Holziges

Glücklich, der den Tisch als Holz sehen kann, den Tisch als Holz fühlen kann - der das Holz des Tisches sieht, ohne dabei den Tisch zu sehen, und sei es nur für einen Moment im Leben. Danach wird er "wissen", was ein Tisch ist, aber er wird sein ganzes Leben lang nicht vergessen, daß er Holz ist. Und er wird dann den Tisch, den Tisch als Tisch noch mehr lieben. 




Holz ist vielseitig, man kann es zur Deko verwenden und als Brennholz. Es gibt "Holzköpfe", es gibt Holzwürmer und es gibt Holztüren und Holzbänke. Man kann auf Holz klopfen, 
"Er ist aus aus gutem Holz geschnitzt" und vieles mehr.

Aber es gibt noch mehr, was aus Holz ist. Holz ist ein wunderbarer Werkstoff, mit dem ich in meiner
Lehre als Schreiner ganz gerne gearbeitet habe.

Was ich nicht mochte, war Eiche, denn Eiche enthält Gerbsäure und die hinterlässt so komische Flecken an den Händen. Aber was muß das muß, so habe ich hier manchen Schemel, schwäbisch für Fußbank, gemacht.

Ich besitze bis auf wenige Dinge vom Schweden  (Nachhaltigkeit??) und meiner Küche und Möbel der Firma Hülsta, nur selbstgeschreinerte Möbel und da bin ich schon stolz drauf. Sie entsprechen zwar nicht der Mode, aber mein selbstgemachtes Sideboard, das ich zusammen mit einem ortsansässigen Schreiner gemacht habe, erfreut mich noch immer. Wer mich besucht wird erst mal so begrüßt und muß dann durch den Flur mit alten sehr alten Möbeln und einer Ahnengalerie. 




Es sind auch alte Stücke dabei sehr alte Stücke. Die Kommode, die im Flur steht und mit dem
schon etwas sehr blinden Spiegel diese Dinge erinnern  mich an Großmutter. Die Möbel wurden von einem
Schreiner in Willsbach bei Heilbronn im Jahre 1904, der Hochzeit meiner Großeltern, hergestellt. Meine Großeltern heirateten in das Haus, das meinem Großvater in Cleversulzbach gehörte. 


Die Kommode ist also 112 Jahre alt. So alt wäre meine Mutter heute. Wenn diese Kommode erzählen könnte. Zwei Weltkriege, drei Umzüge und manche Rempeleien hat diese Kommode durchgemacht. Sogar den Einzug der Amerikaner in Cleversulzbach.

Das würde heute kein Möbelstück mehr überleben. Aber es gibt ja auch Leute, die kaufen Möbel nicht für die Ewigkeit, wenns nimmer gfällt, wirft man es weg. Es ist Ansichtssache!
Die Möbel haben wie wir alle Macken, sichtbare Macken. 
Mir gefällt das!

 Geblieben ist von den Möbeln meiner Großmutter, um die es mir heute sehr leid tut, denn es waren schöne Stücke, nur diese Kommode und der Spiegel. Ich käme aber auch nie auf die Idee die Kommode Weiß zu streichen. Es würde mir nicht gefallen.So ein Möbelstück hat für mich eine Seele und lebt und wenn man die Schubladen auszieht, sieht man
Zinken und verdeckte Zinken, ja, das ist alte Handwerkskunst, die ich auch noch gelernt habe.

Liebe Jessica hier kannst du den Strich sehen, an dem die Zinken enden. Diesen Abstand hat man mit der Anreißlehre angerissen
http://my-way-to-wonderland.blogspot.de/2016/04/sonntag-regen-500.html?showComment=1460893968571#c2031770346796835372 


Ich kann heute noch Zinken, das macht aber heute kein Mensch mehr, geschweige denn Möbel aus
Naturholz, oder doch? Meist ist doch alles 
Pressspan.



Was ich auch noch retten konnte, ist aus dem Haushalt meiner Eltern diese Vitrine, die meine Mutter über alles liebte und in ihr ihr Geschirr ausstellte. Sie wurde, wie die ganze Einrichtung meiner Eltern auch von diesem Schreiner in Willsbach bei Heilbronn gefertigt, d.h. von seinem Nachfolger. Meine Eltern heirateten 1928 in Cleversulzbach und da wurden auch die  Möbel gefertigt. Wie alt diese Vitrine  ist ist, kann man selbst ausrechnen.

