Verbrechen nie anerkannt


und man sollte nie vergessen, was ein Mann names  
John Rabe geleistet hat. Der Schindler von China. 
 

Ich darf dir einen ganz besonderen Film empfehlen:


Auszug aus dem Filmtext: 
 
China stand in Flammen, als ein deutscher Kaufmann fern der Heimat zum Helden wider Willen wurde.

 Als die kaiserliche japanische Armee 1937 China überfällt und mit ungeahnter Brutalität gegen die Zivilbevölkerung der damaligen Hauptstadt Nanking vorgeht, handelt John Rabe. 

Zusammen mit einer kleinen Gruppe in der Stadt verbliebener internationaler Geschäftsleute, Ärzte und Missionare, setzt er unter größter persönlicher Gefahr eine Schutzzone für Zivilisten durch, in der 250.000 Menschen das überleben, was später als "Massaker von Nanking" in die Geschichtsbücher eingehen wird.


Ulrich Tukur spielt im Film John Rabe, dafür bekam er den bayerischen Filmpreis 2009.  

Viele Völker haben dunkle Seiten in der Geschichte aber im Gegensatz zu den Deutschen stehen sie nicht dazu. 


https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article121509231/Der-unfassbare-Exzess-zwischen-Japan-und-China.html 

Ein keiner Ausschnitt aus dem o.g. Link




"Das Internationale Rechercheprojekt „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ hat das Massaker auf der Grundlage von Augenzeugenaussagen rekonstruiert: „Die marodierenden japanischen Soldaten (schnitten) Frauen die Brüste ab, nagelten Kinder an die Wände oder rösteten sie über offenem Feuer. Sie zwangen Väter, ihre eigenen Töchter zu vergewaltigen und kastrierten chinesische Männer. Sie häuteten Gefangene bei lebendigem Leib und hingen Chinesen an ihren Zungen auf.“






Die Japaner haben sich nie zu ihren Greueltaten im 
2. Weltkrieg bekannt. 
 
Viele Menschen haben auch noch nie etwas von den sogenannten Trostfrauen gehört.



https://de.wikipedia.org/wiki/Trostfrauen 

http://www.dw.com/de/die-h%C3%B6lle-einer-koreanischen-trostfrau/a-17059431   

 

 Ich werde gelegentlich mal einen Reisebericht über China schreiben und auch den Besuch einer Chinesischen Oper.
Ein Kunstgenuß der ganz besonderen Art. 


Vielen Dank für das Lesen! Ich habe soviel gelesen auch geschichtliches und feststellen müssen, wieviel manche Menschen gar nicht wissen, obwohl sie viele Bücher lesen. 
Vielleich auch eine Sache des Interesses??? 




























Kommentare

  1. Bei mir muss es am Morgen auch Kaffee sein, und auch unterwegs trinke ich gerne einen Cortado. Zu Hause allerdings mag ich dann auch gerne Tee trinken, dann auch losen Tee den ich zubereite und in der hiesigen Winterzeit auch gerne mit dem Samowar.

    Schön gemacht hast du dein Ping bzw. Pong und interessant war es zudem.

    Schöne neue "normale" Woche und viele Grüsse

    N☼va

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  2. Geschichte(n), die man persönlich erlebt hat, denen man begegnet ist, die einen interessieren, sind immer die, die besonders nahe gehen und beschäftigen. Danke dir für deine Geschichte zum Bilder-Pingpong. Es ist doch immer wieder erstaunlich, in welche Welten und Zeiten einen so ein Bilder-Impuls stoßen kann... Sehr spannend. Ich habe jetzt vor lauter Spannung gar nicht gemerkt, wie ich nebenher mein zweites Frühstück aufgefuttert habe. Aber ich bin ja allein hier... Plötzlich war der Teller leer, wo ich meinte noch hingreifen zu können... Also nee. Mit den Japanern, denen wir begegnet sind, und die wir näher kannten, haben wir auch über Geschichte gesprochen, naturgemäß bei meinem ersten Aufenthalt in diesem für mich so fernen fremden Land über innerjapanische Aspekte, die uns begegneten oder bekannt waren. Also unbedingt ausbaufähig bei nächsten Aufenthalten, die geplant sind, solange wir es schaffen können. In China war ich auch, eine Woche Peking und Shanghai, so um 2000. Meine Fotos, Prospekte und Aufzeichnungen von damals liegen seitdem unbearbeitet in einer Kiste... Wenn's bei dir chinesisch wird, werde ich sie hervorholen... Herzlich danke und liebe Grüße Ghislana

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    1. Liebe Ghislana,
      diesen Post trage ich schon eine Weile mit mir herum und ich hatte ein wenig
      "Angst" ihn zu veröffentlichen. Wenn man mal schreibt, was andere Völker so verbrochen haben, dann wird man ein wenig komisch angeschaut.
      Verbrochen haben nur die Deutschen etwas!!

