Rundreise durch Andalusien im Jahr 2000

Impressionen einer 8-tägigen Rundreise durch Andalusien

Bitte entschuldige die Bilder, ich hatte auch damals noch keine Digitalcamera. Die Bilder sind natürlich viel zu hell, aber überbelichtete Bilder sind ja so modern.  :-)) 



Juni 2000


Ronda 


Brücke über den Tajo

 

Ronda ist eine Reise wert – schon allein wegen der grandiosen Lage der „auf zwei Felsmassen hinaufgehäuften Stadt“ wie es Rainer Maria Rilke treffend formulierte. 

 

 Die Imposante Hanglange von Ronda


Der Tajo, eine 100 m bis 180 m tiefe Schlucht, durch die sich der schmale Rio Guadalevin schlängelt, bildet einen gähnenden Abgrund zwischen Alt- und Neustadt, die durch drei Brücken verbunden sind.





Enge Gassen in Ronda



Stadtmauer von Ronda


Sehenswert: Plaza de Espana am Puente Nuevo

Ein Meisterwerk der Architektur des 

 18. Jahrhunderts. Im unteren Teil einbogig, im oberen dreibogig, wobei der Trakt über dem mittleren Bogen ursprünglich als Gefängnis diente, überspannt die Konstruktion die an dieser Stelle rund 100 m tiefe Schlucht.

Die arabischen Bäder

Im 13. Jahrhundert errichtet gehören zu den Besten, die in Spanien erhalten sind.

Das Kloster Santo Domingo, einst Sitz der Inquisition
Casa de Don Bosco


Ein typisches Landadelshaus. Vom Garten blickt man auf den Puente Nuevo.


Giovanni Melchiorre Bosco 

16. August 1815 bis 31. Januar 1888 war ein italienischer, katholischer Priester, Jugendseelsorger und Ordensgründer. Er wurde 1929 selig und 1934 heilig gesprochen. Meist wird er Don Bosco genannt. Don für eine Anrede, Herr für Priester in den romanischen Sprachen in der katholischen Kirche.




Plaza de Toros
1784 wurde die Arena eingeweiht, deren Rund doppelstöckige toskanische Säulen einfassen
Das Stierkampfmuseum von Ronda ist eine reiche Fundgrube

Es verwaltet nicht nur das Erbe der Romeros und der Ordonez (zwei bedeutende Stierkampfdynastien), sondern unter anderem auch Zeitungsausschnitte die an zwei aficionados erinnern:

Den Schriftsteller Ernest Hemingway und den Regisseur und Schauspieler Orson Welles. Die Asche des mit 
Antonio Ordonez befreundeten Welles wurde 1987 in einem Brunnen auf dessen Finca versenkt.

Auf den Stierkampf gehe ich nicht ein. 


Gibraltar


Die exotische Lage dieses englischen Fleckchens lockt Tagesbesucher zu Tausenden auf den Felsen, hier kann man zollfrei einkaufen. Auf die Upper Rocks kommt man sowohl mit dem Wagen wie mit der Seilbahn oder einem Taxi. Die Michaels Cave ist eine der 142 Höhlen im Felsen und ist ein Muß!! Die bunte Beleuchtung der Stalaktiten und Stalagmiten demonstriert die englische Vorliebe für Kitsch. Nicht unweit davon entfernt kann man die unbestrittene Hauptattraktion bewundern: Die Affen.




 Vor einer Moschee auf Gibraltar




Sevilla

 
 
Streifzüge durch eine der schönsten und lebhaftesten Städte ganz Spaniens, Besichtigung der gotischen Kathedrale, des maurischen Alcázar und des jüdischen Viertels, Besuch von Bodegas, Tavernen und Flamenco-Bühnen, Ausflug zur Römerstadt Itálica, Plaza de Espana, Drehort für den Film Lawrence von Arabien.

