Bilder Ping Pong

Hier ist das Ausgangsbild von Ghislana von Jahreszeitenbriefe. Als ich das Gebäude gesehen habe,
ging mit sofort ein Gedanke durch den Kopf.


Wir wußten ja nicht, was das für ein Gebäude oder Turm ist?



DAS könnte ein Schlauch- oder Steigerturm einer Feuerwehr sein!



So ein Schlauch- oder Steigerturm ist oft ein markantes Zeichen einer Feuerwache oder sogar eines Gerätehauses, nicht alle Feuerwehrhäuser haben so einen Turm.






Hauptsächlich dient so ein Schlauchturm zum Trocknen von Schläuchen nach einem Einsatz.
Denn nach jedem Einsatz werden die Schläuche auf ihre Funktion überprüft und auch gewaschen.


Dies war besonders wichtig, als die Schläuche noch aus Hanf hergestellt wurden. Bei den heutigen Materialien aus Kunstfasern ist es aber auch noch sinnvoll die Schläuche zu trocken. Das erhöht die Lebensdauer und senkt Kosten.



Für eine Lagerung im Schlauchlager oder auf Einsatzfahrzeugen müssen die Schläuche trocken sein, um die Geräteräume vor der Einwirkung von Feuchtigkeit zu schützen.



Die kleineren Feuerwehr in einem Kreis geben ihre Schläuche nach einem Einsatz in die größeren Feuerwehren, die eine sogenannte Schlauchwerkstatt haben und lassen sie dort auf die Funktion überprüfen und trocknen.



Im Schlauchturm werden die Schläuche an einem Flaschenzug an den Schlauchkupplungen aufgezogen. So hängen sie gerade und können gut austrockenen und auslüften.



Wenn der Schluchturm eine Höhe von 30 m hat, können dort die Schläuche an der Kupplung aufgehängt werden und dies hat den Vorteil, dass das Wasser aus dem Schlauch herauslaufen  kann.
Das ist gerade für einen 35 Meter B-Schlauch einer Drehleiter eine gute Möglichkeit, richtig zu trocknen.
Ein Schlauch- bzw. Steigerturm, wird auch oft zusätzlich für die Montage einer Sirene oder Funkantennen bzw. eines Windstärkemessers verwendet. 


Ein Schlauch- bzw. Steigerturm wird auch als Übungseinrichtung verwendet. Viele Einsatzsituation lassen sich hier üben und nachvollziehen. 

 An einem wunderschönen Tag im Oktober habe ich mich bei der Feuerwehr Ludwigsburg umsehen dürfen und einen Termin mit Herrn Stuber ausgemacht und durfte mich auf dem Gelände umsehen und habe hier auch fotografiert.


Gleichzeitig zeige ich noch einen Steigerturm (das ist ein reiner Übungsturm) den ich auf meiner Polenreise bei der Feuerwehr Wschowa fotografieren durfte. Einen ganzen Tag zeigte uns dort
der Cousin meiner Schwiegertocher, seine

straż pożarna  
(polnisch für Feuerwehr)


Sieht doch dem Turm von Ghislana schon ähnlich.



Natürlich habe ich aus dem vorgegebenen Bild noch etwas gebastelt. Wie könnte es sein, natürlich Feuerwehr.








Kommentare

  1. Da freue ich mich ja, dass ich heute so früh aufgestanden bin und der Nachricht von deiner Verlinkung gleich nachgehen kann. Eine tolle Idee, liebe Eva, und du hast ja so Recht, besonders wenn man den polnischen Turm sieht, sind diese Assoziationen geradezu zwingend, und für deine "Feuerwehr-Laufbahn" erst recht ;-) Unsere Freiwillige Feuerwehr hat auch einen Schlauchturm, der ist aber nicht so hoch... Danke dir sehr für dein Pingpong-Spiel, hab eine gute Zeit diese Woche! Lieben Gruß Ghislana

    AntwortenLöschen
  2. So wichtig die Feuerwehr und so schade das die freiwillige Feuerwehr teilweise in Deutschland soviel Probleme hat noch Freiwillige zu finden (Bericht gelesen). Dein polnischer Turm sieht wirklich dem "Projektturm" sehr ähnlich. Die Verknüpfung hätte ich auch sofort gezogen. Schön gemacht hast du deine Bearbeitungen.

