Schwäbische Träublestorte

Wir Schwaben sagen zu roten Johannisbeeren "Träuble" und das hier ist der beste
Träubleskuchen, den es gibt.



Meine Spezialität ist meist bei Kuchen der Mürbteigboden.

Das ist ein richtig toller fruchtiger Kuchen.

Den haben schon meine Oma und meine Mutter gebachen.

Ein Foto heute wieder, das ist manchmal ganz schwer 
(weil nur ein Foto)
aber was tut man nicht alles für Ines und die

Das Rezept:

Für den Mürbteig
 
250 g Weizenmehl
65 g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Ei
125 g weiche Butter oder Margarine


Für den Belag:

500 g rote Johannisbeeren
5 Eiweiß (Größe M9
1 Prise Salz
175 g Zucker
100 g abgezogene, gemahlene Mandeln
60 g gesiebte Speisestärke

Ober-/Unterhitze etwa 200 Grad
Heißluft: etwa 180 Grad

Zubereitung

Für den Teig das Mehl in eine Rührschüssel geben. Restliche Zutaten hinzufügen und mit dem Handrührgerät mit Knethaken zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einer glatten Kugel formen.

Etwa zwei Drittel des Teiges auf dem Boden einer Springform (26 cm, gefettet) ausrollen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Einen Springformrand darumlegen. Die Form auf dem Rost ind en vorgeheizten Backofen schieben und etwa 12 Minuten backen.

Die Form auf einen Kuchenrost stellen. Den Boden abkühlen lassen. Die Backofentemperatur um etwas 20 Grad herunterschalten.

Restlichen Teig mit 1 Eßlöffel Mehl verkneten, zu einer langen Rolle formen, als Rad auf den Tortenboden legen und so an die Form drücken, dass ein 4 cm hoher Rand entsteht.

Für den Belag Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und entstielen. Eiweiß mit Salz so steif schlagen, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Nach und nach kurz Zucker unterschlagen. Mandeln mit Speisestärke vermischen und vorsichtig unterrühren. Johannisbeeren unter die Eischneemasse heben.

Die Johannisbeer-Baiser-Masse auf den vorgebackenen Boden geben  und glatt streichen. Die Form wieder auf dem Rost in den heißen Backofen schieben. 

Die Träublestorte etwa 50 Minuten backen nach ca. 
40 Minuten Backzeit mit Backpapier belegen.

Man kann die Torte noch mit Puderzucker bestreuen und Sahne dazu servieren. Aber ich mache beides nicht.
So schmeckt sie mir am besten. 
So einen Kuchen habe ich heute für das Feschdle gebacken. Ich bin mir sicher, den Besuchern wird er schmecken.




Kommentare

  1. Guten Morgen Eva,

    Mürbeteig mag ich auch furchtbar gern als Boden (den rohen Teig aber auch). Sieht sehr lecker aus, dein Träublekuchen!

    Jaja, die lieben Schuhe .. Mir ist später eingefallen, dass hinterm Kleiderschrank und im
    Keller ja auch noch welche sind ;-)

    Hab heute viel Freude bei der Kinderbetreuung!

    Liebe Grüße ... Frauke

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  2. Ja das ist wohl der schwäbische Klassiker. Sicher aus dem Schulkochbuch von Luise Harrer.

    Grüßw Ramgad

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    1. Nein nicht ganz,
      Luise Haarer war zwar auch recht aktiv mit ihrem Kochbuch, aus dem meine Mutter gekocht hat.
      Allerdings hatte meine Oma hier ihre eigenen Rezepte und das stammt nun mal von meiner Oma und nicht
      von Luise Haarer.

      LG Eva
      :-))

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  3. Zu so einem Kuchen sage ich auch nicht nein, einmal mag und mache ich auch dann meist Mürbeteig und mit Frucht bzw. Beeren meine absoluten Favoriten.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  4. Bei uns heißen rote Johannisbeeren - Wimmelchen, liebe Eva! Und wo ich nun ein so feines Rezept habe, überlege ich gerade ob ich nicht noch welche ernten soll um heute Nachmittag meine Lieben zu verwöhnen ;)) Vielen Dank für das schöne Rezept. Ganz liebe Grüße und einen charmanten Sonntag, Nicole

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  5. Liebe Eva,
    ich liebe rote Träuble und habe mir im letzten Jahr einen Strauch in den Garten gepflanzt. Dieses Jahr hat es zum ersten mal getragen. Allerdings reicht das nicht für einen Kuchen aus. Vielleicht trägt er nächstes Jahr etwas mehr.
    Dein Kuchen sieht klasse aus, genauso mag ich ihn. Dein Service gefällt mir auch richtig gut, das Blau ist so sommerlich und macht gute Laune.
    Liebe Grüße
    Silke

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  6. Noch nie habe ich Träublekuchen gebacken, aber das klingt so wunderbar, dass ich das mal ausprobieren werde, wenn mal wieder Johannisbeerenerntezeit und Kaffeegäste zusammenfallen ;-). Lieben Dank auch für deine Mühe mit meiner Libelle... Ja, es ist so spannend, was in einem naturnahen Garten alles kreucht und fleucht. Lieben Gruß Ghislana

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  7. klingt sehr lecker :-)
    einen schönen sonntagabend wünsche ich dir
    lg anja

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  8. Hallo Eva, mmmmh, sieht die Torte appetitlich aus und ich wette, sie schmeckt auch gut. Leider ist Mürbeteig überhaupt nicht meine Spezialität, obwohl mich sonst beim Backen eigentlich nichts schreckt. Ich sage manchmal scherzhaft: Mürbeteig ist bei mir das, was nach dem Kaffee immer unterm Tisch liegt ... (weil er bei mir immer so hart wird).
    Liebe Grüße, Christa

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  9. Liebe Eva, den liebe ich ganz besonders. Danke fürs Zeigen und das tolle Rezept.
    Und es freut mich natürlich sehr, dass du bei meiner Link-Party mit dabei bist.

    Ganz liebe Grüße
    Ines

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  10. Liebe Eva,
    Ich liebe diese roten Beeren, leicht säuerlich schmecken sie im Kuchen so erfrischend.
    Auch bei einem Bild kann man erkenn, dass es ein leckerer Kuchen ist.
    Liebe Grüße
    Nicole

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