Ein Film mit meinen Idolen 
Peter O Toole und Omar Sharif


Cordoba

Besichtigung der Moschee von Cordoba, Bummel durch das jüdische Viertel mit blumengeschmückten Patios.

Ein besonderes Erlebnis ist die Lage dieser Stadt und vor allem die

Mezquita

Selbst heute nach 17 Jahren bin ich immer noch beeindruckt vom Säulenwald und der ehemaligen Moschee. Nach der Reconquista wurde um diese Moschee eine katholische Kathedrale gebaut. Ihre Berühmtheit verdankt sie aber der Moschee. 

Und ich kann sagen, Andalusien hätte nie und nimmer diese Berühmtheit und diese Bedeutung, wären nicht die Mauren hier zugange gewesen. 

Cordoba

 

 Säulenwald in  der Mezquita

 

 Es ist beeindruckend, man geht durch eine Tür und man sieht diesen wunderschönen Rundbögen. Es ist unbeschreiblich wie schön das ist. Wer es einmal gesehen hat, wird mir zustimmen. 


Granada

Wer kennt diese Stadt mit ihrer Alhambra nicht. Wer kennt nicht den Komponisten Augustin Lara, der ein wundervolles Lied über diese Stadt geschrieben hat. Es stammt aus einem Liederzyklus, über mehrer spanische Städte, die er geschrieben hat. 

Hier mal eine Aufnahme mit meinem Idol Mario Lanza, den ich schon als Kind mochte, leider schon 1958 gestorben





Spaziergänge durch die Alhambra und den
Generalife (Sommerresidenz der Herrscher von Granada)




Maurische Gärten


Als einen Ort des Friedens und als Oase der Labsal lobpreist der Koran den Paradiesgarten. Er spendet Schatten, seine Bäume tragen immer Früchte, und seine Wasserquellen werden nicht versiegen – für die Gläubigen aus der unerbittlich heißen, wasser- und vegetationslosen Wüste eine himmlische Vision. 


 

Die islamischen Gartenkünstler in Andalusien ließen sich von dieser Schilderung inspirieren. Obwohl über die Jahrhunderte hinweg Eingriffe, etwa im Geist der Renaissance und des Barock, manches Ursprüngliche veränderten, sind die Genannten Elemente in den Alcázar-Gärten von Sevilla und in den Geralife-Gärten von Granada wiederzuerkennen. Wasser sprudelt aus den Springbrunnen und plätschert durch gemauerte Rinnen an den Wegrändern, Orangenblüten, Rosmarin, Myrthe, Thymian und Jasmin strömen ihren Duft aus, zahlreiche Blumenarten zeigen ihre Farbenpracht.
In diesen Gärten sich aufzuhalten und die Musik von Manuel de Falla „Nächte in spanischen Gärten“ hören!!! Sehr interessantes Buch von Tanja Kinkel „Mondlaub"

Für Gartenliebhaber ist der Generalife ein Gedicht.  

Blick auf die Alhambra ich glaube das ist von Sacromonte aus.




Tod in Granada


Auf den Spuren des Dichters García Lorca.

Der andalusische Poet und Dramatiker Federico García Lorca wurde am 5. Juni 1898 in Fuente Vaqueros geboren, einem etwa 20 km westlich von Granada gelegenen Dorf. Das Haus, in dem er bis zu seinem zwölften Lebensjahr aufwuchs, ist in ein Museum mit Erinnerungsstücken an den großen Dichter verwandet worden.

