Eine verrückte Nilgans

Nilgänse verbreiten sich immer mehr in unseren Gefilden. Dabei handelt es sich aber nur um eine Halbgans.
Was ist aber eine Halbgans? 




Die  Nilgans gehört zu den Entenvögeln. 
Sie brüten zwischen Mai und Juli und die kleinen Vögel 
- schon Bilder gesehen - sind richtig goldig. Mal sehen, ob ich im Mai und Juli kleine Nilgänschen am Monrepossee sehen kann. Die kleinen Gänschen werden ziemlich schnell sich selbst überlassen und werden am Tag wohl sehr lange alleine gelassen und sind so auch gute Beute für große Fische.


Nilgänse sind nicht wählerisch und anpassungsfähig. Sie vertragen sich mit Graugänsen, Gänsen und auch Schwänen ohne irgendein Gezänke. Erstaunlich!

 

Nilgänse kommen aus Afrika und wurden in England als Ziervögel angesiedelt, so kamen sie wohl auch zu uns.
Ob sie nun unsere heimischen Gänse verdrängen, weiß ich nicht. 

 

Sie gelten als agressiv, also das kann ich nicht sagen. Diese Gans hier war mehr als nett zu mir und hat sich mit mir auch unterhalten. Ist mit mir im Gras gelaufen und hat dann, als ich auf sie zuging, ein ordentliches Tempo vorgelegt. 





 

Ob es sich bei dieser Gans um ein Männchen oder Weibchen handelt, kann ich nicht sagen, weil es sehr schwer ist, sie zu unterscheiden. 



Männchen sind größer und schwerer. Bei den Weibchen sind weiße Flügelflecke, schwarze Handschwingen, braune Augenflecke, ungleichmäßiger rostbrauner Halsring und lange rose Beine, das Merkmal.  
Ich finde diese Halbgänse durchaus hübsch
 
Auf meinen Streifzügen am Monrepossee sehe ich immer wieder ganze Gruppen von Nilgänsen. Auch in Waiblingen am Ufer der Rems sind sie anzutreffen.

An diesem Tag war nur eine Nilgans unterwegs und mit der hatte ich einen ordentlichen Spass.













Kommentare

  1. Soviel ich mal in einem Blog gelesen habe wird die Vermehrung auf die Vogelwelt auch schon kritisch beobachtet, gerade weil sie ja so anpassungsfähig sind. Das finde ich immer erstaunlich, und ganz schlimm wenn Menschen nicht endemische Tiere in ein anderes Land bzw. einen anderen Kontinent oder wie hier auf die Kanaren einschleppen und sich keine Gedanken über die Folgen machen. Da muss dann schon gezielt gegen z.B. Mufflons oder auch Schlangen was unternommen werden.

    Tolle Bilder hast du gemacht und klasse fokussiert.

    Wünsche dir einen schönen Wochenstart und sende liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Diese Nilgäne verdängen halt unsere heimischen Tiere. Aber es ist ja mit den Neophyten genauso.

      Es dauert, aber die Welt verändert sich.

      Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Eva
    Hübsche Tiere und du hast sie toll in Szene gesetzt. Bei uns habe ich noch keine gesehen. Vor ein paar Jahren sind einem Tierliebhaber schwarze Schwäne ausgebüxt und haben sich auf dem See vermehrt. Heisse Diskussionen und einige Zeit später wurden sie eingefangen und an einen geeigneten Ort übersiedelt. Die vielen weissen Schwäne die wir haben sind ja auch eingewandert, aber daran stört sich niemand. Die Welt hat sich immer verändert und durch den Klimawandel wird sie sich noch schneller verändern - aber der grösste "Schädling" ist wohl der Mensch.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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  3. Guten Morgen Eva,
    ja die Nilgänse habe ich hier auch schon beobachten können, aber das es "nur" eine Halbgans ist habe ich eben erst gelernt. Ich finde sie auch sehr hübsch anzusehen und das Foto mit den Herzchen gefällt mir besonders gut!
    Lieben Gruß und einen guten Wochenstart
    Kirsi

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  4. Liebe Eva,

    zunächst einmal möchte ich dir sagen, dass ich all deine Fokusbearbeitungen zauberhaft finde. Die markante Federfärbung und das Auge ist nicht mehr zu übersehen.

    Oh ja, die Nilgänse verbreiten sich unglaublich schnell und sie brüten fast das ganze Jahr über, sogar im Winter. Bei uns habe ich Junge schon im Februar auf einem Weiher mit den Eltern ihre Runden drehen sehen. Das ist kein Witz.
    Außerdem haben sie schon ihr Können als Turmspringer bewiesen. Sie brüten selbst in Kirchtürmen.

    Nun, zänkisch sind sie schon, zumindest oft anderen Enten oder auch Gänsen gegenüber.

    Liebe Grüße und dir eine schöne neue Woche. Schön, dass du wieder mit dabei warst.:-)

    Christa

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  5. Nilgänse sind wunderschöne Tiere, wie man auch an deinen Fokusbearbeitungen sehr gut sehen kann.
    Nachdem ich in Köln am Kanal gesehen habe, wie zwei Nilgänse eine Stockentenfamilie angriffen und die Jungtiere, die noch nicht fliegen konnten, töteten, mag ich sie nicht mehr so sehr. Das Gewässer ist groß genug, da hätten alle friedlich zusammen leben können. Aber die Natur ist manchmal grausam.

