25 Fakten zur Bücherliebe

 1.  Ich lese viel aber nicht immer und nur Bücher, die mich 
      auch wirklich interessieren, meist sind es Biographien 
      oder auch Bücher aus unserer dunklen Zeit. Das kommt
      wohl von meinem Vater, der ein Widerstandskämpfer
      war. Er führte uns Kinder an diese Zeit heran. Nicht bei 
      allen Kindern fruchtete das, bei mir schon. So habe ich
      teilweise die Protokolle des Nürnberger Prozesses 
        gelesen. Die Bücher hat sich mein Bruder aber geangelt. 
        

2. Ein Buch von Peter Zvi Malkin "Eichmann in meiner 
    Hand", das ich mir aus der Bibliothek in Bietigheim 
    ausgeliegen hatte, geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.



   

 
3. Als Kind habe ich sehr viel gelesen. Försters Pucki, 
    Jim Knopf und noch so vieles mehr. Allerdings hat mich
    Lesen erst so ab der 3. Klasse interessiert, da wurde es
    aber auch interessant, weil ich in die Jugendbibliothek in
    Stuttgart gehen durfte, die sich im dortigen Jugendhaus
    befand. Klar und auch den Rulaman und Kuning Hartfest
    von David Friedrich Weinland, da geht es um die
    Steinzeit und die Kelten auf der Schwäbischen Alb.

  

4. Meinem Sohn habe ich meine Bücherliebe weitergegeben
    aber eben auch mit unserer Geschichte, so wußte er 
    schon recht früh, was es mit der "Weißen Rose" auf sich
    hat.  




5. Ich habe sehr viele Bücher von Leon Uris gelesen, den 
    "Exodus" zum Beispielt, gut ist heute nicht mehr so aktuell
     aber trotzdem. "Mila 18" auch von Leon Uris handelt von 
     den Juden im Warschauer Getto.


6. Mein Vater hatte eine riesengroße Bücherwand mit 
    interessanten Büchern, manche durfte ich gar nicht in die 
   Hand nehmen und ich machte das immer heimlich. Da
   hatte es aber auch Bücher dabei gigantisch.

7. Vorgelesen hat mir außer meiner Schwester niemand und
    woher mein Interesse an Büchern unserer Vergangenheit 
    kommt, ist ja auch klar und ich hatte auch eine Lehrerin
    aus Berlin, sie kam vor dem Bau der Mauer zu uns und
    sie  war schon sehr taff und sie bestärkte noch mein   
    Interesse.

8. In der damals 9. Klasse des Gymnasiums habe ich
    einen Bericht über die "Caine war ihr Schicksal" von
    Hermann Wouk geschrieben. Das war so gut, dass ich
    einen Preis dafür bekommen habe und meine Lehrerin
    meinte, ich solle doch Buchhändlerin werden. Gottseidank
    habe ich mich nicht darauf eingelassen.

9. Ich habe eine kleine aber sehr feine Bücherei mit all den
    Büchern, die ich um mich haben möchte. Das sind 
    Bücher über Architektur insbesondere über das Bauhaus.


10. Mich mit Anderen über Bücher auszutauschen ist sehr
      schwierig, denn nicht Jeder liest die Bücher, die ich lese.
      Da ist natürlich auch sehr viel über Malerei dabei und   
      über den Blauen Reiter. 

11. In der Hauptsache lese ich Biographien und auch Bücher,
      die mich weiter bringen. 

12. Ich habe keinen Reader, aber ich habe ein iPAD und das
      finde ich genial, da kann ich wie auf einem Kindle
      lesen. Mache ich aber ganz selten, weil ich Bücher mag 
      und etwas in der Hand haben  möchte.

11. Hörbücher kann ich gar nicht leiden, es sei denn, 
     ich bin kurz vor dem Einschlafen, aber da bekomm ich 
     dann auch nix mehr mit. 
 

