Libellen

Zur Zeit beschäftige ich mich mit Pflanzen, Insekten usw. 

Es faszinieren mich die Alpenblumen und  nun beschäftige mit mit den Libellen. 
Auch bei den Alpenblumen freue ich mich, wenn ich wieder etwas bestimmen kann. Da kommt aber noch ein Post darüber. Heute geht es aber um die Libellen. 
 



Auf meinen Touren habe ich festgestellt, dass es so viele unterschiedliche Arten von Libellen gibt. Es ist schon ein Wunder und sich auch damit zu beschäftigen, macht Spaß

Bilder

Vierfleck – Libellula quadrimaculata








Das Verhalten, das Verpuppen, die Fortpflanzung ist ein Wunder und ich stelle immer mehr fest, dass das alles Jemand geschaffen hat, der wirklich gut ist. Nämlich der liebe Gott, von selbst kann sowas nicht gekommen sein.

Bilder

Kleines Granatauge – Erythromma viridulum





Nun habe ich ein paar Libellen vor die Linse bekommen und mir hat  Andreas, der eine Website zu Libellen hat geholfen, diese Insekten zu bestimmen.


Der Ursprung der Libellen war lange lange Zeit ungeklärt und wieder einmal ist mir bei der Recherche der Name


der die Gruppe als "Libellula" bezeichnete über den Weg gelaufen. Erst in den 1950er Jahren wurde die tatsächliche Quelle des Namens entdeckt.


Große Pechlibelle – Ischnura elegans

 



Blaue Federlibelle – Platycnemis pennipes

 


---------------
Quelle: Wikipedia

Sie stammt aus dem Werk L’histoire entière des poissons von Guillaume Rondelet (1558), in dem Folgendes geschrieben steht (deutsche Übersetzung nach Jurzitza 2000):
„Ein kleines Insekt könnte Libellula fluviatilis genannt werden, da sein Körperbau einem Meeresfisch ähnelt, der Zygaena oder Libella heißt. Er hat die Form einer Wasserwaage, wie sie die Architekten verwenden, und wird in Italien auch Hammerfisch genannt. Jenes Tier ist sehr klein, hat die Form eines ‚T‘ oder einer Wasserwaage, besitzt aber auf jeder Seite drei Beine. Der Schwanz endet in drei grünen Spitzen, mit deren Hilfe das Tier schwimmt.“
Guillaume Rondelet beschreibt in diesen Zeilen eine Larve einer Kleinlibelle und vergleicht diese mit dem Hammerhai (Gattung Libella).
Vor der Durchsetzung des Namens „Libellen“ waren für diese Insekten die Bezeichnungen „Wasserjungfern“, „Schleifer“ oder „Augenstecher“ verbreitet.
------------------

Frühe Adonislibelle - Pyrrhosoma nymphula


Die Flugkünste vieler Libellen sind genial, perfekt und präzise.
Großlibellen können z.B. 40 km/h ohne Rückenwind erreichen und sehr sehr schnell beschleunigen.
Können plötzlich abbremsen und die Richtung ändern. Mit der Unterstützung des Windes können manche Libellen an wenigen Tagen bis zu 1.000 Kilometer zurücklegen.
So kommen manche Arten aus dem Mittelmeergebiet über die Alpen bis nach Mitteleuropa.

Hufeisen-Azurjungfer - Coenagrion puella.  


Libellen haben eine außergewöhnliche Flugmuskulatur  und leichte aber dennoch stabile Flügel.
Die Flügel einer Großlibelle insgesamt vier Stück wiegen zusammen 1/100 Gramm. 
Libellen haben lange, von einem dichten Adernetz durchzogenen Flügel.

Kleinlibellen können ihre Flügel über dem Rücken zusammenklappen, während die Großlibellen sie seitlich ausstrecken.
Die Flügel sind, insbesondere in der vorderen Hälfte, von einer Reihe sehr stabiler Längsadern durchzogen.
Diese Flügeladern bilden das „Flügelgerippe", zwischen dem die Flügel aufgespannt werden.
Ein Netz feiner Queradern verbindet die Längsadern. Sie erhöhen als Verstrebung die Gesamtstabilität der Flügel.
Die Flügel der Libellen sind keine tote Gebilde. Sie weisen ein Röhrennetz auf, durch das das Blut zirkulieren kann. Die Färbungen der Flügelflächen können die Libellen zur Kommunikation einsetzen.
Besonders bei den Prachtlibellen ist diese Fähigkeit sehr ausgeprägt vorhanden. 

Es ist erstaunlich, wie man auf meinen Makros sehen kann, wie manche Flügel ramponiert sind und dennoch können Libellen ohne Einschränkungen ihre Flugkünste vollbringen.

Ich habe recherchiert und möchte auch den Namen der Libellen wissen, die ich auf meinen Blog vorstelle. Sicherlich ist es nicht so wichtig, denn ich vergesse den Namen ja auch wieder. Doch, wenn ich etwas vorstelle, dann möchte ich auch den Namen dazu schreiben. 

Andreas hat mir dabei geholfen.  

Es ist wirklich nicht einfach, Libellen zu fotografieren. 

Die Libelle "Vierfleck" die Ihr oben seht, hier in einem Filmchen. Bewußt habe ich diese Libelle im Urlaub am
Lautersee gesehen und auch Makros davon gemacht. 