    Liebe Grüsse

    N☼va

    AntwortenLöschen
  3. Guten Morgen liebe Eva
    Ich freue mich riesig über deine lieben Zeilen. Schön zu wissen, dass da draussen im Netz jemand an mich denkt :))) Meine Tage haben zur Zeit zu wenig Stunden. Eltern, Schwiegermutter, Hotel Mama, Hund, Haus und Garten nehmen viel Zeit und Kraft in Anspruch. Dank Schmerzen in der Hüfte kommen noch schlaflose Nächte hinzu. Fühle mich nur leer und müde. Muss unbedingt wieder Zeit für mich einplanen.
    Das Ausgangsbild sieht wirklich einem Schlauchturm ähnlich. In meiner Kindheit, wurden die Schläuche am Schulhaus aufgehängt, da es das höchste Gebäude war ;)
    Wünsche die einen tollen Start in die Woche.
    Liebe Grüsse
    Barbara

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Eva,
    jetzt habe ich viel gelernt. Denn schlauchtürme kenne ich zwar, aber all die Details und Hintergründe sind mir nicht präsent gewesen. Der Polnische Übungsturm scheint ein Zwilling vom Ausgangsbild zu sein. Klasse. Das ist eine ganz eigene Umsetzung des Ausgangsbildes und eine Bereicherung für uns alle, deinem Feuerwehrhintergrund sei Dank.
    Herzliche Grüße und vielen Dank.
    Deine Lucia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Naja Lucia,
      der Liebste ist nicht ganz unbeteiligt dran. :-))

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  5. Liebe Eva,

    nur ganz schnell ein Nachtrag zum Blumenkohlcurry.
    Sooo lecker !!! Ich habe noch eine kleine getr. Chilli und eine Prise Zimt drangegeben.
    LECKER !!!!

    lg Nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das freut mich Nicole, dann schau mal am Mittwoch rein, da gibt es einen prima Apfelkuchen.

      Lieben GRuß´Eva

      Löschen
  6. Die Übereinstimmung mit Vorlage und polnischem "Turm" ist ja verblüffend. Wer da wohl wen inspiriert hat?
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  7. ...verglichen mit dem polnischen Turm, liebe Eva,
    sieht der PingPongTurm tatsächlich wie ein Feuerwehrturm aus...und bei deinen Erfahrungen verständlich, dass du direkt darauf gekommen bist...ich schätze diese Arbeit und besonders die ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehren sehr,

    liebe Grüße Birgitt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Birgitt,
      ich habe bei der Berufsfeuerwehr meine Brötchen verdient und exakt im Brandschutz, das was ich hier gelernt habe,
      konnte ich dann bei der Arbeit im öffentlichen Baurecht gut verwenden. Es ist immer gut, wenn man hier auch ein wenig Bescheid weiß.

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  8. Liebe Eva,
    Danke für soviel Hintergrundwissen!!!!
    Wenn ich ehrlich bin, hab ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht,
    wie die Schläuchen bei der Feuerwehr getrocknet werden.
    Natürlich, jetzt wo du es erklärst ist es logisch, dass sie nicht einfach nass wieder eingerollt werden können.
    Deshalb ein dickes Dankeschön, hab ne Menge gelernt bei dir.
    Dazu die wunderschönen Bilder, herrlich.
    Ich wünsche dir eine gute Woche.
    Liebe Grüße
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  9. Ich hätte den noch in Brand gesetzt... gg
    Witze Idee, dein Ping Pong und ein ebenso interessanter Post!
    Habs fein Eva,
    ich muss inne Heia.. Ich bin tot müde...
    LG Britta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Neee muß nicht sein, der Turm hat einen guten Brandschutz. Das muß sein.

      Lieben GRuß Eva

      Löschen
    2. Uppsssssssssssssss..... Entschuldigung.

      Löschen
  10. Wenn in Ghislanas Pingpong-Turm ein Feuer ausbrechen würde, dann, so fürchte ich, käme jede Feuerwehr zu spät. Das morsche Holz geht sofort in Flammen auf. Zurück bliebe lediglich das Skelett aus Stahl, vielleicht hätte es dann mehr Ähnlichkeit mit einer Skulptur und diesen Namen dann auch wirklich verdient.
    Schlauch- und Steigertürme waren mir bislang kein Begriff. Ich danke Dir, habe wieder etwas dazu gelernt.
    Liebe Grüße, Edith

    AntwortenLöschen
  11. Eine interessante und vor allem wissensreiche Reise. Vielen Dank. Der polnische Turm hat wahrlich eine große Ähnlichkeit. Vielleicht war er Inspiration für den "Kunst"-Turm, den Ghislana entdeckt hatte? Viele Grüße, Doreen

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ein liebes Dankeschön für deinen Kommentar, das freut mich sehr.
Sei bitte nicht böse, wenn dein Kommentar nicht gleich freigeschaltet wird.
Sobald ich das kann, werde ich es tun und ich komme mit Sicherheit auch bei dir vorbei.

Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








Hier schau ich gerne rein.