Gefährlich ist´s, den Leu zu wecken!

Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.


Es ist wieder Ping Pong Zeit, Freuuuuuu!

Das obige Bild war das das Ausgangsbild


Ein Zitat aus "Die Glocke" von Friedrich Schiller.
Das Lied von der Glocke wurde 1799 geschrieben und fand großen Beifall. Eine lyrisch-didaktische Dichtung, die Schiller 10 Jahre mit sich trug. Ein Gedicht der Weimarer Klassik in der Schiller sittliche Vorstellungen des bürgerlichen Lebens zum Ausdruck bringt und sich klar von der Französischen Revolution distanziert.

Schiller zeigt sich als friedliebender Mensch. Sittlich und human soll der Mensch sein Handeln gestalten. Er strebt selbst danach, das kann man in vielen seinen Werken sehen. Ein Leben in  Harmonie und Selenfrieden.  

Ich habe das Bild erst mal mit dem Zitat versehen.
Ab und wende ich es auch an. 
 Es ist gefährlich den Leu zu wecken.   
Oft auch in anderer Form, der Leu brüllt und wenn zwei Dasselbe tun, ist es  noch lange nicht das Gleiche.



Zum Bilder Ping Pong bei dieses mal Lucia von Schreibtischwelten habe ich das 
Bild etwas verändert.


Den Löwen habe ich durch ein Fabelwesen ersetzt, das ich in einem Garten gefunden und fotografiert habe.
Das Fabelwesen hat aber auch Zähne!



Ich mache sowas sehr gern und spiele auch gerne mit dem Bildbearbeitungsprogramm und so habe ich ein wenig gespielt.
Der Löwe bekommt eine Zigarre und da seine Augen etwas verblichen sind, bekommt er so richtige Katzenaugen. 
Die Frösche bringen ihm noch zusätzliche Augen dazu. Sie haben nicht mal Angst, dass er sie verspeist.



Nachdem er nun alle Frösche abgeschüttelt hat, möchte er in Ruhe die Zigarre genießen. Die Augen haben sich nun auch etwas verändert. Ob das die Zigarre macht?



Noch mehr Gedanken habe ich mir über den Löwen gemacht. Ich mag Stummfilme, sie sind aussagekräftiger, als jeder  Aktionfilm. Denn hier muß man mit Bildern arbeiten. Das ist eine große Kunst. Da gibt es viele Regisseure, die ich mag auch Serge Eisenstein und sein Film "Panzerkreuzer Potemkin". Ein ganz großer künstlerischer Film.
In ihm kommen Drei Löwen vor. 




Drei Löwen im Film sind es Löwenstatuen,
schlafend, aufwachend, brüllend





Eisenstein erzeugt damit einen Bewegungseffekt. Die Figuren stehen im unmittelbaren Geschehen.
Zum einen dem Schuß des Panzerkreuzers, der schlafende Löwen aufweckt.

Der aufwachende Löwe symbolisiert die schlafenden Matrosen und den aufwachenden Löwen, der den beginnenden Aufstand anzeigt.

Der brüllende Löwe, den Aufstand, der ausbricht.
Im Film ein Spiel mit Bedeutungen. Der Film entstand im Jahr 1925 und schildert den Aufstand in Russland im Revolutionsjahr 1905.  


Es ist mir soviel zum Löwen eingefallen, z.B. noch "Der Handschuh" von Friedrich Schiller, übrigens einem genialen Schwaben (Wüttemberger). Der sich - und nicht nur Schiller - mit dem Herzog Carl Eugen von Württemberg angelegt hat. 

Der Handschuh ist eine Ballade und hier ist sie:

Eine Interpretation dieser Ballade kann sich wohl Jeder selbst machen. 
 



Ja und das mußte dann auch noch sein. 
Katzen unter sich. 



Bei Lucia seht Ihr heute bestimmt noch mehr Löwen. 


Kommentare

  1. Einen schönen Guten Morgen, liebe Eva,
    Du bist ja immer früh, ich, weil gleich der Handwerker kommen soll.
    Ja, der Spruch von Schiller ist mir - leider! - nicht eingefallen.
    Er hätte auch sehr gut zu meinem Post gepaßt. Schade eigentlich, als
    junges Mädchen habe ich Schiller glühend verehrt.
    Sehr kreativ bist Du gewesen! Am besten gefallen mir die Katzen unter sich.
    Es ist schon toll, was Du so alles an Bildbearbeitung kannst:
    Spiegelung, Spruch einsetzen, ihm eine Zigarre ins Maul stecken.
    Schmunzeln am frühen Morgen, danke dafür.
    Einen schönen Tag und liebe Grüße von Edith

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    1. Ach Edith,
      wenn man weiß, wie es geht, dann ist das mit der Bildbearbeitung überhaupt kein Problem. Klar, die Mittel muß man auch haben. Aber das geht dann recht fix, wenn man weiß, was man machen muß. Da ist noch mehr möglich, aber ich kanns nicht.