   








Kommentare

  1. Immer wenn ich eine Libelle sehe, freue ich mich. Vielleicht weil man sie eher selten sieht (also ich zumindest).
    Machmal erschrecke aich allerdings auch erstmal vor dem "Riesenteil" was da auch mich zukommt ;-)
    Dass mit der Farbe Flügeln kommuniziert wird - erstaunlich.
    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  2. Ja, das macht wirklich viel Spaß, allerdings auch ganz schön schwer sie zu fotografieren. Hier schwirren sie meist rum, da habe ich keine Chance sie vor die Linse zu bekommen.

    Schöne Aufnahmen hast du gemacht. Danke auch dir für deine immer wieder lieben Kommentare.

    Wünsche dir einen schönen Tag und sende herzliche Grüsse

    N☼va

    AntwortenLöschen
  3. Wunderbare Aufnahmen und so gut recherchiert, da fehlt es mir manchmal an Geduld. Da ist die tolle Libellenwebsite sicher hilfreich. Hier sind jetzt wieder die neugierigen großen Königslibellen unterwegs und besuchen uns beim Essen auf der Terrasse. Schön sie so Aug in Aug anzuschauen... Lieben Gruß Ghislana

    AntwortenLöschen
  4. ...ein paar schöne Aufnahmen von diesen faszinierenden Wesen hast du da machen können, liebe Eva,
    die Seite LibellenWissen.de hat mir auch schon oft weiter geholfen bei der Bestimmung,

    liebe grüße
    Birgitt

    AntwortenLöschen
  5. Oh wie schön, liebe Eva!
    Libellen sind sehr faszinierende und wünderschöne Tiere! Letzten Sommer hatte ich das Glück, ebenfalls eine von ganz nah betrachten und fotografieren zu können. Schau mal hier: http://nadias-cottage.blogspot.ch/2015/07/die-libelle-und-das-kreidemadchen.html
    Schön, oder?
    Herzliche Grüsse und alles Liebe,
    Nadia
    P.S.: Bei mir geht es heute auch um Insekten, genau gesagt um Schmetterlinge!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen lieben Dank für den Hinweis betr. Rapsweissling - ich hab zuvor zwar gegoogelt, aber mir hat sich nicht erschlossen, um welchen Weissling es sich genau handelt. Aber nun weiss ich ja, dass ich statt google einfach Dich fragen kann! ;-)
      Liebe Grüsse nochmals,
      Nadia

      Löschen
    2. :-)) Nadia alles weiß ich auch nicht, aber ich habe eine gute Quelle, die viele weiß und dafür bin ich schon recht dankbar.

      Lieben Gruß Eva
      die sich auf Fragen freut :_))))

      Löschen
  6. Schöne Bilder! Libellen sind aber auch zu faszinierend!!! Einen schönen Tag noch! LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  7. Dass Du den Biestern so nahe kommen kannst :-), nimmst Du dafür ein spezielles Parfüm? Bei mir fliegen sie immer schnell auf und davon...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Biester?? Nein, ich habe kein Parfüm. Aber ich habe Geduld, verhalte mich ruhig und warte. Die kommen schon, einfach warten, fällt mir auch schwer, aber wenn ich etwas will, dann bekomme ich das auch.

      Was einfach zu fotografieren ist und auch schön als Makro ist, das ist der Vierfleck bzw. die Doppeldeckerlibellen -so sage ich- aber Geduld und warten, das ist schon wichtig. Ich habe mir beim Fotografieren auch eine Menge Mückenstiche geholt.

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  8. Oh wie schön.
    Libellen mal so aus nächster Nähe. Entschuldige, aber merken werde ich mir nicht wie sie alle heißen. grins.
    In unserem Garten schwirren diese türkis-blauen. Finde ich wunderschön. Schon toll was Mutter Natur so alles zu bieten hat.

    Das Foto in s/w mag ich besonders.

    glg nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich kann die Namen mir auch nicht merken, doch wenn ich sie hier zeige so möchte ich doch die Namen auch mit schreiben.
      So richtig kenne ich nur den Vierfleck.

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  9. Libellen sind schöne Tiere. Wenn wir am Wasser sitzen, beobachte ich sie gern. Sie haben so schöne Farben.
    Lieben Gruß und einen schönen August
    Katala

    AntwortenLöschen
  10. In unserer Zeit als Hobbyentomologen haben wir uns auch viel mit diesen Tieren beschäftigt und noch etliche Präparate aus den Achtzigern hier bei uns in der Sammlung. Da wundert es nicht, dass unsere Tochter sich gerne mit den "Libelulle" schmückte, und ich eine Libelle als Tier auf meinem allerersten Label für meine selbst genähten Sachen hatte.
    Schön, dass dir das Forschen so Spaß macht!
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  11. Du zeigst sehr gelungene Aufnahmen von Libellen. Ein paar kann ich in der Natur jeweils erkennen, aber viele sehen sich einfach zu ähnlich (und sind zu schnell wieder weg ;-). Dass du die Geduld zu warten aufbringst, finde ich toll.
    Herzlich, do

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ein liebes Dankeschön für deinen Kommentar, das freut mich sehr.
Sei bitte nicht böse, wenn dein Kommentar nicht gleich freigeschaltet wird.
Sobald ich das kann, werde ich es tun und ich komme mit Sicherheit auch bei dir vorbei.

Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








Hier schau ich gerne rein.