Lebenserfahrung und Lebengeschichte

so hieß die Fortbildungsveranstaltung, die ich letzte Woche besuchen durfte. Nach einer Fortbildung als 

  

Demenzbegleiterin besuchte ich, im Rahmen meiner Tätigkeit als Nachbarschaftshelferin zusammen mit vielen netten Damen und einem Herrn, die in hauswirtschaftlichen Diensten und Besuchsdiensten tätig sind, in Ludwigsburg dieses Seminar.

Viele sind nicht "nur" Helferinnen, sondern üben diese Tätigkeit auch als  Beruf aus.

Die Fortbildung, die 

Frau Ulla Reyle, sie ist Gerontologin und kommt aus Tübingen


gab, war so interessant und auch anstrengend, denn es gab sehr viel, was ich künftig auch in meiner Tätigkeit als Helferin anwenden kann. Auch die Teilnehmerinnen haben sich sehr gut verstanden und gut zusammen - auch in der Gruppenarbeit - harmoniert.

Ich kann gar nicht alles wiedergeben, was wir alles - ja ich kann sagen - gelernt haben. 

Wie sich auf einen Menschen die Lebensgeschichte auswirkt, das haben wir an Beispielen hören können. 

Interessant ist auch, dass wir von Alterskohorten sprechen. Ein Begriff, den ich nur aus dem römischen Militär kannte. 


Dass Menschen nicht sterben können, weil sie noch soviel zu bewältigen haben. Hier haben wir vor allem die Generation der Kriegskindern durchgenommen. Diese Kriegskinder gehören zu einer von diesen oben erwähnten Kohorten. 

Kriegskinder sind Menschen, die in den Jahren 
1934 bis 1944 geboren wurden. 
So kamen auch hier einige Beispiele, wie und warum diese Menschen so reagieren. 

Auch und das habe ich von meinen zu betreuenden Menschen auch schon gehört:

Auf meine Frage: "Wie geht es Ihnen?" 

Kommt oder kam oft die Antwort: "Wenn es nicht schlimmer wird, kann ich froh sein" oder
"ich bin zufrieden".

Das sogenannte Zufriedenheitsparadox.  

Eine interessante Gruppenarbeit zum Thema "Was würdest du bedauern, wenn du jetzt sterben müsstest?".

Ich würde gar nichts bedauern und dachte ich wäre ein Fall für den Psychologen :-)))


Frau Reyle meinte dann dazu, jaa, das wäre eine gute Antwort, ich hätte mein Leben geordnet. Stimmt! Ich habe Vorsorge getroffen und bin froh darum und ich hatte ein sehr gutes Leben.

In einer weiteren Dreiergruppe wurde das Zuhören getestet.

Eine Teilnehmerin erzählt etwas, die Andere mußte das, was sie erzählt hat wiederholen und auch weitere Fragen stellen. Die andere Teilnehmerin muß zuhören. Das geschieht abwechselnd.

Ich sage dir, das Zuhören ist verflixt schwierig, dabei geht einem dann auch durch den Kopf
"warum fragt Sie denn nicht, was ich jetzt fragen will". Man will auch immer etwas dazu sagen, kann es aber nicht, weil man ja zuhören soll und auch das Wiedergeben ist sehr schwierig, weil man nur gewisse Dinge durch seinen Filter lässt, bzw. wahrnimmt. 

Ein sehr sehr interessantes Seminar und auch eine wunderbare Fortbildung. 'Der 3. Teil folgt und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Das Seminar dauerte fast fünf Stunden mit einer kleinen Pause war aber so abwechslungsreich und informativ gestaltet. Prima!

Weil wir heute ja wieder mal Rot sehen und ich an diesem Tag tatsächlich im Seminarraum Rot gesehen habe. Das Landratsamt Ludwigsburg hat in diesem Seminarraum Stühle mit rotem Bezug. Ich habe keine Ahnung, wer auf diese Idee gekommen ist, aber bei soviel Rot, da dachte ich gleich an Jutta und habe von den vorderen roten Stühlen Bilder gemacht. 

Gerne hätte ich dir den ganzen Raum gezeigt, aber ich kam ein paar Minuten später und da waren schon einige Teilnehmerinnen da. Die wollten natürlich nicht aufs Bild. 