      Ich bin gerade zu Schiller zurückgekehrt, weil ich im Oktober von seiner Mutter zum Frühstück eingeladen wurde. Da bin ich mal gespannt, was sie mir über ihren Sohn erzählen wird.

      Empfehlenswert ist auch die Schiller Biographie Sigrid Damm. Ich muß mal forschen, ob es nicht auch schon wieder einen Neue gibt.

      Vielen Dank und einen lieben Gruß Eva

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    2. Ich bin heute noch früher dran, weil ich meinen Schatz zum Flughafen gebracht habe, er fliegt heute wieder nach Berlin.

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  2. *lacht*...die Bearbeitung mit den Augen und der Zigarre finde ich sehr gelungen. Klasse gemacht, auch das mit der Samtpfote..dieser Blick ist "gefährlicher" als der Blick vom Löwen. Ich finde in dieser Spiegelung fällt er wirklich "doppelt" auf, irgendwie trottelig und widerum kurz vor einem Heulkrampf.

    Hab einen sonnigen Tag und liebe Grüssle

    N☼va

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  3. Hallo Eva,
    der Einfall mit der Zigarre ist brillant, diese passt auch irgendwie sehr gut in den schiefen Mund des Löwen!
    LG Heidi

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  4. Eva wieder in Fahrt! Da bist du wieder in die Vollen gegangen! Hat sicher Spaß gemacht...
    LG
    Astrid

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  5. Liebe Eva,
    ach, der Löwe scheint genau das richtige gewesen zu sein, so wie es hier vor Ideen sprudelt. Mir gefallen deine Bilder und deine Gedanke sehr gut, auch die Verknüpfung mit Schiller. Hab vielen herzlichen Dank fürs Dabeisein und Mittun.
    Liebe Grüße von Lucia

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  6. Ja, man sieht, dass dir das Spaß gemacht hat...so viele Ideen hast du umgesetzt. Mit aufgesetzten Augen und Zigarre sieht der Leu sehr lustig aus.
    Das Internet geht endlich richtig, seit dieser Woche....nur zum Bloggen muss ich mich nach dem Umzug erst neu motivieren. Auf deine vielen Lost Places bin ich schon gespannt.
    LG Sigrun

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  7. Die Katzen unter sich sind genial. Arbeitetst du mit Photoshop?
    L G Pia

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    1. Ja Pia,
      ich habe vor ein paar Jahren das Photoshop CS6 von meinem Sohn geschenkt bekommen. Das ist ein mords Werk mit allem Drum und Dran. Ich kann aber nicht alles und bin immer noch überrascht, was es mir alles bietet.
      Ich kann längst nich alles, nein. Aber die Ideen und das Programm da klappt das schon. Vieles mache ich bestimmt zu umständlich aber so komme ich gut mit zurecht.
      Es gibt heute aber ein Nachfolgeprogramm, das kannst du mieten über einen gewissen Zeitraum kaufen. Aber ich bin so zufrieden. Mir reicht das.

      Lieben Gruß Eva

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  8. Du meine Güte, liebe Eva! Du quillst ja gerade vor Ideen über.. wie herrlich! Dem Löwen eine Zigarre anzuzünden.. finde ich einfach klasse! Aber auch das ihm die Katze zu Füßen liegt.. miiiaau!! Wundervoll gelöst - Dein Bilder-Ping-Pong!! Ganz liebe Grüße, Nicole

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  9. ...wirklich erstaunlich, liebe Eva,
    was dieser Löwe in dir alles geweckt hat...das ist ja ein richtiges Füllhorn an Ideen...gut umgesetzt,

    LG Birgitt

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  10. Liebe Eva,
    Bilder-Pingpong kenne ich noch gar nicht.
    Aber Dein Post macht neugierig. Da werde ich jetzt mal schauen.
    Und die Augen mit der Zigarre machen den Löwen zu einem echten Hingucker.
    Dir einen schönen Abend, liebe Grüße
    Nicole

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  11. Was Du alles mit den Fotos gemacht hast ist wirklich klasse!

    Den Film kenne ich (mein Vater schaute gerne Stummfilme), allerdings konnte ich mich an die Löwenszene nicht erinnern (an das Ermorden der Bevölkerung schon). Die schlimmste Szene für mich ist die mit dem Kinderwagen, wie habe ich gehofft, das jemand kommt, um ihn aufzuhalten.

    So, nun auch hier noch einmal liebe Grüße zum Wochenende, nun ziehe ich weiter ...

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    1. Neee Kirsi,
      das Bild ist von Lucia, die den Ping Pong auch veranstaltet. Die Bearbeitung ist von mir, mehr nicht.

      Lieben Gruß Eva

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  12. Der Löwe hat ja wirklich ganze Assoziationsketten in dir freigesetzt. In alle Himmelsrichtungen ;-). Panzerkreuzer Patjomkin habe ich Ewigkeiten nicht mehr gesehen, sollte man mal wieder, das war schon große Filmkunst in der damaligen Zeit. Lieben Gruß und ich bin gespannt, was aus dem Oktoberbild wird ;-) Lieben Gruß Ghislana

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