Glocken ein Zeichen des christlichen Glaubens


Mein Zitat in die Woche ist von Friedrich Schiller
"Die Glocke"




Diese Glocke zeigt die Glocke "Maxima" aus dem Glockenmuseum der Stiftskirche in Herrenberg bei Stuttgart.
Eine sehr interessante Kirche, die wir meist bei unseren Radtouren streifen. Vor vielen Jahren htten wir dort einmal eine Führung, ich muß das mal wieder machen. 
In der Stiftskirche kann man auch eine Kopie des berühmten "Herrenberger Altars" von Jerg Ratgeb sehen. Das Original befindet sich in der Staatsgalerie in Stuttgart.  

http://www.glockenmuseum-stiftskirche-herrenberg.de/glocken/maxima/  

Dazu auch und deshalb auch das Zitat von heute:
Kirchenglocken waren aus Bronze und so ein kriegswichtiges Material. Manche Bürgermeister ließen auch historische und wertvolle Glocken für den "Endsieg" einschmelzen.  
Dadurch wurden Glocken als unüberhörbares christliches Zeichen zum Schweigen gebracht.

Hätten wir keine Kirchen und keinen Glauben, so hätten wir auch keine Glockentürme.

Ich verstehe es nicht, wie es Menschen gibt, die sich über Glockengeläute aufregen. 


Mein Glockenturm heute ist der

 Franz Winkelbauer Gedächtnisturm,

 der am Eingang zu unserem neuen Ökumenischen Zentrum hier auf der Hohenstange in Tamm steht.

Das kleine hölzerne Türmchen stand früher auf dem Dach der Holzbaracke des Ökumenischen Zentrums und läutete den Gottesdienst mit einer kleinen Glocke ein.

Mit den Jahren entstand aber hier ein wunderschönes und fest gebautes Ökumenisches Zentrum. 
Das viel, der viel bietet. 

Der Vater unseres Pater Konrad Winkelbauer, hat diesen Glockenturm gerettet und ein kleines Schild an einem Betonsockel, auf dem dieses Türmchen steht, trägt seinen Namen.



 











Es sollte mal wieder Staub gewischt werden, die Spinnenweben haben sich breit gemacht, was ich schön gefunden habe. Die Spinnweben sind doch wunderschön mit Reif überzogen. Sieht doch aus wie gehäkelt.

Ich hatte leider mein Teleobjektiv nicht dabei und nur das 50er Objektiv, aber ich finde, man sieht trotzdem, wie schön es aussieht.





Der Post geht heute zu Novas Glockenturmprojekt und zu Zitat im Bild.




Die Woche war durchwachsen, aber davon und von vielen anderen Dingen erzähle ich dann nächste Woche. Heute habe ich es etwas eilig. Es gibt viel zu tun.

Ich wünsche dir einen schönen Samstag und freu dich auf morgen und drei so schöne Projekte bei denen ich immer wieder gerne mitmache. 


Glockenkonzert in Herrenberg. Ich kanns empfehlen, es ist immer wieder ein Genuß


 
  





Kommentare

  1. Liebe Eva, das ist ja ein sehr besinnlicher Beitrag mit einem wunderschönen Zitat von Friedrich Schiller.
    Ja, Glocken haben etwas besonderes, ihr Geläute kann Freude aber auch Beklemmung auslösen und ich mache das Angenehme - sie zu hören - ein bisschen davon abhängig, wie nahe ich an der Kirche bin bzw. wohne.
    Mir ist einmal, bei einem Besuch des Domes in Gurk (Österreich, Kärnten) Angst und Bang geworden, als die Glocken Zwölf-Uhr geläutet haben.
    ;-))

    Dir liebe Eva einen schönen Tag und nur keinen Stress aufkommen lassen.
    Herzlich
    Elisabetta

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    1. Ja, das stommt, diese "dunklen" Glocken die haben so einen Ton ansich, dass man schon ein wenig Angst bekommt.
      Das - so denke ich - ist aber bewußt, wie heißt es "Mensch bedenke, dass du sterben mußt" "Memento mori".

      Geht mir aber auch so.


      Lieben Gruß Eva

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    2. "stimmt" soll es heißen. Meine Güte, was ist heute nur los.