1919 ging Lorca nach Madrid, um zu studieren, und schloß schnell Freundschaft mit anderen Literaten und Künstlern seiner Generation. Zum Maler Salvador Dali fühlte er sich in besonderer Weise hingezogen. Die Freundschaft endete jäh im Jahr 1928, als der Spötter Dali die gerade unter dem Titel „Romancero Gitano“ veröffentlichte Romanzensammlung Lorca verriss – ganz im Gegensatz zur allgemeinen Kritik, die voll des Lobes war. 1929 unternahm der Andalusier eine Reise nach New York. Von einer weiteren Reise nach Kuba kehrte er im Herbst des Jahres 1930 in ein Spanien zurück, das in politischer Umwälzung begriffen war: Im April 1931 wurde die Republik ausgerufen, und die Regierung leitete ein umfangreiches politisch-soziales Reformprogramm ein. Lorca gründete die Wanderbühne La Barrace, ein Theater der „sozialen Aktion“ um mit ihm durch die Dörfer zu ziehen und den Bauern die großen spanischen Dichter näherzubringen, aber auch um einen Beitrag zur Aufklärung, zur allgemeinen Volkserziehung zu leisten. Lorca schrieb in der Barraca-Zeit eine Reihe von Dramen, die wie „Bodas de Sangre“ (Bluthochzeit) oder „Yerma“ Lebenssituationen und Konflikte andalusischer Frauen schilderten und die gesellschaftlichen Normen und Moralvorstellungen als Fesseln bloßstellen. 

Am 1. Juli 1936 flüchtete Lorca vor den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Madrid nach Granada, in die elterliche Huerte de San Vicente am Stadtrand. Am selben Tag putschte General Franco von Spanisch-Marokko aus gegen die republikanische Regierung und entfesselte dadurch den drei Jahre dauernden blutigen Bürgerkrieg. Die Aufständische hatten Westandalusien binnen weniger Tage in ihrer Hand. Lorcas Schwager Fernándes Montesinos, Granadas sozialistischer Bürgermeister, wollte die Arbeiter bewaffnen, aber der Gouverneur verweigerte ihm die Unterstützung. Als das Militär am 20. Juli in Granada putschte, gab es daher kaum Widerstand.

Am 9. August durchsuchten bewaffnete Putschisten die Huerte de San Vicente. Der Dichter suchte im Haus seines Freundes und Dichterkollegen Luis Rosales Zuflucht. Auch der Umstand, daß dessen Brüder aktive Falangisten waren, konnte Lorca nicht schützen. Schwarze Kommandos mit den Abzeichen der Falange spürten Granadas Sozialisten und Republikaner auf erschossen sie an der Friedhofsmauer auf dem Alhambra-Hügel. Lorcas Schwager wurde am 16. August getötet, und am selben Tag schleppte man den Dichter in die Gefängniszellen des Gouverneurs. Zwei Tage später brachte ein Militärlaster Lorca und vier weitere „Rote“ hinaus zum Weiler Viznar. Am nächsten Morgen wurden sie kaltblütig ermordet – erschossen. 

Der englische Schriftsteller Gerald Brenan, der lange in den Alpujarras gelebt hat, reiste zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs nach Granada und suchte Lorcas Grab. Dem Hinweis eines Friedhofswärters folgend, fuhr Brenan hinauf nach Víznar, Richtung Guadix. Eine Frau wies ihm dort den Weg zum Barranco, zur Schlucht in einer Kurve am Weg nach Alfacar: Die Falangisten hatten daraus ein Massengrab gemacht. Im heutigen Parque de Federico García Lorca erinnert ein Kreuz an die blutige Tat. Jedes Jahr in der Todesnacht versammeln sich hier Menschen. An einem Brunnen ist die Klage zu lesen: „Bildet aus Stein und Traum ein Grabmal dem Dichter, über einem Quell, wo das Wasser weint“.




Ich mag übrigens die Gedicht von Garcia Lorca und seine 
Dichtungen sehr.

Gedichte findest du hier in deutsche Übersetzung:



Die Kathedrale von Granada. Der Sitz des Erzbischofs von Granada. In der Capilla Real befinden sich die sterblichen Überreste von Isabella von Spanien und ihrem Ehemann Ferdinand von Aragon.

Auf jeden Fall eine starke aber auch unbeschreiblich grausame Frau, die zusammen mit ihrem Mann auf das Härteste die Inquestition betrieb und nach der Reconquista mit großer Brutalität gegen Juden und Muslime vorging. 

