Spielende Kinder


heißt die Skulptur, die sich bei der Goetheschule in Asperg befindet.





Diese Skulptur fand ich so interessant, dass ich mich auf den Boden legte und verschiedene "Lagen" ausprobiert habe. 


Die Skulpur stellt spielende Kinder dar und wurde von der Asperger Künstlerin 


gefertigt. 




Von dieser Künstlerin gibt es noch einige Skulpturen in Asperg, die ebenso interessant sind und über die ich noch berichten möchte

Da leider wieder einmal kein Hinweis irgendwo vermerkt war, was diese Skulptur darstellen soll und vor allem, wer sie gefertigt hat, habe ich beim Hochbamt der Stadt Asperg angefragt und bekam von Frau Hoch, eine sehr freundliche und kompetente Anwort.

Leider ist es so, dass auch hier Vadalismus herrscht und die stehenden "Kinder" immer wieder von Jugendlichen zerstört werden.


Teilweise sind es Schüler, die gegen die Skulpturen treten, sich anhängen und so lange ziehen, bis die Skulpturen umfallen, bzw. schief stehe.

Es kommt auch vor, dass ältere Jugendliche um die Skulpturen Seile hängen und dann an ihre Mopeds und dann so lange ziehen, bzw. fahren, bis die Skulpturen umfallen.



Ich verstehe das nicht, aber ich habe mir abgewöhnt, alles verstehen zu müssen. Manchmal denke ich auch, dass viele Eltern gar nicht wissen, was ihre Kinder so da treiben. 







Kommentare

  1. Sehr schöne und interessante Aufnahmen und Blickwinkel. Schade, wenn solche Kunstwerke immer wieder zerstört werden. Man fragt sich wirklich, was in den Köpfen dieser Jugendlichen vorgeht, aber das fragt man sich in letzter Zeit leider öfter. LG Siglinde

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  2. Liebe Eva,

    ich habe zwar mit solcher Art Skulpturen so meine Probleme, aber das ist ja auch wirklich eine Frage des Geschmacks. Deine Fotos in den verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln finde ich trotzdem sehr gelungen.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. Die Probleme habe ich bei solchen Kunstwerken und neuen Bühnenbildern an der Oper auch.
      ABER, wenn man sich mal damit beschäftigt, dann kann man schon vieles verstehen.
      Und diese Skulptur verstehe ich jetzt.
      Ich mag sowas.

      Lieben Gruß Eva

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  3. Liebe Eva,
    Danke für die interessanten Infos rund um diese Skulpturen. Gegen Vandalismus ist wirklich kein Kraut gewachsen und es bleibt nur zu wünschen, dass die Verantwortlichen die Schäden so lange beheben, bis auch der letzte Jugendliche keine Lust mehr hat, öffentliche Kunst zu beschädigen.
    Liebe Grüße
    moni
    http://www.reflexionblog.de

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    1. Die Stadt Asperg wird es wohl nicht mehr beheben, denn es kostet jede Menge Steuergelder und damit müssen wir leben.

      Lieben Gruß Eva

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  4. Perspektivisch spannende Fotos... Jedes Kind kommt mit unglaublich großem kreativen Potenzial auf die Welt... Ich frage mich auch, ob das nicht viel zu früh und überhaupt das ganz Kinderleben lang viel zu intensiv (und sinnloserweise oder gar mit dem Kalkül zum "Funktionieren") gelenkt, geregelt, gebremst, eingegrenzt, blockiert und was was ich noch wird... Wir "lassen" zu wenig und verlangen und fordern und reglementieren zuviel von Heranwachsenden, sehe ich rund um mich herum. (Ich arbeite seit vielen Jahren u. a. mit Kindern und Jugendlichen) Das "eigene" kreative, aber "sinnvolle" Spurenhinterlassen ist für sie dann schwer oder sogar ungewohnt und sucht sich eben Ventile, denn der Drang danach (und nach Aufmerksamkeit) ist da, und die Ergebnisse sind Zerstörung, weil die Kreativität zu anderem nicht in der Lage ist. Da stehe auch ich oft traurig vor solchen Demolierungen. (Und muss jetzt auch noch gestehen, dass mir die Kinder mit den "gespannten" Rücken, als wollten sie Anlauf nehmen zu neuen Taten, sogar mehr sagen als die "stehende" Uniformität der Plastiken...) Liebe Grüße Ghislana

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    1. Mir ging es auch so, dass ich diese krummen Figuren gar nicht mal so schlecht fand und vielleicht lässt die Stadt dies deshalb auch so.