      LG Eva
      ich gehe jetzt schwimmen in die Badewanne, ich komm wieder.:-))

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  2. Passt prima in die Adventszeit, das Läuten einer Glocke - einer Friedensglocke, das wünschen wir uns doch alle! Das galt zu Schillers Zeit und in diesen jetzigen Tagen noch viel mehr. Prima, wiederhole ich, liebe Eva.

    Im Einklang auch Deine frostigen Impressionen... Brrrrrr, da heißt es sich den Schal umzubinden. Und das mache ich jetzt, obwohl draußen die Sonne lacht, es ist tatsächlich richtig kalt.

    Dir wünsche ich ein tolles Wochenende mit honigseligen Grüßen, Heidrun

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  3. Für mich geben Glocken eine bestimmte Stimmung weiter, einmal freudig, einmal mahnend, einmal eine gewisse Traurigkeit. Unsere Kirchen ohne Glocken sind für mich undenkbar und so ist es immer ein eigennartiges Gefühl, wenn ab Karfreitag die Glocken schweigen. Die Glocke hat jedoch auch im Buddhismus eine weite Verbreitung. So wurde in Japan (?) die erste Glocke bereits Mitte des 6.Jh. nach Christus gegossen. Sie klingen anders und werden auch von außen an geschlagen.
    Es ist ein bemerkenswertes Thema, das Du da berührt hast!!

    Lieben Adventsgruß,
    Beate

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    1. Das ist ein bemerkenswertes Thema und mir ist als Kind immer die Friedlandglocke ein Begriff gewesen.
      Das Grenzdurchgangslager, das bestimmt vielen "Alten" noch bekannt ist.

      Dort kamen 1955 die letzten Gefangenen aus Rußland an. Ein Film der zu Tränen rührt.

      https://www.youtube.com/watch?v=SOCJwvrDnUA

      lieben Gruß Eva

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  4. Eine Glocke ist für jeden Ort wichtig gewesen, in Zeiten als es keine Handys oder Internet gab. Sie wurde geläutet zur Kirche aber auch wenn es brannte, sowie zu Geburten und Todesfällen. Jeder sollte Bescheid wissen. Reiche Gemeinden konnten sich mehrere Glocken mit verschiedenen Tönen leisten und so ganz gezielt die Botschaften verkünden. Die Glocken gehörten früher dem gesamten Ort und nicht der Kirche, dort wurden sie nur angebracht, weil der Turm hoch und so vortrefflich für die Verbreitung der Schallwellen war.
    Irgendwann gingen die Glocken in den Besitz der Kirche über und in manchen Gemeinden muss man für das Läuten zu Geburt, Hochzeit und Beerdigung inzwischen sogar bezahlen. Die Zeiten ändern sich.
    Aber konfessionsübergreifend werden zu Silvester wieder alle Glocken erklingen, eine ganz wunderbare Eintracht mit der das neue Jahr beginnt.

    Liebe Adventsgrüße
    Arti

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    1. Richtig Arti, deshalb auch Glockentürme. Ich glaube dafür muß man heute noch bezahlen, da müßte ich mich mal erkundigen. Des koscht halt älles Geld.

      Lieben Gruß Eva

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  5. Mal wieder ein toller Beitrag liebe Eva, und ein schönes Zitat!

    liebgrüßt
    Martina

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  6. Die Frostaufnahmen sind doch gut geworden.-
    In Herrenberg ist mein Großvater begraben, aber ich war noch nie dort. So habe ich mal einen kleinen Eindruck.
    Alles Gut für dein Fest!
    Astrid

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  7. Liebe Eva,
    auch du hast so tolle Eisblumen fotografiert. Das schaut so toll aus, ich mag das sehr!
    Glitzerwelt aus Eis :-)
    Ich wünsche dir einen gemütlichen 3.Advent!
    Liebe Grüße Andrea

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  8. Liebe Eva,
    ich finde das Hören der Kirchenglocken äußerst wichtig und es gehört einfach hier dazu. Wer sich darüber aufregt, hat einen an der Waffel!
    Wenn ich draußen bin und die Glocken unserer Kircher läuten, dass weiß ich wie spät es ist und auch wenn etwas "außerhalb der Reihe" stattfindet.
    Deine frostigen Bilder sind übrigens toll!!!
    Hab einen schönen und nicht allzu stressigen Tag.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  9. Liebe Eva,
    wie schön, dass du uns über die Glocke erzählst auch in deinem ZIB!
    Und es Menschen gibt, die auch Glockentürme retten und denen man es dankt und sie ehrt.
    Einfach immer wieder eine Bereicherung, was dich alles interessiert und was du uns
    weiter gibst!
    Lieben Dank dafür!

