Über den Hohen Kranzberg und den Wildensee zum Gebirgsjägerdenkmal

Der letzte Tag in Mittenwald (keine Angst es ist noch nicht vorbei, es folgen noch zwei Touren) führte mich auf den Hohen Kranzberg.




Da der Geliebte einiges noch zum Schluß zu tun hatte, machte ich die Tour auf den Kranzberg alleine, macht mir nichts aus, so konnte ich das tun, was ich wollte. Vorbei gings am Denkmal von
Matthias Klotz, dem berühmten Geigenbauer von  Mittenwald. Sein Denkmal steht vor dem Glockenturm von Peter und Paul. 

Die Tour ist absolut einfach aber auf dem Kranzberg kann man noch verschiedene Touren machen, die hatte ich mir vorgenommen und man hat ein tolle Aussicht.


Am Kalvarienberg vorbei (das sind verschiedenen Stationen zur Passion, das brauche ich nicht zu erklären) ging es zum Sessellift. Nun, dieses Mal bin ich ein Stück mit dem Sessellift gefahren.

Ich bin ein Schwabe und spare, die Aufahrt mit dem Sessellift war ein Bonus meiner Kurkarte "ond hot nex gkoschdet. Ond was dr Schwob koschdalos bekommt, des nimmt er mit. "



Ich bin vor XXL Jahren mal auf dem Killesberg in einen Sesselift gefahren und dann nie mehr.
Habe mir Gedanken gemacht, wie komme ich da rein und vor allen Dingen, wieder raus.
Aber der junge Mann, der dort an der Station Dienst hat, hat mir wunderbar in den Sessel geholfen und so konnte ich mal genießen.








Wie lange dauert so eine Auffahrt, ich habe keine Ahnung, jedenfalls war es stinklangweilig da zu sitzen und zu gucken. Da fotografiert Frau.






Nun das Aussteigen funktionierte genauso reibungslos, wie das Einsteigen. Habe mir mal wieder zuviel Sorgen gemacht.




Diese Wegweiser wurden mir noch später zum Verhängnis.


Blümchen gab es auch, wunderschön.

Hier lernte ich auch David und seine nette Familie aus Leipzig kennen und wir hatten total viel Spaß mit Maxi einer einer Jack Russel Hundedame. Mein lieber Herr Gesangverein, das war ein quirrliger Hund und die konnte Sprünge machen und hat mit uns gespielt und so kamen wir total vergnügt auf dem Hohen Kranzberg an.





 Wo wir eine phantastische Aussicht genossen haben.




Ich verabschiede mich von David und seiner Familie, denn ich wollte weiter zum Wildensee und zum Gebirgsjägerdenkmal laufen.




Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch mit soviel Blümchen und Käferchen, Schmetterlingen es ist grandios. Allerdings ist man hier völlig alleine, man hat wirklich Glück, wenn einem Jemand begegnet. Mir macht das nichts aus und Angst kenne ich wirklich nicht. Wer sollte mir etwas tun.



Irgendwie hatte ich aber was falsch gemacht und hatte einen Wegweiser übersehen, nicht richtig gelesen oder ich weiß es auch nicht. Jedenfalls verirrte ich mich derart, dass ich nicht mehr wußte, wo ich war. Naja, geographischer Blindgänger. Anrufen, klar, man hat ja das Handy dabei.
Das wäre ja schön, aber leider hat Frau vergessen es am Abend zuvor mit einer Infusion zu versehen,
so war es ohne Leben. Tot eben! Nun gut, es hilft alles nix, Frau muß ja weiter.

Aber zuerst mal aufs Bänkle sitzen und sich sammeln.



Also da wollte ich nun nicht hin und mit Munition (s.oben) habe ich es auch nicht. Frau ging also weiter bis ja
ich auf diese Straße kam






Die mir doch einiges geboten hat.






Was man nicht alles finden kann, Erstaunlich, dabei habe ich mit der Schießerei gar nichts am Hut.
Hier wird aber wohl schon gerne und viel geschossen. 

Aber ein paar Blümchen gab es auch





Und ich bin dahin gestolpert, ich hatte es gefunden, das Denkmal für die gefallenen Gebirgsjäger.
Es ist eine schöne gepflegte Anlage und ich habe dort ein Vaterunser für die gefallene Soldaten und für alle Menschen der Kriege gebetet.





Seufz, leider ist es so, nachdem ich hochgeschnauft bin, mußte ich wieder hinunter und zwar eine
Gefällstrecke, die sich gewaschen hat. 


Bis zu dem Zeitpunkt ist mir kein menschliches Wesen begegnet, deshalb erübrigt sich ja auch die Angstfrage. "Hattest du keine Angst?"
Nein, niemals und nochmals, ich habe nur Angst auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof abends um
22 Uhr. Das ist man in dieser Stadt seines Lebens nicht mehr sicher.

Nun gings noch ein wenig weiter runter in Richtung Luttensee, hier machte ich wieder Bekanntschaft mit diesem Schild. Schilder verfolgten mich so wie noch nie. Aber ich war so erledigt und ging krumm, wie dieses Schild.