Mit dem Alhambra Edikt vom März 1492 wurden alle Juden im Herrschaftsgebiet von Isabella und Ferdinand gezwungen, entweder zum Christentum überzutreten oder das Land zu verlassen. 

Die Inschrift am Grab besagt:

„Mohameticae sectae prostratores et heretice pervicacie extinctores Ferdinandus Aragonorum et Helisabetha Castelle vir et uxor unanimes Catolice appellati marmoreo clauduntur hoc tumulo.“


„Die Vernichter der Mohammedanischen Sekte und Auslöscher der ketzerischen Falschheit, Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien Gemahl und Gemahlin, allerseits die Katholischen geheißen, umschließt dieses marmorne Grab.“


Zu Fuß oder mit dem Minibus, gelangt man in Granadas ursprünglichstes Barrio. Das pittoreske, dörflich anmutende maurische Viertel wurde von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt, zeigt mit seinen gewundenen Gassen, den schönen Plätzen und hinter, weißen Mauern verborgenen Cármenes noch das Gepräge der alten Medina. Der Name Albayzín erinnert daran, daß hier im 13. Jahrhundert die muslimischen Flüchtlinge aus der von Christen eroberten Stadt Baeza eine neue Heimat fanden. 

 
Sacromonte - Granadas berühmtes Höhlenviertel

Seit dem 15. /16. Jahrhundert siedelten sich hier Gitanos an, die ihre Wohnungen in den Berg hineinbauten. Die weißgetünchten Fassaden und aus dem Felsgestein ragenden Schornsteine geben dem Viertel ein unverwechselbares Gepräge.


Gitanos




Volksgruppe am Rande des Nichts

Umfragen zufolge betrachten viele Spanier die Gitanos nicht als ihre Landsmänner und –frauen. Diese etwa 700 000
Zigeuner leben am Rande der Gesellschaft.
Es bleiben dieser Volksgruppe immer weniger Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Zigeuner, der auf dem regulären Arbeitsmarkt eine Stelle sucht, wird als letzter eingestellt und als erster entlassen. Viele Gitanos betätigen sich als fliegende Händler, bieten Blumen, Taschentücher, Zigaretten oder Spitzendecken feil. Auch halten sie sich oft mit Hilfe kleinerer Dienstleistungen, wie Schuhputzen oder Wahrsagen über Wasser.

Die Gitanos und ihre traditionellen Viertel passen nicht recht ins Bild von Städten, die sich herausputzen. Auch in Granada sieht man den Sacromonte lieber als touristisches Vergnügungszentrum denn als Zigeunerbehausung. Wo die Städte expandieren, müssen die Gitanos wichen. Teils siedelt man sie weit außerhalb in sogenannten Asentamientos an, Siedlungen aus Fertigbauteilen, modernen Gettos. Überhaupt gefährden moderne gesellschaftliche Entwicklungen die kulturelle Identität der Gitanos. Sie kämpfen existentiell und kulturell ums Überleben.

Ein ganz bekannter Gitano, 
Joaquin Cortes der bekannteste Flamcotänzer eine Wucht von einem Mann und Tänzer. 


Ich habe ihn nur einmal vor Jahren in der 
Stuttgarter Liederhalle gesehen,
leider war mir das damals gar nicht so sehr bewußt, 
WER hier tanzt.

 

Und der Flamenco kommt von den Gitanos, mit dem sich die Spanier gerne identifizieren nur mit den Gitanos nicht. 

Auch hier bitte ich wieder zwecks der Bilder um Entschuldigung. Es ist ja auch schon 17 Jahre her und eine Digitalkamera hatte ich da auch noch nicht. 

Interessant auf jeden Fall auch die kleinen Hintergassen in Granada unterhalb der Alhamba, in die uns unser spanischer Reiseführer entführt hat.

