Apfelflammkuchen auf Evas Art

Ich habe schon lange nach einem Apfel gesucht, der mich an alte Apfelsorten erinnert und mir auch schmeckt.





Natürlich schmecken mir Elstar, Jonagold usw. ganz gut, aber ich habe mich dran sattgegessen.
Die Äpfel meiner Kindheit wie Goldparmäne, Gewürzluiken usw. gibt es ja gar nicht mehr.

Nun bin ich beim Apfelbauern Aichler hier auf den Wellant Apfel gestoßen.



Bauer Aichler hat einen Hofladen und dort kann man sogar das Brot kaufen. Auch hat er Gemüse vom Gemüsehof Kiemle, den ich neulich besucht habe.

Der Apfel heisst Fresco und wird Handel unter dem Namen Wellant vertrieben und soll mit seinem rustikalen Aussehen an alte Apfelsorten erinnern.
Wellant ist intensiv, mittel- bis dunkelrot. Der Geschmack des Apfels ist süß und sehr fruchtbetont, sehr aromatisch und das Fruchtfleisch ist saftig und knackig. Er schmeckt so gut.



Nun ist es ja nicht so, dass wir keine Äpfel auf dem Baumstück haben, aber die schmecken nicht, von denen habe ich wunderbares Apfelgelee gekocht, dem demnächst das Quittengelee folgt.



Den Apfelflammkuchen, den ich am Samstag gebacken habe, den wollte ich mit dem Wellant Apfel backen und ich habs nicht bereut. Das war sowas von lecker und auch das Rezept vom Apfelflammkuchen.


Ich muß demnächst noch einen backen, das mache ich dann für das Gemeindefest.

Natürlich kann man auch andere Äpfel für den Flammkuchen nehmen. Aber ich bleibe bei dem Wellant Apfel.



Das Rezept und für Flammkuchen natürlich einen Hefeteigboden, es schmeckt einfach viel besser. Wer möchte kann noch rote Zwiebeln dazu geben, das mag ich aber nicht so sehr.

Apfelflammkuchen auf Evas Art 

250 g Mehl
1 Stück Hefe
1 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
60 g Butter
125 ml Wasser
3 - 4 große Äpfel
150 g Creme fraiche
1 Esslöffel Zucker
1 Eigelb, Zimt und Zucker


Aus Mehl, Hefe, Zucker, Butter und Milch einen Hefeteig bereiten und 60 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Teig nochmals gründlich durchkneten und nochmals 10 Minuten gehen lassen. 

Backofen lauf 220 Grad Ober-/Unterhitze oder bei 
Heissluft 200 Grad vorheizen.

Während der Teig geht, nicht vergessen, die Äpfel zu schälen und in dünne Spalten zu schneiden. 
Teig ausrollen und auf ein Backblech oder in eine Form legen. Creme fraiche mit Zucker und Eigelb verrühren und auf den Teig streichen. Die Apfelscheiben rundum auf auf den Teig und die Mischung legen.
Zimt und Zucker drauf nicht vergessen. 


Wer will kann noch Sahne dazu geben, ich brauche das nicht.  Glaub mir Ihr werdet diesen Flammkuchen so schnell nicht vergessen, weil er so gut schmeckt. 


Weil das so gut war und so gut gelungen ist, geht es heute zu Froillein Pfau und Mittwochs mag ich




Kommentare

  1. Schaut auch lecker aus, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich habe in D. immer gerne Boskop genommen, hier habe ich mich durchsuchen müssen^^ Allerdings mit roten Zwiebeln kann ich es mir so gar nicht vorstellen, auch wenn heutzutage in den Backstuben ja oft mit aussergewöhnlichen Gewürzen und Co gebacken wird.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Liebe Nova,
      der Apfel ist ähnlich dem Boskop zumindest von der Haut her. Wie ich geschrieben habe, erinnert er mich an alte Apfelsorten.

      Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Eva,
    der sieht ja richtig lecker aus dein Apfelflammkuchen auf Evas Art!!!
    Sehr schön und einladend auch dein Herbsttisch, da lässt es sich wohlfühlen und genießen...
    Liebe Grüße
    von Monika*

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    1. Herzlichen Dank liebe Monika.

      Lieben Gruß Eva

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  3. Mmmhhhh.. der Kuchen duftet bis hierher, liebe Eva! Vielen Dank für das schöne Rezept! Weißt Du, welchen Apfel mein Großer, unser Apfelexperte, am liebsten mag, Eva?! Den Wellant natürlich ;)) Aber er schmeckt auch klasse, nicht wahr. Frisch und saftig und gar nicht mürbe.. mmmhh! Ganz liebe Grüße, Nicole

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    1. Bingo Nicole, der Mann weiß, was gut ist.