Ich bin wirklich sehr angetan von dieser Fortbildung und es freut mich, dass auch unsere Nachbarschaftshilfe darauf bedacht ist, uns immer wieder solche Fortbildungen zu ermöglichen.

Im Landratsamt darf man nicht fotografieren, jedoch für diese Stühle habe ich die Erlaubnis bekommen.

Ein sehr Projekt zum Seminar, das ich auch schon vor langer Zeit gelesen habe. 

https://www.klett-cotta.de/buch/Gesellschaft/Die_vergessene_Generation/5322  



Ich bedauere nichts und ich bereue auch nichts.






Kommentare

  1. Klingt interessant aber auch ziemlich schwierig, besonders die Frage nach dem Bedauern. Um so besser Dein Gedanke das Du nichts bedauern würdest - ich denke ähnlich ;-)
    Liebe Grüße und einen tollen Nikolaustag (gehst Du heute zu Deinem Enkelchen mit gefülltem Stiefel?)
    Kirsi

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    1. Kirsi, es war nicht ganz einfach, aber sehr interessant und so kann man es auch auf andere Menschen anwenden. Warum reagiert er so und so?

      Das hat alles seine Geschichte.
      Auch, wie manche Menschen Dinge kompensieren und warum sie da und das machen und brauchen.
      Warum sind die Menschen so mitteilungsbeürftig usw. usw.
      Nee, heute gehe ich net zum Enkel, das holen wir dann bald nach und er ist noch zu klein für den Niko aber nächstes Jahr, da wird er bald 2 Jahre - wie die Zeit vergeht - und darauf freue ich mich, falls ich noch leben :-))).

      Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Eva,

    ganz herzlichen Dank, dass Du mir heute diese roten Stühle mitgebracht hast. So ein ganzer Saal damit sieht bestimmt richtig toll aus. Ich kann mir vorstellen, dass das Seminar sehr interessant war. Auch wenn ich jetzt niemandem helfe, aber hätte mich auch interessiert. Bei solchen Veranstaltungen kommt es auch viel darauf an, wie so etwas angeboten wird.

    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Nikolaustag.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  3. Liebe Eva,
    ich kann mir vorstellen, wie informativ und lehrreich dein Seminar war und wie wertvoll...
    Es ist so wichtig kranke Menschen dem Umfeld näher zu bringen um ein besserer gegenseitiges Verstehen zu bewirken
    und einen besseren Umgang.
    Schön, was du mitgenommen hast, danke Fürs Teil geben!!!
    Ich freue mich für dich, dass du dein Leben geordnet hast, das ist der schönste Satz, den du gesagt hast, den man in seinem
    Leben sagen kann, wenn man diese Frage gestellt bekommt.
    Ich wünsche noch einen guten weiteren Fortbildungsteil! Toll, dass es so etwas für euch gibt!

    Liebe Nikolausgrüße
    von Monika*

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    1. Ach und die Stühle sehen super und sehr bequem aus das hätte mir gefallen....

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  4. Toll, dass Du Dich so engagierst. Es ist so faszinierend, wie Menschen mit ihrer Lebenserfahrung umgehen, ob jetzt gewollt oder ungewollt. Wichtig ist für mich auch, dass ich mit den Auf und Abs meines Lebens im Reinen bin.
    LG
    Magdalena

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  5. Kann mir auch gut vorstellen wie anstrengend und doch zugleich auch gut dieses Seminar gewesen ist. Auf die Menschen zugehen, das Herz sprechen lassen lässt dann doch auch einige Menschen sich öffnen. Ich finde es nach wie vor wichtig sich auch um das Umfeld zu kümmern, ein offenen Ohr zu haben. Manchmal einfach nur zuhören und ein anders Mal auch sich äussern. Ein Miteinander ist wichtig, und das schon immer, egal zu welcher Zeit man geboren wurde.

    Wünsche dir einen schönen Nikolaustag und sende viele Grüsse

    N☼va

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  6. Beim Anblick der Stühle dachte ich zunächst, hier sitzen welche in der ersten Reihe, was auch hier der Fall sein könnte, aber es geht bei den roten Stühlen um etwas ganz anderes.