12. Eine kleine aber feine Bibliothek ist meines. Viele Bücher
      habe ich aussortiert oder verarbeitet.
      Viele Bücher liegen aber auch in Kisten im Keller.

13. Ich bin der Meinung, dass es nichts aussagt, wenn man
      viele Bücher hat.

14. Mich interessiert Württembergische Geschichte und da
      habe ich doch einiges an Büchern.

15. Nun hätte ich fast vergessen, dass ich ein begeisteter 
      Franz Werfel Fan bin.
     "Jacobowsky und der Oberst" ein Theaterstück ist 
     genauso begeisternd wie der Film mit Curd Jürgens und 
     Danny  Kaye. Der Jude Jacobowsky versucht in Paris vor
     den einrückenden Deutschen zu fliegen und heftet sich an
     den Oberst. Immer mehr nähern sie sich aneinander. Ein
     unheimlich schönes Buch und Theaterstück. 


16. Krimis interessieren mich absolut nicht und auch keine
     Selbstverwirklichungsbücher, die brauche ich nicht. 
     Genausowenig wie Trivialliteratur.

17. Bücher lese ich bis Seite 37, wenn sie mich dann nicht 
      interessieren, kommen sie weg.

18. Ich lese am liebsten im Bett und auf dem Clo. Da
      kommen mir auch die besten Ideen.

19. Kochbücher habe ich einige, aber andere haben 
      bestimmt mehr.



20. Ja doch, ich habe jetzt ein Bestimmungsbuch über 
      Schmetterlinge, Bergblumen und noch so vieles andere.

22. Wir haben hier in der Gemeindebücherei immer einen
      Jour fixe,"festen Tag" an dem wir die neuen Bücher 
      besprechen bzw. sie  vorschlagen.

23. Ich gehe sehr oft in die Otto-Rombach-Bücherei in
      Bietigheim-Bissingen, die ein unschlagbar großes
      Büchersortiment haben.

24. Meist fahre ich ja mit dem Fahrrad in die Bücherei, hole
      mir dort die Bücher und im Sommer setzte ich mich oft
      auch in ein Cafe beim Kuriosum in Bietigheim, trinke 
      dort einen Kaffee und lese schon mal die Bücher an.
      Oder aber ich mache unterwegs auf einem schönen 
      Plätzle und Bänkle Halt.

25. Ich gehe jedes Jahr zu den
      Stuttgarter Buchwochen, die dieses Jahr schon zum
      66. Male stattfinden.


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Kommentare

  1. Schön, dass du mitgemacht hast. Man findet bei anderen viele Anregungen oder auch Erinnerungen. Die Pucki-Bücher habe ich als Kind auch gelesen; Jim Knopf gab es damals noch nicht. Den habe ich dann erst mit meinen Kindern kennengelernt.
    LG, Ingrid
    http://kunterbunt11.wordpress.com
    (Du hast leider Name/URL nicht aktiviert)

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    1. Echt nicht,
      der Jim Knopf erschien 1960, da war ich gerade 11 Jahre alt.

      LG Eva

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  2. Bis Seite 37? Das ist ja lustig.
    Ich habe es ja schon mehrmals gesagt, dass ich diese "Buchreihe" ganz reizend finde. So interessant,
    auch wenn ich etliche Schrifsteller nicht kenne.
    Im Gegensatz zu dir liebe ich auch Hörbücher, wobei das natürlich schon etwas anderes ist, als das Buch zu lesen.
    Manchmal besser, manchmal schlechter finde ich.
    Liebe Grüße
    Jutta (ich würde mich jetzt am liebsten direkt hinsetzen und loslesen)

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  3. Ich glaube, deine Bücher sind nicht meine. Also nicht, dass ich nicht auch Bücher aus der Nazizeit lese oder gelesen hätte. Mich müssen Bücher unterhalten.
    Nur gut, das die Geschmäcker verschieden sind.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Das habe ich ja auch geschrieben, dass meine Bücher eben anders sind. Unterhaltung habe ich so und da brauche ich kein Buch.

