Zierkohl (Brassica oleracea)


Sicherlich kennst du ihn, den Zierkohl. Ich habe ihn am Samstag, als ich auf der Suche für das
Projekt von Christa auf der Suche nach Motiven war, in einem Garten gefunden. 



Er ist doch ein Hübscher oder?
Heute vor zwei Jahren habe ich meinen ersten Post geschrieben.



Zuerst ohne Kommentarfunktion, nach einer kurzen Zeit dann mit Kommentarfunktion.
Inzwischen habe ich 1003 Posts  geschrieben und habe am Tag in der Regel über 900 Zugriffe, manchmal sogar mehr.
Du hast fleißig Kommentare geschrieben und dafür und auch für die Zugriffe bedanke ich mich.

Ich bin immer wieder erstaunt und freue mich, wie sehr auf meinen Blog zugegriffen wird. Da ich mich nun nicht zu den erfolgreichen Bloggern zähle und mein Blog eher bescheiden ist, freut mich das natürlich sehr. 



Das alles ging natürlich nicht ohne dich, dafür vielen Dank. Ich werde weiterhin versuchen immer wieder auch Informationen zu bringen, die eher nicht so bekannt sind. 

Mein Blog ist ein bunter, informativer und auch mal mit einem Outfit versehen, eben von allen den Sachen, die mich bewegen. Leider bewegen mich im Moment ganz andere, freundschaftliche, nachbarliche Dinge die mich psychisch an den Rand des Belastbaren bringen. Es ist gut, dass gewisse Dinge bei der Polizei, der Kriminalpolizei, dem Notarzt und dem Seelsorger festgehalten werden, so kann Niemand sagen, dass ich nicht Hilfestellung gegeben habe.

Enttäuscht bin ich von einem evangelischen Pfarrer, den ich so nicht eingeschätzt hätte. Er war verwundert, dass ich so helfe, im Kirchenchor singe, in der Nachbarschaftshilfe arbeite, engangiert bin und nicht einer kirchlichen Organisation angehöre. Er wird auch den Nachbarn nicht beerdigen, weil er nicht einer kirchlichen Organisation angehört. Ich könnte noch viel mehr schreiben, das war ich seit Freitag 2.30 Uhr erlebt habe, das reicht für ein ganzes Leben.  
Aber das Bloggen soll so bleiben, ich mache genauso bunt und informativ weiter. Im Moment lenkt mich das Bloggen auch ab, denn so einfach geht man nicht zur Tagesordnung über.





Ich habe heute Zierkohl im Schwarz-Weiß Focus und habe ihn auch entsprechend bearbeitet. Nicht alle Bilder sind mir gelungen, aber ich habe noch nie behauptet, dass ich perfekt bin. Ich bin nur unendlich traurig und es bringt mich schon aus dem Takt, man geht nach so einem Erlebnis nicht mehr so ohne weiteres schlafen auch das gelingt mir nicht.



Der Zierkohl gehört wohl zu den Allerweltskohlarten, er landet auch in der Küche. Ich habe gelesen, dass man ihn auch essen kann, allerdings dann nur den selbst gezogenen. 

Zierkohl braucht auch regelmäßig Wasser, damit seine Köpfe nicht welken. Werden seine welken Blätter entfernt, hat man den Herbst und den Winter über sehr viel Freude an ihm.  







Eine Kerze für meinen spanischen Nachbarn. Er hat jetzt seine Ruhe. 

Adiós Vicente, hace que sea bueno!




ER mochte Antonio del Gades und den Flamenco



Noch was, diese Hilfe, die ich hier getätigt habe, war keine Hilfe im Rahmen der Nachbarschaftshilfe, sondern in reine private Sache (über 40 Jahre), die ich gerne gemacht habe und ich habe auch kein Geld dafür genommen, obwohl es mir oft angeboten wurde. Dies nur als kleine Anmerkung. 
Aber selbst von sozialen Stellen ist man hier im Stich gelassen, sie mischen sich nicht ein:
"wir machen unsere Arbeit und fertig. "

Hatte ich das im Rahmen der Nachbarschaftshilfe gemacht, hätte ich sicherlich Hilfe bekommen. 
Deshalb kann ich auf dem Blog meinen Frust rauslassen. 

Kommentare

  1. Du meine Güte, Eva! Das hört sich alles gar nicht schön an.. was ist denn bloß passiert? Du arme.. ach, komm' lass Dich mal drücken! Ganz liebe Grüße, Nicole (die Deinen Zierkohl wunderbar findet!)