Wenn man das erlebt, Flamenco getanzt Gitanos von Einheimischen und einfach so.

Flamenco ist getanztes Leben. 
 
Es singt ein Mann und klatscht und dann machen die anderen mit und auf einmal tanzen die Männer und die Frauen auch die älteren, vor allem diese.
 
Das ist kein Touriflamenco mehr, sondern das echte Leben.
Ich habe es erlebt. Da macht man einfach mit. 

Nach diesen acht doch sehr erlebnisreichen Tagen, machten wir noch eine Woche Badeurlaub in Nerja. 

Leider in einem Hotel, das bei Engländern sehr beliebt ist und so zahlreich waren sie dort auch vorhanden. Es war die Zeit der Fußballeuropameisterschaft und die Engländer zeigten sich so, wie ich sie in Erinnerung habe, als ich in London war. 

Tut mir leid. Aber ein wahres Ruhmesblatt was dieses Verhalten nicht. 

Diesen Badeurlaub hätten wir tatsächlich nicht gebraucht, denn diese Woche mit den Engländern und dem Fußball war anstrengender, als jede Rundreise. 

Auf dieser Reise bin ich auch mit der Zarzuela in Berührung gekommen. Es ist ein Musiktheater und man kann es mit unserer Operette vergleichen. 

Wieder Zuhause gewesen habe ich mir damals gleich eine CD mit Domingo gekauft, auf der er Zarzuela Lieder singt. 

Ich bin heute noch begeistert davon.









Und noch eines, jedes Volk hat seine Geschichte und jedes Volk hat Grausamkeiten verübt. Nur wird das leider immer nur verschwiegen.









 

 
 


 


Kommentare

  1. Oh ja, das Festland ist auch eine Reise wert, aber weia, all dies in acht Tagen, das finde ich schon heftig. Solltest du nochmal mit deinem "Männe" eine längere Autorundreise machen ;-) Negative Erlebnisse mit Menschen anderer Länder habe ich auch schon im Urlaub gemacht, immer schade wenn die sich so aufführen. Kenne ich von hier aber auch von Deutschen. Mir reicht es da immer schon was ich auf dem Flohmarkt mitbekomme^^

    Schöne Erinnerungen hast du mitgebracht, hat mich auch in der Vergangenheit schwelgen lassen.

    Dir noch einen schönen Tag wünschend sende ich viele Grüsse

    N☼va

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    1. Hallo Nova,
      jaa, es war viel, aber wir Beide gehören nun nicht zu den Menschen, denen man beim Gehen die Fußsohlen tapezieren kann.
      Wir wollen Beide möglichst viel mitnehmen. Ich sage ja, ausruhen kann ich zuhause, obwohl ich damals ja noch gearbeitet habe. Aber ich will möglichst viel sehen und viel Information mitnehmen. Deshalb schaue ich halt schon zuhause, was bietet mir diese Reise und wo möchte ich sie machen.

      Auch unsere diesjährige Reise ist Kultur aber nur vom Feinsten und ausruhen, jaaa, das kann ich mich zuhause.

      Menschen sind so egal welche Nationalität aber ich habe da so meine Erfahrungen und wenn es eben um Fußball geht, da rasten eben manche aus.

      Flohmarkt, da fällt mir ein, wir haben hier ja auch einen am 1. April, der ist gar nicht mal sooo schlecht, mal sehen, ob ich da morgens mal hingehe, mittags kann ich ja nicht mein neuer Kurs beginnt.

      A liabs Griasle Eva

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  2. Nur ungern kehre ich aus Andalusien zurück liebe Eva.
    Was für ein schöner, interessanter und lehrreicher Beitrag welchen Du wieder einmal geschrieben hast. Ich war völlig weg von Deiner Erzählung.

    Die Behindertenwerkstatt in welcher ich damals gearbeitet habe war in einem Don Bosco-Haus.
    Vieles was Du geschrieben hast war mir neu, der Dichter Lorca zum Beispiel, von dem habe ich (jedenfalls bewusst) noch nie gehört.

