12 von 12 August 2016

Heute mache ich auch mal wieder bei 12 von 12 mit. Ich schaffe es nicht immer.

Es sind ein paar Dinge passiert, die ich schon festgehalten habe.

Meine Bügelstation heruntergeworfen und demoliert. Eine Neue habe ich schon bestellt. Ärgerlich, weil diese ja noch gar nicht mal so alt war. Aber wenn man halt nicht aufpasst.



Wollreste zusammengesucht und festgestellt, es ist noch viel zu häkeln.




Im Blumenfeld gewesen.


Blumen geschnitten und auch bezahlt.



Die Blümchen nach Hause geradelt





An den wunderschönen Maisdoggelen gefreut. "Doggele" ist schwäbisch und heißt soviel wie Püppchen. 





Gefragt, ob Diogenes hier wohnt. Nein, es ist eine fahrbare Sauna



 Mittagessen gekocht


Mittags raus und Brombeeren gesammelt


Dabei von einem Dalmatiner beobachtet worden, nein ich bin nicht Cruella De Vil.


 Gleich Marmelade davon gekocht, gab nicht viel aber immerhin.




Mich über meinen, am Mittwoch mit der Post gekommenen. Vasarely gefreut, den ich in einer Galerie in Murnau gekauft habe. Ich bin hin und weg, es ist ein Siebdruck und je nachdem, wie man das Bild anschaut ist das Muster optisch schon gewaltig. 

Das Bild habe ich nicht gleich mitgenommen, weil ich es noch habe rahmen lassen. Ich sitze an meinen Esstisch und schau es immer wieder an.  Fast könnte man meinen, es lebt.

Ich glaube, dass man es sehen kann, was ich meine.





Quelle: http://www.ebay.de/gds/Eine-kleine-Siebdruck-Kunde-/10000000177565049/g.html

Die Op-Art: Victor Vasarély und Bridget Riley

In der Kunst wurde der Siebdruck erstmals in der Op-Art (Abkürzung für engl. „optical art“) gezielt eingesetzt. Die Vertreter dieser seit den 1950er Jahren existierenden Richtung beschäftigten sich mit dem Phänomen der visuellen Wahrnehmung. Vorgetäuschte Raumtiefen oder die Illusion körperlicher Plastizität sind in der Kunstgeschichte nichts Unbekanntes. Jahrhundertelang handelte es sich jedoch um eine gegenständliche Wiedergabe dieser Bildinhalte. Die Künstler der Op-Art hingegen bedienten sich abstrakter Mittel. Optische Effekte wurden systematisch analysiert, anschließend wurde die Vorspiegelung von Tiefenperspektive in geometrischen Kompositionen mit starken Kontrasten erreicht. Vom menschlichen Auge nicht erkennbare Unterschiede verbinden sich in der Wahrnehmung zu einem Bild, das nicht wirklich vorhanden ist. Zu den weiteren Absichten der Künstler gehörten Bewegungseffekte und Flimmer-Eindrücke.
Bekannt sind die Serigraphien des französisch-ungarischen Künstlers Victor Vasarély Werke aus der Gründungszeit der Op-Art. Vasarély arbeitete an einer seriell hergestellten Kunst, die den Übergang zur Gebrauchskunst vollzog. In Erscheinung getreten war er mit einer Werkreihe, in der er mit den beiden Farben Schwarz und Weiß experimentierte. Anschließend ging er dazu über, Gitterformen so zu verfremden, dass beim Betrachter der Eindruck der Dreidimensionalität entsteht. Sein bildnerisches Reservoir schränkt sich auf die geometrischen Grundformen wie Quadrat, Kreis und Dreieck ein. Kontrastfarben stehen dabei in einer dynamischen Beziehung zueinander. Auf diese Weise sind optischer Effekt und Kinetik in seinen Bildwerken vereint. Ein frühes Werk ist „Markeb-Neg“ von 1957.
Die Engländerin Bridget Riley wurde in der Mitte der 60er Jahre berühmt. Ihr Werk belegt ihr Interesse an der Wahrnehmung von Bildern, was sie zu der Verwendung besonders stark wirkender Großformate führte. Zu den vorgetäuschten Wellenbewegungen durch die gestaffelte Anordnung von Bogenlinien in den Farben Schwarz und Weiß treten in späteren Arbeitsphasen Versuche mit Farben. Diese künstlerische Entwicklung führen Werke wie „Movement in squares“ von 1961 oder „Cataract“ von 1967 vor.
Eine nahe Verwandtschaft der Op-Art besteht zur Konkreten Kunst, die ausschließlich die Gestaltung mit kunsteigenen Mitteln akzeptiert und deren Vertreter ebenfalls auf den Siebdruck zurückgriffen. In ihr gibt es keinerlei Schattierungen und nur der Eigenwert der Farbe wird verwendet. Ihr Begründer war Theo van Doesburg.

Kommentare

  1. Hallo liebe Eva,
    nun bin ich mit dem Lesen deiner Posts durch. Unterwegs habe ich zwar noch das mit der Wohnung und dem Shelfie gelesen, übrigens sehr interessant!, aber kommentieren war nicht drin. Bzw. wollte ich nicht, ich war ja schließlich im Urlaub ;-)
    Nun bin ich wieder da und lese und lese. Bei dir, bei anderen. Und ich bin noch lange nicht fertig.
    Einen schönen Abend wünsche ich dir.
    Liebe Grüße rüber zu dir.
    Jessica

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    1. Hallo Jessica
      du bist schon wieder da? Das war aber kurz und ging so schnell vorbei.

      Alles Liebe und einen lieben Gruß Eva

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  2. Das war ja auch ein rundum voller Tag für dich... Die Marmelaaaaaaaade ;-). Lecker, ganz gewiss! Die Maispüppchen... Hab einen schönen Abend noch ;-) Lieben Gruß Ghislana

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  3. Das ist aber ein schöner Vasarely, der gefällt mir besser als unserer, vor allem von den Farben her...
    Wieso war der Tag nicht so dolle? Wegen der Bügelstation?
    Dann wünsche ich dir morgen einen besseren Tag.
    Herzlichst
    Astrid

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    1. Ja, so blöd kann man nicht sein, und so eine Bügelstation demolieren, nur weil man diese nicht richtig hinstellt.

      Schön, wenn dir mein Bild gefällt, ich bin auch hin und weg.

      Lieben Gruß Eva

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    2. Ich könnte nur noch vor dem Bild sitzen und gucken.

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  4. Liebe Eva,
    Hey, du hattest ja einen schönen Tag!
    Die Blumen im Fahrradkorb sind ja wunderschön!
    Was gab es denn bei dir zum Mittagessen! Überbackene Rosenkohl?
    Das Wetter war aber auch wirklich sehr schön, da kann ich verstehen,dass du so viele Brombeeren pflücken konntest! ;-)

    Fühl dich lieb gegrüßt,
    Annette

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  5. Das ist Kartoffel-Käseauflauf
    Rosenkohl gibt es doch keinen mehr, oder?

    Mittelgroße Kartoffeln werden geschält und in eine Auflaufform gegeben und dann mit
    sehr gutem Schmelzkäse belegt. Im Backofen überbacken und fertig ist ein gutes Gericht.
    Würzen nicht vergessen und 40 Minuten im Backofen backen.

    LG Eva

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