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    1. Ich schreibe dir mal eine Mail.

      LG Eva

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  2. Hatte mich schon gewundert dass du so früh "unterwegs" gewesen bist, und wollte nach dem Kommentar im anderen Blog schon fragen ob es wegen dem Erlebnis über dass du nicht reden darfst wäre, aber nun haste ja einen kleinen Einblick gewährt. Tja, ich würde mal sagen der Kirchenmann ist ein Sturkopf. Kann es nicht nachvollziehen wenn sie so sind, aber hatte als junge Frau schon auch ein Erlebnis in Bezug auf Taufe. Der Pfarrer wurde von mir am Telefon zusammengestaucht, so wütend war ich, un da habe ich auch kein Blatt vor dem Mund genommen. Ich finde der Glaube an Gott und der Besuch von Kirchen, sowie beten und jegliche Hilfe haben nichts damit zu tun ob man in der Kirche ist.

    Hier wird übrigens sogar kirchlich verheiratet wenn man geschieden ist. Haben Bekannte von mir gemacht, auch wenn die erste Anfrage an die höhere Stelle ein NEIN gesagt hat. Der Pfarrer hat sich darüber weggesetzt und dennoch seinen Segen in der Kirche gegeben. Es fehlten halt ein paar Worte die er dann sozusagen nicht sagen durfte, aber es fiel überhaupt nicht auf.

    Deine Aufnahmen sind wieder klasse geworden, so auch deine Fokusse. Haste echt prima gemacht und gefällt mir.

    Wünsche dir einen schönen Wochenstart, ärgere dich nicht zu viel.

    Herzliche Grüsse

    N☼va

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    1. Das war keine Sache der Nachbarschaftshilfe, in der ich tätig bin liebe Nova, sondern eine rein freundschaftliche, nachbarliche Sache, ich habe sie gerne gemacht, weil mir die Menschen leid taten. Aber, ich habe heute morgen alles angeleihert und ich hoffe, dass die 82jährige Lebensgefährtin, die das alles alleine hinter sich bringen will, Hilfe bekommt.
      Lieben Dank und Grüßle Eva

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  3. Guten Morgen Eva,
    Dieser Zierkohl in den Fokus gerückt, ist zauberhaft.
    Das tut mir sehr, sehr leid, was immer da auch
    passiert ist.
    Lg Sadie

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  4. Auch in der Kirche gibt es Menschen, die einen Tunnelblick haben - um es mal so freundlich auszudrücken. Was immer du in den letzten Tagen mit diesem Mann und überhaupt erlebt hast, ich hoffe, dass dir die Ablenkung durch den Blog hilft es zu verarbeiten. Es ist immer traurig, wenn man von Menschen enttäuscht wird, die man anders eingeschätzt hat. Aber dafür gibt es bestimmt wieder einen Moment, in dem du positiv von jemandem überrascht wird - das sind die, auf die man sich konzentrieren sollte.

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    1. Ja, die katholische Kirche ist auch nicht anders. Das war auch mit ein Grund, dass ich im Jahr 1973 aus dieser Institution ausgetreten bin.

      Um zu helfen, muß ich nicht zwangsläufig in der Kirche sein. Was bislang noch Niemand außer diesem "Christenmenschen" gestört hat.

      Ich möchte auch keine Anerkennung, denn ich denke, es kommt irgendwann auch wieder zu mir zurück. Es ist vielfach auch schon viel zurückgekommen und vielleicht geht es mir auch deshalb sehr gut. Aber ich glaube, viele wissen gar nicht, was sich so hinter Wohnungstüren alles zuträgt.

      Lieben Gruß Eva
      und auch alles anderen Kommentatoren vielen Dank

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  5. Ein tolles Motiv hast du da ausgewählt! sieht schon fast korallenähnlich aus.
    LG, Varis

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  6. Liebe Eva, traurig wenn man sich alleine gelassen fühlt. Erst recht meine Anerkennung für deine selbstlose Hilfe. Das gibt es leider nicht allzuoft. Ich drück dich.

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  7. Jetzt ist der Grund klar, liebe Eva, als ich auf Novas Blog deinen Kommentar las, dass du nicht schlafen konntest.