    Meine Schwiegereltern lieben den Flamenco und bereits 2x waren wir zusammen in einem kleinen Kloster im Harz, weil dort Gitarren-Flamenco immer mal wieder angeboten wird von den Romeros. Vielleicht magst Du ja mal hier schauen: https://www.youtube.com/watch?v=COc1ljZEb-M

    Es waren zwei ganz tolle Konzerte, vorher habe ich mich gar nicht so sehr damit beschäftigt, aber jetzt liebe ich diese Musik.

    Nun klingelt das Telefon und ob ich will oder nicht, jetzt muss ich wieder in meinen Alltag, aber die Auszeit bei Dir war wunderschön - danke dafür.
    Ganz liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Liebe Kirsi,

      auch Lorca bin ich durch sein Theaterstück Bluthochzeit vor vielen vielen Jahren gestoßen. Ich habe das mal
      in Schwarz-Weiß in den 70ern oder 60ern im Fernsehen gesehen und habe mich auch mit diesem Dichter mehr beschäftigt.
      Seine Gedicht sprechen eine ganz tolle Sprache.

      Flamenco mag ich auch sehr und vor allem auch die Musik, klassische Gitarrenmusik z.b. oder Musik von Rodrigo.
      Wunderschön.

      Ich wollte damals auch in Granada Lorca besuchen, bzw. das Kreuz und ich bin froh, dass ich dort war.

      Lieben Gruß Eva
      die auch nicht alles kennt.

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  3. Liebe Eva,
    auch wenn eingescannte Fotos nicht so viel "können" wie digitale, sind sie dennoch beeindruckend. (Ich habe übrigens ebenfalls gerade erst Fotos von Südafrika 2002 eingescannt - ähnliches Problem, aber schöne Erinnerungen. Kommt irgendwann demnächst auch in meinen Blog ;-)) Andalusien steht auch noch groß auf meiner Reiseliste - oder vielleicht auch einzelne Städte und Stätten davon... Mal sehen, was sich in den nächsten Jahren so ausgeht ... Die Alhambra würde ich auf jeden Fall gern sehen und Sevilla auch!
    Herzliche Rostrosengrüße,
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/03/namibia-teil-12-fahrt-durch-etosha-auf.html

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    1. Wenn du in Berlin bist, dann gehe mal in die Gärten der Welt, dort ist die Alhambra fast täuschen ähnlich aufgebaut.
      Es werden dort auch Konzerte von de Falla gegeben, ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

      Andalusien überhaupt ist so wunderschön und geschichtsträchtig, man ist überwältigt und in Sevilla durfte ich auch an einer Prozession teilnehmen. Das was ich hier in einer Woche erlebt habe ist unbeschreiblich.

      Fotos, nun ja, viele aber das sind Erinnerungen aber nach Andalusien werden auf jeden Fall nochmals gehen.
      Da komme ich nicht dran vorbei. Vielleicht sogar nochmals die gleiche Reise mit Studiosusreisen. Ist nicht preiswert, aber man sieht und erlebt etwas und man lernt Land und Leute kennen.

      Lieben Gruß Eva
      danke für deinen Kommentar.

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  4. Liebe Eva, Dein Post über Andalusien finde ich einsame Klasse. Du hast dir sehr viel Arbeit gemacht und es ist sehens-und lesenswert.
    Mario Lanza habe ich mir beim Lesen reingezogen...lach, mochte ich auch in meiner Kindheit.
    Die Geschichte von Isabella v. Spanien und Ferdinand von Aragon kannte ich so auch nicht.Die Links sind auch sehenswert.
    Da bin ich mit Dir einer Meinung, jedes Land hat auch Schattenseiten über die nur nicht soviel geredet wurde.Ich war vor langer Zeit in Andalusien "Fuengirola" Urlaub, dort besuchten wir auch die weiße Stadt Michas. Habe schöne Erinnerungen an den Flamenco und einen spanischen Abend unter Spanier. Danke für das Erinnern, herzlichst Klärchen

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    1. Liebes Klärchen,
      so Abende unter Spaniern haben etwas und vor allem, in den engen Gässchen Granadas hast du das gerade 2000 erleben können. Wie es heute ist, keine Ahnung, aber damals war das total schön.