    Menschen wie du braucht das Land, Menschen, die sich für eine gute Sache engagieren und einbringen.
    Solche Seminare verlangen den Teilnehmern ganz viel ab und besonders schwer ist das Zuhören, andere ausreden zu lassen. Das will gelernt und geübt werden.
    Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Jeder will seine Gedanke hinaustragen in die Welt und ganz schnell gibt es ein Stimmengewirbel, so dass man gar nicht mehr weiß, wer nun was gesagt habt bzw. will.

    Ich wünsche dir viel Freude auch beim nächsten Seminar, dass du für dich dort noch mitnehmen kannst, was dir wichtig ist und dich bei deiner Arbeit unterstützt.:-)

    Liebe Grüße und dir einen schönen Nikolaus-Tag
    Christa

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    1. Liebe Christa,
      gernau das ist es. Viele Menschen meinen immer, sie könnten Zuhören, eben nicht. Ich war erstaunt, wie wenig das die Menschen können, denn es fällt ihnen immer wieder etwas ein. Zuhören, Fragen stellen, wieder zuhören, es ist nicht einfach. Ich kann es auch nicht so richtig, denn das will gelernt sein.

      Ich habe mir angewöhnt, wenn ich zu meinen "Alten" gehe, dass ich immer ein Schreibzeug mit dabei habe.

      Lieben Gruß Eva

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  7. Hallo Eva,
    ich kann mir gut vorstellen, das dieses Seminar sehr interessant war.
    Auch das man nicht alles wiedergeben kann... das wir filtern und nicht alles in unserem Gedächtnis hängenbleibt, was wir an Informationen bekommen, aus welchem Grund auch immer. Zuhören ist schwer, besonders wenn man selbst etwas zum Thema zu sagen hat, da muss ich mir auch manchmal auf die Zunge beißen um meinem Gegenüber nicht ins Wort zu fallen. Bestimmt würde mir so ein Seminar gut gefallen.
    Wahrscheinlich lasse ich das Guckloch doch noch offen!
    LG Heidi

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  8. Liebe Eva, das war sicher sehr aufschlussreich! Ich lese ja auch alle gerontologischen Veröffentlichungen bzw. befasse mich mit der Kriegskinderproblematik, lebe ich doch mit einem solchen seit fast 40 Jahren zusammen. Ohne dieses Wissen, kann man vieles nicht nachvollziehen oder verstehen. Und da wir ja lange mit unseren alten Eltern verbunden waren, habe ich auch da sehr viele Erfahrungen gemacht. Auch mit der Frage, was ich in meinem Leben bedauern würde, beschäftige ich mich immer wieder - und da ist, schlussfolgere ich nun, lange nichts im Reinen. Aber das weiß ich ja selber und auch, warum das so ist.
    Einen guten Tag!
    Astrid

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    1. Liebe Astrid,
      ja, das war es.
      Meine Geschwister drei an der Zahl gehören auch zu dieser Kohorte. Meine älteste Schwester ist 1935 geboren, mein Bruder 1938, meine Schwester 1942. Sie können aber ganz gut mit ihrer Vergangenheit umgehen. Nur meine 1942 geborene Schwester hat das imense Probleme, die immer stärken kommen. So auch damit, dass ich das jüngste Kind war und sehr verwöhnt wurde und auch mit der ganzen Problematik um meinen Vater, der zu dieser Zeit wieder als einfacher Regierungsinspektor bei der LVA - nachdem er auf seine ganzen Versorgungsbezüge als Bürgermeister verzichtet hat und hat müssen - angefangen hat.

      Aber das ist so eine lange Geschichte und so langsam wächst mir das alles über den Kopf. Weil immer die Kleinen drankommen, die Großen nie.

      Lieben Gruß Eva

      Ich versuche das mal in meinen Post am Montag einfließen zu lassen.

      Mein ältester Bruder 1929 geboren, gehört nicht zur Gruppe aber ist auch schon seit 2013 tot.