      Das stimmt nicht, JEDES Volk hat -sagen wir mal so- "Dreck am Stecken".
      Nur, stehen die anderen Völker nicht dazu. So wie z.B. die Türken mit den Armeniern, sie haben ein ganzes Volk fast ausgerottet. Das will keiner hören und deshalb wird es unter den Teppich gekehrt.

      Man muß nur Franz Werfels "Musa Dag" lesen, dann weiß man Bescheid.
      Leider lesen das die wenigsten Leute, weil es einen wohl nicht interessiert, oder wie mir Jemand mal schrieb "vom Krieg nichts wissen will". Das sehe ich nicht so, wer ein wenig an der Geschichte Interesse hat, weiß das. Auch was in anderen Völkern geschehen ist.

      Ich interessiere mich halt dafür, weniger für Blümchen und Gärten, aber so hat Jeder halt seine Interessensgebiete.

      Micht stört es, dass man immer nur den Deutschen Vorwürfe, zwecks der Geschichte macht.

      Bei mir wird es mal gelegentlich chinesisch, dauert aber noch eine Weile, die Bilder habe ich ausgelagert, aber es wird.

      Sie sind natürlich damals hatte ich keinen so rechten Foto nicht so dolle, aber das macht ja nix.

      Ja, es ist immer wieder interessant, was so ein Bild auslöst und deshalb mache ich da auch immer gerne mit.

      Mit lieben Grüßen Eva

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    2. https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

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    3. Da weiß ich nicht genug, um urteilen zu können, ob's "immer" nur Vorwürfe an die Deutschen gibt. Ich mag da auch gar nicht relativieren oder vergleichen. Ich trage an meinem Deutschsein auf Grund der Geschichte mal mehr mal weniger, meistens ziemlich, obwohl ich Nachgeborene bin. Und fühle längst als Europäerin. Hat vielleicht auch mit meiner persönlichen Geschichte, aufgewachsen hin und her gerissen zwischen zwei deutschen Welten, zu tun. Besonders interessant finde ich, wie sich Geschichtsbilder ändern von Zeit zu Zeit. Wie es dann doch ab und an unverstellter Blicke von außen oder von jüngeren Historikern braucht, um klarer zu sehen. Ob z. B. allen so klar ist, was die Folgen der Kolonialzeit mit heutigen Problemen zu tun haben? Wir bleiben dran, liebe Eva, an der Geschichte und ihren Geschichten. Herzlich Ghislana

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    4. PS:
      Mir macht auch die Entwicklung in der Türkei große Sorge und wir werden uns noch wundern, was da auf uns zukommen wird.
      LG Eva

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    5. Ich denke schon, dass viele Länder eben auch aus der Kolonialzeit ihre Probleme haben.
      Mich nervt es halt immer , wie wenig die Menschen über die Geschichte wissen und in ihrer rosa- und himmelblauen Dekowelt leben.

      :-))

      LG Eva

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  3. Liebe Eva, ein sehr interessant umgesetztes Bild und ein sehr zu Herzen gehender Post. Ich lese auch viel, auch gerne tiefgreifende Literatur zu schwierigen Themen, aber dieses Thema war bisher nie zu mir durchgedrungen. Es ist wirklich schlimm, was mit der Moral der Menschen auf der ganzen Welt passiert, wenn die Regeln in Kriegszeiten keine Bedeutung mehr haben. Wehe wenn sie losgelassen - dies gilt für alle, es steckt zu meinem großen Entsetzen in allen Menschen, warum auch immer. Vielen Dank fürs nachdenklich machen! LG Marion

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    1. Liebe Marion,
      ich denke, dass das viele Menschen nicht wissen, ich wage auch zu behaupten, es nicht wissen zu wollen.

      Es ist richtig und die Menschen entwickeln sich im Krieg sehr zu ihrem Nachteil, da würde ich mich nicht mal ausschließen. Wer behauptet, das hätte ich nie getan,
      ich glaubs nicht. Der Mensch wird im Laufe der Zeit zu dem, was er erlebt hat. Ich kann das jetzt nicht richtig rüberbringen.