      LG Eva

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  4. Guten Morgen Eva.
    das schaut köstlich aus. Leider gibt es bei uns
    auch immer weniger Apfelsorten, die man aus der Jugendzeit
    kennt. Wellant-Apfel habe ich noch nie gehört.
    Was ich bis dato auch nicht kannte, dass es einen "SÜSSEN FLAMMKUCHEN"
    gibt. Ich habe mal wo einen gegessen, der war mit Speck. Zwiebeln usw. auch
    nicht zu verachten ;-)
    Lg und einen gemütlichen Tag.
    Sadie

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    1. Liebe Sadie,
      ich wußte das auch nicht, bis ich auf der Pedelec Tour auf der Schwaneninsel in Waiblingen einen süßen Flammkuchen mit Äpfeln gegessen habe. Der war lecker und ich habe ihn untersucht, als ich ihn gegessen habe und dabei ist mir das Rezept eingefallen,
      du kannst hier aber noch variieren. Ich probiere das auch mal mit Ziebeln. Klar ist der Elsässische Flammkuchen mit Speck.
      Das esse ich nicht aber es gibt ja Alternativen, gottseidank.

      Nun ist aber auch Zwiebelkuchenzeit und da freue ich mich ganz besonders drauf, wieder einen zu backen, als Schwäbin muß sein.

      :-))
      Lieben Gruß Eva

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  5. Oh, das sieht gut aus! Hier wollen wir heute Nachmittag auch eine Art Apfelkuchen backen. Die kleinen Herren haben sich das gewünscht, und momentan brechen unsere Apfelbäumchen fast unter ihrer Erntelast zusammen. Da wollen wir gerne Abhilfe leisten ;-). LG

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  6. Das sieht und liest sich sehr, sehr wohlschmeckend, liebe Eva. Das gleiche Rezept ohne Äpfel dann im Prinzip auch für Zwiebelkuchen? Den esse ich nämlich so gerne, hab aber noch kein Rezept, mit dem er wirklich so schmeckt, wie ich mir das denke. Hach Gaumenfreuden - dafür ist im Herbst und Winter wieder mehr Zeit und Lust bei mir... Lieben Gruß Ghislana

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  7. Sieht ziemlich lecker aus, dein Apfelkuchen, Eva.
    Ich finde es auch sehr schade, dass es nur noch wenige und immer die gleichen Apfelsorten zu kaufen gibt.
    Wenn man bedenkt, wieviele verschiedene Sorten doch eigentlich existieren.
    Liebe Grüße und lass es dir schmecken
    Jutta

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  8. Der schaut lecker aus, liebe Eva, ich liebe Apfelkuchen, habe in diesem Herbst leider erst zwei gebacken.
    Meine Äpfel hole ich aus dem Kreislehrgarten. Zum Backen gibt es dort preiswertes Wirtschaftsobst.
    Liebe Grüße
    Edith

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  9. Liebe Eva
    dein Apfelflammkuchen sieht wirklich lecker aus. Ich glaube, den werd ich auch ausprobieren...
    lg Gabriele ☼

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  10. dein Apfelflammkuchen sieht ganz besonders gut aus!!
    Wieviel ist denn ungefähr 1 Stück Hefe?

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    1. Liebe Friederike,
      ich bitte um Entschuldigung. Du nimmst entweder ein Päckchen Hefe oder eben einen Würfel Hefe.
      Tüte und Würfen sind aber eher für 500 gr Mehl, deshalb nimm am besten die Hälfe.
      Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

      Lieben Gruß Eva

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    2. danke, der Kuchen schmeckte wunderbar!

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    3. Das freut mich sehr, doch ja ohne mich selbst zu loben, das was ich koche und backe kommt immer gut an.

      Lieben Gruß Eva
      :-))))

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  11. Da könnte ich glatt auch ein Stück vertragen. Mir ist, als würde der bis zu mir duften.
    Solche schönen Äpfel finden wir hier nicht. Oder ich habe noch nicht genug gesucht.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  12. Den Apfel Wellant kenne ich noch gar nicht. Die Gewürzluike wächst bei uns im Nachbargarten - da bekommme ich immer welche ab - ein Traum. Der Apfelkuchen sieht aber fei lecker aus. Deinen Zwiebelkuchen haben ich letzthin gebacken und die Nachbarn mit den Gewürzluiken und die Nachbarn auf der anderen Seite dazu eingeladen - hmmm sehr lecker! Nochmals danke fürs Rezept. LG Marion

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  13. Sieht sehr lecker aus, dein Apfelflammkuchen und vor allem nicht so süß. Ich habe gerade so viele Äpfel hier, dass ich unbedingt mal einen Kuchen machen muss. Es ist sicher auch eine alte Sorte, aber den Namen kenne ich noch nicht.
    LG Sigrun

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  14. boaaah
    das sieht aber lecker aus..
    ich habe immer gerne den Cox orange gegessen
    aber den gibt es auch gar nicht mehr
    er war wohl auch etwas schwierig..
    aber schon alleine der Duft....
    leider bin ich alleine ..da lohnt sich das Backen nicht..
    aber ich werde das Rezept einmal weiter geben.. ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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