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  9. Gut zuhören können will gelernt sein, das fängt schon bei Kindern an.
    Wie viel einfacher ist es wenn man alles schönreden will.
    Fünf Stunden sind auch auf den schönen roten Stühlen lang.
    L G Pia

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  10. Liebe Eva,
    das hört sich wirklich nach einem sehr interessanten und vor allem auch inspirierenden Seminar an.
    Auch wenn man das Gehörte nicht beruflich braucht, auch im Alltagsleben kann dieses besondere Wissen und die Erfahrung helfen.
    Hab einen angenehmen Nikolaustag,
    liebe Grüße
    moni

    http://www.reflexionblog.de

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  11. ...so eine Fortbildung würde mich auch interessieren, liebe Eva,
    das klingt spannend...und das Thema ist so aktuell und in der alltäglichen Arbeit ist kaum Zeit dafür...zuhören, das können viele Menschen nicht mehr,

    wünsche dir einen frohen Nikolaustag,
    liebe Grüße Birgitt

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  12. Hallo Eva,
    das scheint ein sehr interessantes Seminar gewesen zu sein. Danke für die vielen Informationen. Du hast bestimmt eine Menge mitnehmen können - und zudem noch die roten Stühle.
    Liebe Grüße, Angelika

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  13. Sicher war das ein sehr interessantes Seminar und bestimmt auch "alltagstauglich",
    was heissen soll, dass man das Gehörte und Gelernte bei Bedarf auch anwenden kann.
    Und ja, gut zuhören zu können ist sicher eine Kunst.
    Eine Bestuhlung in Rot habe ich auch noch nie gesehen.
    Danke, für deinen tollen Beitrag!
    Schönen Gruß,
    Gabi

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  14. Hallo Eva schöne Winterbilder in deinem Blog, soviel Schnee möchte ich auch mal an Weihnachten:)Die Frage was ich bedauern würde, ging mir auch grade so durch den Kopf und ganz spontan, würde ich jetzt sagen, nicht mehr soviel Zeit mit Minzi gehabt zu haben.Bin jetzt bestimmt ein Kandidat für die Couch:)Aber es gibt sonst nichts,auser vielleicht mich zu oft mit Mist belastet habe, die nicht eine Minute wert gewesen wäre, sich da ein Kopf drüber zu zerbrechen.LG Elke

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    1. Neee, warum solltes du denn ein Kandidat für die Couch sein. Jeder verarbeitet alles anders, aber ich finde es schon ein Anstoß da auch drüber nachzudenken.
      Weisst du, ich verarbeite sehr sehr viel beim Laufen alleine, da verarbeite ich soviel, dass ich auch schon geheult habe und gefragt, wurde, ob mir was weh tut.

      Es hilft wirklich und dein Minzi ist sowas von schön.

      Lieben Gruß Eva
      sie wäre mir aber zu lebendig. Henry und Penny sind total ruhig, dafür bin ich es nicht. ;-)))

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  15. Das klingt auch wirklich sehr interessant, Eva.
    Und ja, Zuhören ist eine Kunst.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  16. Lieber Eva,
    du hast gewonnen den Wäschebeutel bei Karina,
    herzlichen Glückwunsch!!
    Herzliche Grüße, du wirst dich sicher sehr freuen!!
    Monika*

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    1. Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas, Wooooooooooooooooooo, Wiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii?

      Monika hilf mir.

      LG Eva

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    2. Alles gut, ich freue mich und vielen Dank Monika.

      LG Eva

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  17. Liebe Eva,
    ich finde es echt klasse dass du dich so engagierst.
    Was du über das Seminar schreibst hört sich sehr spannend und interessant an.
    Ich denke dass wir vieles was wir erlebt haben verdrängen, irgendwann kommt es wieder vor und dann ist es gut wenn einem jemand zuhört.
    Auch wenn Seminartage sehr anstrengend sind nimmt man doch viel auch für sich selbst mit nach Hause.
    Hab noch einen gemütlichen Abend.
    Viele liebe Grüße
    Silke

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  18. Bedauern.. tja, ich hätte wohl eine Menge zu bedauern.. wahrscheinlich weil mein Leben mal wieder das reinste Chaos ist. Geregelt haben wir auch noch nichts.. allerdings helfen wir gerade das Leben unserer Eltern regeln. Ich finde es wunderbar, liebe Eva, dass Du nie zum Stillstand kommst und immer wieder etwas Neues lernen willst. So kann man wirklich nicht alt werden ;) Ganz liebe Grüße, Nicole

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    1. Liebe Nicole,
      ich bin bald 67 Jahre alt und das sollte man sein Leben schon soweit geregelt haben. Du bist noch jung, da ging es mir auch nicht anders.
      Man sieht vieles auch anders und vor allem m uß man nicht mehr alles hinterfragen. Ich bin schon froh, dass alles in geregelten Bahnen bei mir verläuft, aber es könnte auch anders sein und deshalb bin ich auch dankbar dafür.