      Ich habe mal ein Buch gelesen, den Titel weiß ich nicht mehr, müßte jetzt schauen. Da ging es darum, dass die Rote Armee kurz vor den Toren der Stadt stand.
      Zwei Männer haben sich unterhalten, "die Russen kommen,
      warum hast du Angst, die Russen, das ist ein Volk von guten Menschen und
      Tolstoi, Dostojewski, Komponisten wie Tschaikowski usw. das können doch keine bösen Menschen sein"
      Etwas, was mir zu denken gab, denn viele von den Soldaten hatten schlechte Erinnerungen an die Deutschen und gaben das jetzt zurück, was die Deutschen angerichtet haben.
      Ich sage zwar auch immer, ich kann nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.
      Aber in solch einer Lage weiß ich auch nicht, was ich getan hätte.
      Ich hoffe, dass ich nie in solch eine Lage komme und wenn ich jetzt höre, dass in der Türkei die Todesstrafe wieder eingeführt wird, dann ist es wohl bis zur Sharia auch nicht mehr weit.
      Ich habe wirklich Angst!
      Das was ich neulich erlebt habe, kann und will ich hier nicht schreiben.

      LG Eva
      vielen Dank für deinen Kommentar

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  4. Da hat das Impulsbild bei Dir, liebe Eva, ja einiges hervorgeholt: schöne Erinnerungen und Dinge, die man sich gar nicht vorstellen mag. Es ist kaum zu glauben, wozu Menschen (oder sind es gar keine?) fähig sein können.
    Eine gute Woche wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Hat es liebe Edith, ich schau gleich bei dir vorbei.

      LG Eva

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  5. Danke, liebe Eva,
    für diesen interessanten und spannenden Artikel. Ja, ein wenig kann ich auch noch Steno lesen, aber eigentlich hatte ja jeder seine ganz besonderen eigenen "Kürzel", gell.
    Was Du zur alten und neuen Geschichte schreibst trifft voll den Nerv. Ich freue mich, wenn ich mal deutliche Worte lesen darf.
    Herzliche Grüße
    moni

    http://www.reflexionblog.de

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    1. Liebe Moni,
      ja, da bin ich auch dafür und ich werde hierzu noch einiges schreiben. Vieles weiß man gar nicht. Du hast recht, Jeder hat seine eigene Kürzel. Ich habe aber gelernt, dass man so schreiben sollte, dass es auch Jeder lesen sollte.
      Habe ich aber auch nicht gemacht.

      Lieben Gruß Eva

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  6. Liebe Eva,
    über Japan und seine Geschichte weiß ich leider recht wenig, finde es aber sehr spannend. Ich denke aber dass jedes Land, jede Kultur ihr Päckchen zu tragen hat.
    Deinen Post zu lesen war wieder einmal sehr interessant für mich - vielleicht unterhalten wir uns nächste Woche bei einem Kaffee nochmals über den fernen Osten. Gerne auch bei einer Tasse Tee.
    Viele liebe Grüße
    Silke

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    1. Teee Silke, och nöööö, ich will Kaffee und gut, dass dir mein Post gefallen hat.
      Klar habe ich ja auch geschrieben, dass jedes Land sein Päckchen zu tragen hat und seine Geschichte, aber sich nie und nimmer dazu bekennen würde und das ist der Punkt.
      Wegen dem Treffen müssen wir nochmals whats äppen, es geht aber alles klar so.
      Ich denke, dass das Enui auch nicht mal schlecht wäre, das liegt gleich neben unserem Treffpunkt.
      Lieben Gruß Eva

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    2. Oh das Enui kenne ich. Da war ich vor vielen Jahren mit meinen Kolleginnen aus der Stadtverwaltung ganz oft. Ich freu mich. Ja lass uns vorher nochmal whatsappen😀😀

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  7. So Eva, nun komm mein Senf dazu... :o)
    Man kann natürlich nicht alles Wissen, aber ein gesundes Maß an allgem. Wissen sollte man schon haben, bzw. kennen. Und! Sich auch mal Wissen aneignen... Früher gabs nur die dicken Wälzer für uns, heute ist es so einfach mal zu googeln. Das ist natürlich schwere Kost sich mit den Gräultaten zu beschäftigen. Aber wen nicht nur die eigene (Deutsche Geschichte) interressiert, stößt unweigerlich auch auf die Taten der anderen Nationen...
    Und so wie du schreibst, haben sie alle Dreck am Stecken, nicht nur wir durch die Naziverbrechen, siehe auch die Trostfrauen oder den Kanibalismus unter den Russen etc. etc. etc. Genug.
    Hmm ich trinke sehr gerne Tee. Ich aheb mit meinem Mann in den 70igern einen Tee-Versand gehabt und kenn mich ganz gut mit Tee aus. Ich kann nur nicht verstehen wie man aromatisierten Tee aus Teebeuteln trinken kann... Für mich ein NO-GO.. *grins
    Alleine de Gedanke an einen schönen goldgelben Jasmin Tee oder einem Rauchtee wird mir warm ums Herz. Wobei meinen Kaffee brauche ich schon morgens....
    Danke, das du dich mal dieses Themas angenommen hast! Deine Ping-Pong Umsetzung gefällt mir ebenso.
    Hab noch einen schönen Abend,
    liebe Grüße sende,
    Britta

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    1. Liebe Britta,
      ich habe von Tee keine Ahnung und trinke auch keinen Tee aus Teebeuteln. Wenn ich Tee trinke, dann habe ich dazu ein sog. Teesieb. Wo ist das nur, Tee habe ich keinen im Haus. Meine Schwiegertochter kann dir da einiges erzählen aber ich weniger.
      Ich kenne nur Kaffee und Mineralwasser aber auch bei demMineralwasser gibt es unterschiede und ich trinke hier nur das Ensinger Medium.