    Pfarrer gibt es solche und solche, aber dein Engagement auf so vielen Gebieten zeigt, dass du das lebst, was das Christentum uns lehrt und dafür gebührt dir mein Respekt. Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig, einen Zusammenhalt der Gesellschaft anzustreben und denen zu helfen, die Hilfe benötigen.

    Fein, dass du uns heute den Zierkohl für den Fokus mitgebracht hast. Ich mag ihn sehr und auch all deine Bearbeitungen finde ich gelungen. :-)

    Ich muss sagen, ich schaue da selbst sehr selten nach, wie viele Zugriffe ich auf meinem Blog habe.

    Liebe Grüße, danke dir fürs Mitmachen und wünsche dir eine schöne neue Woche
    Christa

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  8. Lindberg Eva, die Aufnahme vom bunten Kohl ist dir sehr gelungen. Und aus den Antworten auf manche Kommentare kann ich mir zusammenreimen, was dich in Harnisch gebracht und enttäuscht hat.
    Machtet joot!
    Astrid

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  9. Liebe Eva
    Wo bleibt da nur der gesunde Menschenverstand. Nach so einem traurigen Ereignis, braucht es doch Trost und Zuwendung für die Hinterbliebene und nicht noch irgendwelche Vorschriften oder Regeln die nicht umgangen werden können oder wollen. Das macht wirklich wütend!
    Lass dich aus der Ferne drücken und danke sagen, dass du dich für andere Menschen einsetzt.
    Coole Aufnahmen vom Kohl, habe ich immer noch nicht ausprobiert.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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  10. Liebe Eva,

    schön das du geholfen hast. Du hast Recht, man muss dazu nicht in der Kirche sein. Das nennt man Menschlichkeit, die doch überall sein sollte.

    Deinen Zierkohl hast du fein in Szene gesetzt. Mir gefällt jede Bearbeitung von dir.

    Lass dich nicht weiter ärgern und hab eine feine Woche
    LG Paula

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  11. Liebe Eva,
    der Zierkohl ist wirklich sehr schön. Ich komme gerne auf Deiner Seite vorbei, die Post sind immer interessant und informativ. Ich wünsche Dir wirklich alles Gute und, dass Du diese schwierige Zeit gut überstehst.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  12. Liebe Eva, das tut mir wirklich leid für Dich und deinen Nachbarn. Oft ist es derjenige, der hilft, welcher im Anschluss den schwarzen Peter in der Hand hat. Dies ist mir auch schon passiert und das fühlt sich wirklich nicht gut an. Leider ist es einem in solch einem Fall oft auch nicht möglich, die Probleme die entstanden sind, zu abstrahieren. Es sind ja dann wirklich fast die eigenen Probleme und keine fremden mehr. Ich wünsche Dir viel Kraft und die Gabe zu erkennen, wer dir in dieser Zeit gut tut und dir beisteht und wer sich als falscher Freund erwiesen hat. Ganz liebe Grüße Marion

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  13. Liebe Eva, die Freude die wir geben, kehrt ns eigene herz zurück. man muss nicht in der Kirche sein um christlich zu handel und Nächstenliebe zu zeigen. Egal ob evangelisch oder katholisch, der pastor hat einfach nicht nachgedacht Vor Gott sind alle Menschen gleich. Ich bin evangelisch und weiß, wer aus der Kirche austritt muss sich einen Grabredner besorgen, der auch die Andacht hält wenn jemand gestorben ist.Hier gibt es Nachbarschaftshilfe bei uns , jeder hilft jeden. Der Pastor macht das nicht mit kirchlichem Segen. Das ist aber üblich und weiß man. Es gibt aber mehr Menschen die sich wundern, wenn man sich für andere einsetzt. Vielleicht kommt ihnen zu Bewußtsein, dass sie es nicht genügend tun.
    Ich kann nachvollziehen, dass es Dich geärgert hat. Fühl Dich umarmt und ärgere Dich nicht mehr so.
    Liebe Grüße und viel Spass weiter beim Bloggen, Klärchen

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  14. Ohje, nun habe ich Deinen Zierkohl vergessen. Er ist doch wunderar im Fokus gelungen und sehr hübsch dazu!
    L.G.Klärchen

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  15. Hallo liebe Eva,
    das hört sich ja alles gar nicht gut an, schön das Dich der Blog ablenkt.
    Den Zierkohl hast Du toll getroffen und in Szene gesetzt.
    GLG Doris