      Aber sei es wie es will, ein Kind braucht auch eine Erziehung, das heisst, es muß lernen mit fremdem Eigentum umgehen zu können. Aber auch seine eigenen Sache pfelgen, wenn ich sehe, wie manche Kinder mit ihrem Fahrrädern umgehen, dann denke ich auch meinen Teil. Die werden vor den Hauseingang geworfen und die Bewohner müssen drübersteigen. Sagt man etwas, dann ist man kinderfeindlich.
      Schon allein, wie ein Kind eine Sache ab einem gewissen Alter anfasst, lässt schon viel erahnen.

      Wenn ich schon eine rauchende, telefonierende Mutter auf dem Spielplatz und beim Spaziergang sehe, dann denke ich mir auch meinen Teil. Nein, nicht nur einmal, es ist dieselbe Mutter, die nahezu jeden Tag mit ihren Kinder hier vor meinen Fenster vorüberzieht.
      Wenn ich meine Kinder auf geschützten Denkmalen herumturnen sehe und der Meinung bin, dass sie sich austoben müssen,
      ja, dann weiß ich auch nichts mehr.

      Wenn die vielen Kinder und Jugendlichen sehe, die Pokemon suchen, dann fällt mir auch nichts mehr ein.
      Mein Sohn ist Lehrer übrigens, mehr mag ich dazu jetzt nicht schreiben.

      Lieben Gruß und vielen Dank für deinen ausführlichen Post.

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  5. Einfach nur schlimm wenn sie vor lauter Langeweile sich an fremden Eigentum vergehen müssen. Kann so ein Verhalten auch nicht nachvollziehen und schade immer das sie so selten erwischt werden. Da sollten gleich Sozialstunden verhängt werden.

    Schöne Bilder und interessante Motive auch wenn ich den Titel nicht so ganz nachvollziehen kann. Für mich sind es steife "Figuren" die so gar nichts mit spielenden Kindern zu tun haben. Interessant finde ich sie dennoch, und über den Titel nochmal nachgedacht käme er für mich in Anführungszeichen d.h. ironisch gesehen doch in Frage: So wie Kinder leider heute oftmals in bestimmten Ländern spielen dürfen→nämlich sich nur ruhig verhalten ;-)

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Liebe Nova,
      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Mit den Sozialstunden wäre ich auch dabei und zwar kräftig. Nur ist es schwer die Kinder zu fassen und bei 14jährigen geht das halt nicht.

      Steife Figuren, man muß aber den Hintergrund auch sehen, die Künstlerin hat sich etwas dabei gedacht.

      Ich denke aber, dass die Kinder hier z.B. spielen dürfen und auch auf dem Spielplatz lärmen dürfen, da hatten wir hier noch nie Probleme. Wenn es allerdings zuviel wird - und ich wohne neben einem Spielplatz - dann wird es eben auch zuviel. Obwohl stundenlang haben hier noch keine Kinder gebrüllt, es hielt sich immer im Rahmen.

      Allerdings gibt es auch Jugendliche, die nachts an den Bushaltestellen Saufgelage abhalten, da habe ich dann schon etwas dagegen.

      Meine Eltern haben mich so erzogen, dass ich eins hinter die Ohren bekam, wenn ich ein Papierchen auf die Straße geworfen habe. Das nur so am Rande.
      Woher sollen es Kinder aber wissen, wenn ihre Eltern das tun, oder wenn der Vater im Beisein seiner Kinder an die
      Bushaltestelle pinkelt. Alles schon dagewesen.

      LG Eva

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  6. Feine Fotos mit interessanten Perspektiven. - Ja, es ist eine Schande, wie respektlos oft mit fremdem Eigentum umgegangen wird ... und beileibe nicht nur von Kindern und Jugendlichen.
    LG, Christa

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  7. Es ist schade, dass die Skulpturen so misshandelt werden.
    Deine Bilder gefallen mir. Die Skulpturen nicht. Schön ist für mich anders. Das wird den Randalierern auch durch den Kopf gehen. Auch so sinnlos. Aber Kunst ist auch nicht jedermann gleich schön.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Das stimmt, Kunst ist auch eine Sache, die man verstehen muß und manches versteht man auf den ersten Blick nicht und man bedarf auch einer Erklärung, was sich der Künstler dabei gedacht hat.
      Wenn man diese Skulptur sich einmal verinnerlicht hat, dann sieht man das vom Gefallen her etwas anders.

      Ich bin gerade auf dem Sprung zur Arbeit und schau nachher bei dir vorbei.

      Lieben Gruß Eva

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