      Aber die Geschmäcker sind halt verschieden.

      Lieben Gruß Eva

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  4. Interessant....ich finde es sehr praktisch, dass meine Schwester Buchhändlerin geworden ist. Davon habe ich vor allem zu DDR-Zeiten sehr profitiert, als es viele Bücher gar nicht offiziell im Laden gab. Auch heute versorgt sie unsere ganze Familie mit Lieblingsliteratur...:-) Interessant, was du an Literatur im Regal stehen hast. Krimis lese ich auch ganz selten mal...meistens eher Geschichtliches, Fotografisches und viele Sach- bzw. Gartenbücher. Manchmal darf es auch ein Roman sein, aber dafür fehlt oft die Zeit. Und seitdem wir die tolle Bibliothek im historischen Kornhaus haben, bin ich dort begeisterter Besucher. Ich nutze auch die Onleihe....im Urlaub lese ich schon mal auf dem iPad, aber sonst bin ich auch sehr traditionell und liebe ein echtes Buch in den Händen.
    Schönes Wochenende noch,
    LG Sigrun

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    1. Ich mag auch das Ausleihen von Büchern und wenn das Buch mir dann gefällt, kaufe ich es auch.
      Aber ich bin schon froh, dass ich nicht Buchhändlerin geworden bin, mein Beruf war schon besser.

      Lieben Gruß Eva

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  5. Sehr interessant, deine Fakten. "Selbstverwirklichungsbücher" mag ich auch gar nicht...;-). Immer wieder spannend, wie sehr doch die Kindheit prägt...Liebe Grüße, Lotta.

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    1. Liebe Lotta,
      mich hat die Kindheit und die Erlebnisse meines Vaters sehr geprägt, das lässt mich nicht mehr so leicht los.
      Ich bin gerade dabei, die Erlebnisse und Vorkomnisse schriftlich niederzuschreiben und wer weiß.

      Lieben Gruß Eva

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  6. Oh ja, die Kindheit prägt und mir ist leider die antifaschistische Literatur als Pflichtlektüre in der Schule sehr verleidet worden... und wenn man dann noch eine ganz fiese Deutschlehrerin hatte, kommt man nur schwer darüber hinweg.
    "Götter Gräber und Gelehrte" stand bei meinen Eltern auch, aber ohne dasz ich es jemals genommen hätte - ich bin wohl immer mehr die "Poetiksuchende" gewesen. "Inspiration in Weisz" steht bei mir übrigens auch und wird immer wieder angeschaut.
    Schön, wenn gute Bibliotheken erreichbar sind - ich hab wohl haupts. deshalb so viele eigene Bücher, weil ich in unsrer kleinen Biblio selten finde was mich freut -
    Selbstverwirklichung nach Büchern - ich glaub nicht, dasz das wirklich funktionieren würde, ergo brauche ich die auch nicht.
    Danke für den Einblick und eine schöne neue Woche
    Mascha

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    1. Hallo Mascha,
      ja, die Kindheit hat mich geprägt durch meinen Vater und durch meine Deutschlehrerin, die aus der früheren DDR vor dem Bau der Mauer kam und die hatte es schon drauf.
      Die war total klasse, die Frau Paul und auch meine Vater und ich finde es auch gut, dass er mich das mit soviel Wissen doch ja überhäuft hat.
      Ich habe gerade jetzt soviel zu machen und zu lesen, da kommt einem alles wieder hoch.

      Entnazifizierung bei angeschwärzt und als Bürgermeister seines Amtes enthoben, weil er nicht mit dem Deutschen Gruß grüßte und all die Sachen, verurteilt, gefoltert und in Torgau zum Tod durch ERschießen verurteilt, das prägt schon.

      Aber nun wohin gehen wir, ich denke wenn Jemand von denen meine Bücherei sieht, dann bin ich eine der ersten, die dran glauben muß.

      Lieben Gruß Eva

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