      Vielleicht auch, weil ich inzwischen auch durch die Tätigkeit und vieles andere auch einen großen Halt im Glauben gefunden habe.

      Da mag mancher drüber lachen, aber ich fnde es gut so und vielleicht werde ich viele Menschen, die mir nahe waren auch wieder sehen.

      Lieben Gruß Eva

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  19. Liebe Eva,
    ich lese diesen Post nun schon ein drittes Mal und mir gehen dabei so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich sie gar nicht in Worte fassen kann.
    Auch das Zufriedenheitsparadox blinkt mir immer wieder auf.
    Mir fällt es nicht schwer zuzuhören, aber ich habe oft und auch früher schon, festgestellt, dass der "Gedankenmüll" bei mir abgeladen wurde und ich durfte nicht das gleiche erwarten. Sprich: meine Gedanken blieben und bleiben oft unausgesprochen.
    Wieder einmal bewundere ich deine Art. So engagiert und aktiv.
    Herzliche Grüße
    Jessica

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    1. Liebe Jessica,
      das ist wohl wunderbar, wenn du zuhören kannst und gerade diese Seminar wäre dann etwas für dich gewesen.
      Bei Frau Reyle habe ich son öfters Seminare besucht und ichmuß sagen, dass das eine großartige Frau ist. Vielleicht kannst du das mal irgendwie auch im beruflichen Bereich besuchen.

      Ich habe gerade hier bei dieser Gruppenarbeit - nicht nur ich - Schwierkeiten, den Mund zu halten, denn es gab sovieles, was es zu fragen gab.

      Normalerweise meine ich auch gut zuhören zu können, aber wenn du gar nichts sagen darfst, das ist wirklich sauschwer.
      Glaubs mir. So wie du es hier anführst ging es mir auch, viele Gedanken blieben unausgesprochen, aber ich habe sie mir aufgeschrieben.

      Ob ich engagiert bin, weiß ich nicht, das gibt es viele, viele Helferinnen, die diese Arbeit, die auch mal etwas "schmutziger" ist, zu einem verschwindend geringen Lohn machen. Aber WIR machen das nicht um Geld zu verdienen, da würden wir weit mehr bekommen, sondern weil wir es gerne machen, die Menschen dankbar sind und das ist weitaus mehr wert als Geld. Es gibt auch Menschen, die sich eine Haushaltshilfe nicht leisten können und deshalb dankbar sind,
      überhaupt jemand zu haben.

      Vielleicht können wir uns auch mal wieder treffen?
      Ich bin ein geographischer Bildgänger, da bist du besser im Auto fahren, du kannst mich aber hier gerne auch in der Wohnung mal besuchen. Würde mich freuen.

      Lieben Gruß Eva

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    2. Liebe Eva,
      danke für deine Einladung. Gerne werde ich darauf zurückkommen. Nur dieses Jahr nicht mehr. Am besten ist es, wenn ich den Besuch bei dir mit Ikea oder Breuninger verbinden kann. Deine Nummer habe ich ja, da kann ich mich bei dir melden.
      Liebe Grüße
      Jessica

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    3. Gute Idee machen wir.

      LG Eva

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  20. ich finde das auch sehr interssant..
    man hat mir mal attestiert ich wäre ein guter Zuhörer..
    aber zuhören ..nur hören damit der andere seine Gedanken aussprechen kann ..
    oder zuhören und aufnehmen..
    das sind zweierlei Schuhe
    denn das ist nicht so einfach..
    ich hatte eine alte Bekannte.. die hat oft stundenlang mit mir telefoniert..
    da bin ich sogar manchmal bei eingeschlafen :D
    und ausser ja.. jaa.. sagen hatte man nicht viel zu tun..
    Vieles wiederholte sich..
    aber es tat ihr gut und ich erfuhr interssante Geschichten..
    schade nur dass ich kein so gutes Gedächtnis mehr habe wie früher ;)
    wenn meine Töchter mir etwas erzählen bin ich oft zu ungeduldig und mit den Gedanken voraus..
    dann bekomme ich nur die Hälfte mit..
    und bereuen.. das wäre schon manches..
    liebe Grüße
    Rosi

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