      Das reizt zum Mittanzen und ja Flamenco ist getanztes Leben und es gehört wie auch im Orientalischen Tanz - wenn man es richtig kann - jede Menge Lebenserfahrung dazu.

      Es ist gewalig, was da zum Ausruck kommt.

      Ach ich gerate in Schwärmen.

      Arbeit? Ja, kann sein, ich blogge aber nicht nur so, sondern will auch Information geben. Wer sich nicht dafür interessiert, nun dann muß er ja nicht lesen.

      Ich leben meine Reise in meinen Berichten nochmals aus.

      Lieben Gruß Eva
      dankeschön

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  5. Hallo Eva,
    vielen Dank für die vielen Impressionen die Du uns durch Deinen tollen Reisebericht vermittelt hast!
    Das muss wirklich eine unvergessliche Rundreise gewesen sein, Deine Fotos belegen es.
    Sehr gerne würde ich diese Rundbögen selbst einmal mit eigenen Augen sehen...
    LG Heidi

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    1. Dann mußt du nach Andalusien, ich kann es dir empfehlen und genieße es.

      LG Eva

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  6. Liebe Eva,
    was für ein wunderbarer Reisebericht, Danke ♥ vor allem für die vielen interessanten Geschichts-Details.
    Andalusien ist wirklich eine Reise wert.
    Hab einen feinen Tag,
    liebe Grüße
    moni

    http://www.reflexionblog.de

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  7. Liebe Eva,
    ob hell oder nichthell, es macht Spaß deine Bilder anzusehen. So viel Schönes und Interessantes.
    In einigen der Städte war ich auch schon, aber nicht überall.
    Sonne und Urlaub... das könnte ich jetzt auch gebrauchen.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  8. Liebe Eva,
    Dein Beitrag über Andalusien erinnert mich an eine ähnliche Reise, die wir vor Jahren unternommen haben.
    Wir waren damals auch begeistert, haben jedoch in der Nähe von Malaga gewohnt und sind mit Leihauto auf eigenes Erkunden unterwegs gewesen.
    Unterwegs auf dem Lande, dachten wir immer, wir seien alleine auf weiter Flur - Irrtum, immer wieder gab es Menschen am Rande von Olivenplantagen oder Obstanbauflächen, die irgendwelches Obst oder Gemüse verkauften.

    In unserem Hotel in Malaga waren auch Finnen als Gäste und glaube mir, außerhalb Finnlands ist der Alkohol wesentlich billiger.......;-((

    Deine Bilder und Beschreibungen sind ganz toll, vor allem weil Du wirklich INFORMATION bietest. Danke!

    Liebe Grüße und hab eine schöne Zeit
    Elisabetta

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  9. Liebe Eva,
    vielen Dank für den Link, den du auf meinem Blog hinterlassen hast! All die Orte, die du hier beschreibst, werden wir auch besuchen und ich freue mich schon sehr darauf. Andalusien ist schon lange ein Traumziel von mir. Nicht zuletzt, weil ich die maurische Kultur des Mittelalters absolut faszinierend finde. Unglaublich, welch architektonische Meisterleistung die Mauren damals vollbracht hatten und auch ihre Kultur selbst war damals sehr weit entwickelt.
    Du erwähnst in deinem Bericht auch Isabella von Spanien. Ich lese gerade "Das kastilische Erbe" - den ersten Band einer Triologie über das Leben von Isabella von Ulrike Schweikert. Sehr empfehlenswert.
    LG, Varis

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