    Adventliche, herzliche Grüße
    von Monika*

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  10. Ich verstehe auch nicht, das sich Menschen aufregen ,wenn die Glocken läuten. ich finde es herrlich für mich läuten sie immer den Sonntag ein und natürlich bei besonderen Anlässen erinnern sie.
    Mögen die Glocken weiterläuten auch für den Frieden in der Welt. Deine Spinnennetze hast Du wohl bei uns fotografiert, kommen mir so bekannt vor...lach.
    Liebe Grüße in den 3.Advent und danke für Deinen Besuch, Klärchen

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  11. Mir, liebe Eva, gefallen Deine wunderschönen 'frostigen' Motive seeehr, toll fotografiert!
    Einen schönen dritten Advent und liebe Grüße, Edith

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  12. Ein sehr schönes ZiB, liebe Eva
    und ein sehr schöner Beitrag.
    Schönen Gruß und einen schönen 3. Advent,
    Gabi

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  13. Ich kann es auch nicht nachvollziehen und mich stört die Kirche bzw. dsa Glockengeläut unserer Kirche (auf die ich ja gucken kann) überhaupt nicht. Im Gegenteil, einmal finde ich es auch schön zu "Fiestas" und z.B. zu Weihnachten auch immer Melodien zu hören, und dann ertappe ich mich sogar dass ich die Stundenschläge teilweise gar nicht mehr mitbekomme. Merke ich immer dann wenn ich draussen arbeite, wissen möchte wie spät es ist und erstaunt bin das gerade wohl durch das Geläut die Zeit angesagt wurde.

    Die Glocke von Schiller ist wohl auch die gekannteste "Glocke". Schön dass du diese Worte in dein Bild mit eingebracht hast. Passt perfekt. Gleich dafür ein Dankeschön fürs ZiB und auch für die Verlinkung mit beim Glockenturmprojekt. Freue mich sehr darüber.

    Bezüglich der Spinnen und Staub wischen....das könntest du zu dieser Jahreszeit bei mir mehrfach rund ums Haus. Vom Dach bis zum Geländer/Mauer sind sie Spinnen immer so fleissig dass ich eigentlich bei meinem ersten Rundgang am Morgen den Arm hochhalten muss um nicht wieder in ein Netz zu laufen ;-)

    Tolle Aufnahmen hast du gemacht, auch hierfür ein Dankeschön.

    Hab noch einen besinnlichen 3.Advent und herzliche Grüsse

    N☼va

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  14. Liebe Eva,

    ganz schnell muss ich noch etwas berechtigen, habe es zwar damals schon im Kommentar, doch vermutlich hast du es übersehen. Mein Mann hat mich nämlich aufmerksam gemacht, dass ich am 4. Advent Geb. habe und nicht am 3. Entschuldige, aber deine lieben Grüsse nehme ich gern mit auf Sonntag. Liebes Dankeschön. ♥ :-)

    Frost und Reifbilder sind bezaubernd. Und die gibt es nur wenn es sehr kalt und manchmal ungemütlich ist. Doch alles hat eben auch eine schöne Seite.

    Ich wünsche dir eine schöne und frohe Adventswoche.
    Herzlichst
    Julia

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  15. Winterzauber und Glocken - es weihnachtet sehr. Ein schöner ZIB von Dir. Ich liebe es, wenn Glocken läuten. Da wo wir in Bayern wohnen, läuten sie noch, wie ich es aus meiner Kindheit kenne. Und wir alle (also auch unsere Nachbarn) freuen uns darüber und es würde uns wirklich was fehlen, wenn es plötzlich nicht mehr so wäre. Obwohl die Kirche nur ein paar Häuser entfernt ist. Hier in unserem Dorf in Andalusien ist es eher eine Melodie - aber auch sehr schön - die uns täglich erfreut.
    Ich mag übrigens das Gedicht von Schiller sehr gerne. Mein Vater - fast 90 - kann noch sehr viele Strophen davon auswendig (!) - das war in seiner Jugend mal eine Strafarbeit, die er in der Schule aufgebrummt bekam :-)
    Herzliche Grüße, Angelika

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