    Liebe Grüße zum Wochenstart
    Arti

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    1. Ich habe das noch nicht gesehen, habe aber auch keine so große Erfahrung damit. Ich bin gespannt auf den Frühling bzw. Sommer am Monrepos.

      Angreifen und töten, ist leider oftmals nicht nur in der Tierwelt so, wie ich heute morgen wieder in einem bösen, bösen Kommentar gesehen habe. Manche Leute haben Agressionen, die sie unbedingt loswerden müssen, solange es nur in Kommentaren bei mir stattfindet, ist es mir egal, es prallt ab. Aber oftmals ist es eben nicht so.

      Lieben Gruß Eva

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  6. Liebe Eva,
    Tolle Bilder hast du gemacht!!! Klasse:)die Nilgänse habe ich noch nicht gesehen.
    Danke für die Info, sehr Interessant (hab mal was dazu gelernt)
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag
    Ganz liebe Grüße
    Karina
    P.S. ich kann Dir nur empfehlen nach Polen zu gehen.
    Oppeln kenne ich sehr gut:) sehr schöne Stadt.
    Ich gehe jedes Mal nach Oppeln einkaufen. Sie haben sogar am Sonntag auf ;)

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  7. ...schöne Bilder von diesem hübschen Vogel hast du gemacht, liebe Eva,
    hier direkt bei uns habe ich noch keine Nilgänse gesehen, aber anderswo schon,

    liebe Grüße Birgitt

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  8. Ein sehr interessantes Vogelportrait mit tollen Bildern! Bei uns in der Gegend ist mir die Nilgans bisher noch nicht untergekommen.
    LG, Varis

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  9. Ich kenne sie bisher nur theoretisch, in freier Natur sind sie mir noch nicht aufgefallen. Aber ich beschäftige mich auch mehr mit kleinen Vögeln auf Feld & im Garten.
    Einen guten Tag!
    Astrid

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  10. Liebe Eva, schön hast Du die Gänse in den Fokus genommen auf verschiedene Weise. Bei uns gibt es sie im Vogelpark Walsrode, der größte Vogelpark in Europa, sonst habe ich sie hier noch nicht gesehen.
    Einen lieben Gruß in die Woche, Klärchen

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  11. Liebe Eva,
    erst einmal möchte ich dir noch alles Gute für 2017 wünschen. Geht doch noch, oder?
    Die Nilgänse sind hier im Bergpark auch schon ansässig geworden und ich muss sagen, das ich ihr Gefieder total schön finde. Es schaut aus der Nähe noch viel interessanter aus.
    Ich wünsche dir einen gemütlichen Abend!
    Ganz liebe Grüße Andrea

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  12. So interessante Tiere und trotzdem eine Plage. Du hast sie jedenfalls ganz bezaubernd vor die Kamera bekommen. Besonders das erste Foto ist herrlich!! Herzlichst, Nicole

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  13. Wunderbar eingefangen liebe Eva und gelernt habe
    ich auch gleich wieder etwas, toll.
    LG Doris

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  14. Nabend Eva ;-D
    So, nun geb ich mein Wort auch dazu...
    Das sind ganz, ganz tolle Fotos!!
    Über so ein Federtier vor der Linse, täte mir auch gefallen!
    Dein Post ist sehr interessant und ich habe wieder etwas dazu gelernt!
    Du weisst ja, das ich *Federtiere* gerne mag.
    Ich drückt die für den Sommer die Daumen, das du dann auch die Lütten vor die Kamera bekommst!
    Ich freu mich jetzt schon!

    Hab noch einen schönen Abend, ruh dich von der Putzerei aus!
    Liebe Abendgrüsse zu dir schicke,
    Britta

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  15. Liebe Eva,
    die verrückte Nilgans ... ein tolles lebendes Objekt für den Fokus :O)
    Danke für die tollen Bilder!
    Hab einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  16. Hallo liebe Eva,
    wunderschöne Tiere sind die Nilgänse, wenn ich am Wasser spazieren gehe könnte ich auch Stundenlang den Enten oder Gänse zuschauen. Bei uns hier am Kanal habe ich noch keine Nilgänse gesehen, auch im 10km weiten Ratzeburg nicht. Ich müsste im Sommer mal nach Lübeck oder Hamburg fahren und dort Ausschau halten.
    Deine Fokusarbeiten sind Dir gut gelungen, sie gefallen mir.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  17. Hallo Eva,
    da hat sich wohl eine außergewöhnliche Freundschaft gebildet.
    Eva und die Nilgans, meinst Du, Du erkennst sie beim nächsten Treffen wieder?
    Hier am Rheinufer gibt es auch jede Menge. Allerdings sind sie hier eher scheu, immer wenn ich komme, schwupps, sind sie weg...
    Dir einen schönen Tag und liebe Grüße
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,
      nee einen Wiedererkennungswert hat diese Halbgans nicht. Aber scheu war sie keinesfalls. Ich denke, es war ein Weibchen, weil sie mir zugehöhrt hat, als ich immer wieder zu ihr sagte: "du bist aber auch eine ganz Schöne." :-))

      Aber auch ein Mann hört das ja gerne.

      Man muß sich mit den Tierchen unterhalten und dann klappt das . Bei den Schwänen klappt es auch jeden Fall.

      Lieben Gruß0 Eva

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  18. Liebe Eva, die haben ja ein wunderschön gemustertes Gefieder, diese Nilgänse. Diese Art kenne ich bisher noch nicht. Bei der Großaufnahme kann man wirklich toll erkennen, wie schön das Tier gemustert ist. Sehr interessant dein Beitrag zur Gans / Ente. LG von Marion

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