      Sonst habe ich keine Bedürfnisse, was das Trinken angeht. Bier sowieso nicht, das trinken Frauen nicht, Tenor meiner Großmutter.
      :-))

      Lieben Gruß Eva
      die extra für dich morgen die Baumnyphe zeigt. Die ist aber auch schön geworden.

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    2. Na dann bin ich schon ganz neugirig auf morgen... Ich geh dann mich auch mal einkuscheln mit der Süssen.... :o)

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  8. Liebe Eva,
    nun habe ich zweimal erfolglos einen Kommentar abgefasst und jedes Mal ist er verschwunden - keine Ahnung warum.
    Nun fasse ich mich ganz kurz:
    Dein Beitrag ist humorvoll (Ping Pong) und Du hast recht: Geschichte ist nicht das,
    was die Menschen ausnahmslos interessiert.

    Von mir gibt es dazu keinen Kommentar, denn ich möchte - im Gegensatz zu den
    Zeitungen, Zeitschriften, on-line Nachrichten, im Weblog (wenn geht) nur positive,
    heitere Beiträge lesen. Ich möchte teilhaben an schönen Dingen, interessanten
    Erlebnissen und fröhlichen Gegebenheiten.

    Geschichte habe ich jahrelang gelernt, das Fach sehr gepflegt und all die bedrückenden
    Ereignisse in mich aufgenommen. Alles hat seine Zeit - die Gegenwart ist bedrückend,
    beängstigend genug und die Zukunft verspricht nicht rosig zu werden, also halte ich mich von Diskussionen über Kriege fern.
    In den letzten 2000 Jahren hat sich nichts geändert, der Mensch ist, wie er immer schon war.
    Danke für Dein Verständnis.
    Liebe Grüße
    Elisabetta

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    1. Liebe Elisabetta,
      du hast doch einen Kommentar geschrieben. Danke dafür und auch für deine Meinung. Für mich ist Geschichte wichtig, war es auch schon immer. Auch durch die Geschichte meines Vaters bin ich immer daran interessiert.
      Gerade, weil im Moment die Zeit so ist, müssen wir wachsam sein und aufpassen und können immer nur warnen, damit es nicht wieder so wird.

      Ich möchte schon auch darauf hinweisen, was geschehen ist und die wenigsten Menschen möchten nun mal hierzu ihre Meinung schreiben und diskutieren, das ist eben so.
      Schöne Dinge sehe ich gerne und möchte auch daran teilhaben und freue mich darüber, wenn aber alles zu rosarot ist, dann mache ich mir Gedanken, denn wie es da drinnen aussieht, geht niemand was an. Ist nicht von mir sondern eine Arie aus Franz Lehars Operette Land des Lächelns und das passt ja auch zu Tee.

      Lieben Gruß Eva


      Lieben Gruß Eva

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    2. Liebe Eva,
      mein Kommentar bezieht sich nur auf die Tatsache, dass ich über Krieg etc. nicht
      "reden" möchte, weder in Deinem, meinem oder sonst irgendeinem Weblog.
      Dass ich mir auch Gedanken mache ist selbstverständlich und jeder soll und muss
      darüber diskutieren, soferne ihm danach ist.
      Dein Blog ist so eine wunderbare Mischung - wie der Osterbeitrag z.B. - da geht einem das Herz auf und man freut sich immer auf die neuesten Berichte.
      Ich danke Dir für Deine Antwort und schicke ganz herzliche Grüße
      Elisabetta

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  9. Liebe Eva,
    deine Tee-Chef-Geschichte ist sehr schön, so ganz anders als was man sich so unter Büropausen vorstellt.
    Was die Erinnerungen betrifft, ist es ja so, dass Erinnerungskultur sehr viel mit Identität zu tun hat. Deutschland hat die Kriegsverbrechen und den Holocaust in sein Selbstbild eingebaut, die Überwindung dieser schlimmen Zeit ist ein wesentlicher Teil der deutschen Identität. Das sieht in anderen Ländern anders aus, das mag uns gefallen oder nicht. Mir macht die politische Lage auch große Sorgen. Es ist gut, wenn das auch hier, bei einem eigentlich harmlosen Thema Platz hat.
    Viele Grüße
    Deine Lucia

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