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  16. Hallo Eva,
    ich weiß zwar nicht 100%ig worum es geht und vermute mal, dass dein Bekannter aus der Kirche ausgetreten ist und man ihm nun eine kirchliche Beerdigung verweigert. Menschlich ist das sicher nicht schön, aber wer Geld spart und das Allgemeinwohl wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Hospize usw. die von den Kirchen getragen werden, nicht unterstützt hat laut Kirchenrecht auch keinen Anspruch auf "kostenpflichtige" Handlungen oder die Zeit eines Seelsorgers. Dafür sind dann freie Grabredner zuständig. Aber wie gesagt, aus den Andeutungen weiß ich nicht genau worum es geht und so ist es ganz prima, dass du einfach und unkonventionell geholfen hast.
    Der Zierkohl bekommt seine kräftige Färbung übrigens erst noch einem starken Frost. Deine Bearbeitung sieht prima aus.

    Liebe Grüße
    Arti

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  17. Hey, liebe Eva, ich weiß doch was ich an dir habe & drück dich ganz lieb. Sei bitte nicht mehr traurig, sonst fange
    ich auch an zu weinen, die Tränen sitzen schon locker.
    Deine Posts sind immer so wunderschön & ich lese sie regelmäßig. - Nun lach mal wieder, du Liebe. :-)

    Herzlichst
    Gerda



    von der Gerda

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  18. Herzlichen Dank an Alle,
    alles hat sich inzwischen zu einem Problemfall ausgeweitet. Die Frau hat keine Angehörigen mehr und klammert sich an mich.
    Alles das, was ich erlebt habe, ist so furchtbar, dass ich jetzt einen Hausbewohner aktiviert habe, weil es hier nicht mehr nur um Kleinigkeiten geht. Ich habe morgen einen Termin auf dem Rathaus.

    Ich kann das hier nicht öffentlich schreiben, es füllt ein Buch und ich bin wirklich froh, dass so viele amtliche Personen Bescheid wissen.

    Jeder sagt, dass es klasse ist, was ich mache, ich will das nicht hören, es muß aber was gemacht werden. Wir haben auch Angst, dass die Frau den Herd anschaltet und vergisst, dass sie das gemacht hat.
    Der Sozialarbeiter auf dem Landratsamt hat gemeint, dass er sowas noch nie erlebt hat. Ich auch nicht, aber keiner macht was, weil keiner eine Handhabe hat.

    Ich habe jetzt einen Zeugen, dass es so ist, wie es ist. Ich mag einfach nicht mehr.

    Vielen lieben Dank, morgen geht es ganz gewohnt weiter und dann sehen wir auch hier weiter.
    Es geht mit das alles nichts an, aber ich fühle mich verantwortlich und ich möchte auch keinen Dank. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, man hat mir auch schon geholfen, also helfe ich auch.

    Lieben Dank für Deine lieben Worte

    Eva

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  19. Hallo liebe Eva,
    Hut ab für Deine selbstlose Hilfe, mich hätte das auch wütend gemacht. Aber da sieht man mal wieder das es der Kirche nicht um den Menschen geht (jeder Mensch ist gleich) sondern um die Kirchensteuer. Ich finde es sehr traurig wenn man in solchen Situationen alleine gelassen wird.

    Deinen Zierkohl gefällt mir sehr, den hast Du sehr gut bearbeitet.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  20. Liebe Eva,
    der Zierkohl ist wunderschön in den Fokus gerückt!
    Diese andere Geschichte, es ist traurig, daß in unserer Gesellschaft noch immer sowas passiert ....gerade bei der Kirche ...
    auch ich bewundere Dich für Deine selbstlose Hilfe!
    Hab einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  21. wunderschön sieht der Zierkohl aus..
    und dein Bilder sind klasse..

    das Andere ist weniger schön..
    und ja.. oft muss man gegen Mauern aus Unwissenheit..Desintresse.. und Borniertheit
    ebenso wie gegen Behördenvorschriften kämpfen..
    aber es lohnt sich meist..
    der Pfarrer vom Wohnort meiner Mutter wollte sie auch nicht beerdigen weil sie hier bei mir auf den Friedhof kommt
    (ist nur ein anderer Stadtteil aber wohl auch anderer Kirchenbezirk)
    aber es war mir auch ganz recht..denn unser Dekan macht das so gut und persönlich..
    ich drück dich mal in Gedanken
    und hoffe es wendet sich doch noch alles zum Guten bei dir und deiner Nachbarin
    liebe Grüße
    Rosi

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