Ähem, eines weiß ich Mittenwald 10 Minuten, das stimmt nicht. Auf einem Bauernhof, in dem eine kleine Gaststätte integriert war, gestattete man mir ein Käsebrot zu essen und eine Apfelschorle dazu zu trinken. Das alles für 10,50 Euro. Ich mache auch demnächst eine Fressbude auf. 
 Doch eine gute Geldquelle hier eine Fressbude aufzumachen, für Leute, die sich verlaufen haben und völlig am Ende sind. Geht mal 0:45 Minuten am Berg mit der Aussicht nie wieder in menschliche Siedlungen zu kommen, das kann ganz schön lange sein. 

Danach ging es dann weiter Richtung Mittenwald. Dort begrüßten mich wieder die Puppen am Fenster

und mein lieber Schatz, der hatte sich schon Sorgen gemacht und dann gabs nochmal ein leckeres Essen.

"Wo bisch denn Schätzle, i hand mr schon Sorga gmacht!"
Isch des net schee von dem, i bin ganz gliglich.



wenn es Euch langweilig geworden ist, dann kann ich auch nix dafür. Des hot jetzt sei müssa.



Ein sehenswerter Film über das Gebirgsjägerbataillon  233 in Mittenwald.
Das absolut Spitze. Ich glaube, wäre ich ein junger Mann, da ginge ich hin. Aber die
nehmen ja auch nicht Jeden.





Und wer Lust hat kann sich noch in das Gewinnspiel


einklinken. Es ende am Freitag um 24 Uhr.



Kommentare

  1. Wieder eine ganz tolle Wanderung und superschöne Fotos hast du mitgebracht. Voll witzig das Bild von Maxi, da steht er ja fast wie eine Figur. So lustig wie er aussieht kann ich mir sehr gut vorstellen wieviel Spaß du mit ihm hattest.

    Kalvarienwege und "Berge" gib es hier auch einige. Ich mag es gerne an den Stationen vorbeizulaufen und auch die Prozessionen zu verfolgen.

    Danke dir dass du uns mitgenommen hast.

    Hab einen schönen Tag und viele Grüsse

    N☼va

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  2. Das war eine feine Wanderung...und so vom PC aus bekommt man auch keine müden Füße...;-). Ich kann mich noch gut an Sessellift und Skiern an den Füßen erinnern...ging auch immer gut ;-). Noch eine schöne Restwoche. Liebe Grüße, Lotta.

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  3. Uiii, ein erlebnisreicher Tag, liebe Eva. Ja, an manchen Tagen kommt einfach alles zusammen. Umso schöner, das du wieder wohlbehalten bei deinem Liebsten angekommen bist.
    Danke für den "Ausflug" und liebe Grüße, Christa

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  4. Schöne Eindrucke hast du da mitgebracht und langweilig ist mir beim Lesen ganz sicher nicht geworden ;) Erstaunlich, dass du noch ein Fleckchen gefunden hast, an dem du keiner Menschenseele begegnet bist. Das ist in den Alpen im Sommer schon wie ein Sechser im Lotto, wenn all die Touris aus aller Herren Länder über die Berge herfallen. Ein Umstand, der mich meist davon abhält, um diese Jahreszeit in die Alpen zu fahren, obwohl sie nur 30 km von uns entfernt sind.

    10,50 € ist ja wirklich Wucher. Bei der Gewinnspanne würde es sich wirklich rentieren, dort oben eine Fressbude aufzumachen.

    LG, Varis

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  5. Wenn einer in den Bergen war, dann kann er was erzählen.
    Ja, liebe Eva, schön sind die Berge, aber manchmal auch ein
    wenig unübersichtlich. Aber wenigstens hat Dich kein
    Gewittter überrascht. Dann wird es ganz schlimm.
    Danke fürs Mitnehmen, einen schönen Tag und liebe Grüße,
    Edith

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  6. Da hast du extra das Geld für den Sessellift gespart und dann doch so viel für ein Käsebrot gelassen....:-) Aber ich wäre auch heilfroh darüber gewesen....verlaufen ist echt die größte Angst für mich. Und genau deshalb würde ich mir solche Touren nicht alleine zutrauen. Man denkt ja immer...ist doch alles ausgeschildert. Na bloß gut, dass das Wetter wenigstens gut war und du wieder den Weg zurück gefunden hast. Als Kind fand ich es ganz gruselig, alleine Sessellift zu fahren....da hatte ich echt Alpträume. Uralter Sessellift auf die Schneekoppe in Polen....
    LG Sigrun

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  7. Noch komischer ist so ein Sessellift, wenn man seinen kleinen Sohn auf den Schoß nimmt ;-)
    Aber zum Glück gibt es geübtes Personal.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  8. Liebe Eva
    Ich liebe Sessellifte, leider gibt es davon immer weniger. Mit dem Hund auf dem Schoss, kann ich leider nicht noch gleichzeitig fotografieren. Schöne Bilder hast du mitgebracht, war mal in den 80ziger in Mittenwald - huch ist das schon lange her. Zum verirren brauche ich keine Schilder, dafür ist mein Göga zuständig. Der aus einer 3stündigen Wanderung mit seinen Abkürzungen schon mal eine 6Stundentour macht ;)))
    Liebe Grüsse
    Barbara

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