 
Diese Vitrine konnte ich retten und sie steht heute bei mir im Flur mit all den Gläsern, die ich habe, teils geerbt, teils aus meiner Aussteuer, schönes geschliffenes Glas, teilweise bömisch, teilweise Zwiesel. War damals teuer, heute will das kein Mensch mehr. Aber ich werde es nicht entsorgen,
das können dann mal meine Erben.


Diese Vitrine ist aus Schwarzeiche. Die Türen sind vertäfert mit Nussbaumwurzelfurnier. Damals etwas ganz Edles und Teueres. 

Auf "ALT" getrimmte Möbel sind nicht so meine Sache. 


Furniere sind 0,5 bis 8 mm dicke Blätter aus Holz. Sie werden durch besondere Schneideverfahren vom Stamm abgetrennt. Furnier kommt aus dem französischen Fournier, das heisst "bestücken, beliefern, entlehnt".
Es bezeichnet den Vorgang, nicht so wertvolles Holz mit edleren dünneren Holzblättern zu belegen.

Was ist aber Wurzelfurnier?

Normalerweise wird ein Stamm der Länge nach geschält. In diesem Fall wird das Furnier quer geschält ein ziemlich aufwändiger Vorgang, der auch sehr teuer ist.

Meine Eltern haben sich nach dem Umzug nach Leonberg ganz neu eingerichtet. Damals war Teak geölt modern.

Wenn ich Teakholz höre, denke ich mit Schrecken an meine Lehrjahre. Meine Lehrfirma die
Schreinerei Wenzler in Ditzingen hat damals den Innenausbau des Krankenhauses in Leonberg mit Teakholzwänden, die ich abschleifen und ölen durfte, gefertig. Gruselig, ich kann auch heute kein Teakholzöl mehr riechen. Ich weiß aber auch nicht, ob das damals nicht auch soo gesund war. Wenn ich an die Anlage denke, in der wir die Lacke verspüht haben, dreht sich bei mir der Magen herum. Das ginge heute gar nicht mehr. Unter welchen Bedingungen man damals gearbeitet hat.

Ich hoffe, ich habe nicht gelangweilt und schicke den Post jetzt zu Lotta. Damit das alles etwas kurzweiliger wird, gibt es noch etwas Musik, wie könnte es anders sein mit Holzinstrumenten 




Ich habe noch etwas vergessen. Wer kann sollte unbedingt das Mörike-Dorf Cleversulzbach bei Heilbronn besuchen, in dem Mörike lange Zeit Pfarrer war. Dort befindet sich auch das Geschäft von John Birchall, der englische alte Möbel verkauft.
Ein Besuch dort lohnt sich immer.

http://www.antik-cleversulzbach.de/main.php 

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Zu den Fragen, ich habe sie unten im Kommentar nochmals beigefügt:

Jessica, ja ich habe die Zeichnungen wohl gesehen und darüber bin ich ja auch zu dir gekommen. Da konnte ich viel wiedererkennen

Nach einer Buchinterpretation von "Die Caine war ihr Schicksal" von Hermann Wouk meinte meine Lehrerin, ich solle nach dem Gymnastium und dem Abi (wie ich das geschafft habe, weiss ich heute nicht mehr) Buchhändlerin werden. Da hatten aber meine Eltern etwas dagegen, denn mein Schwager hatte ein Architekturbüro in Stuttgart, das er aber inzwischen verkauft hat. Er ist ja auch nun schon 

85 Jahre alt.
Meine Eltern meinten, sie könnten aus mir eine Innenarchitektin machen und so mußte ich da eben durch die Schreinerlehre.
Nachdem Abschluß der Lehre durfte ich auf die Stuttgarter Kunstakademie und bei immerhin doch bei Herta-Maria Witzemann zwei Semester Innenarchitektur studieren. Das war nicht meine Sache, wirklich nicht und so habe ich dadurch, dass ich meinen Mann kennenlernte, eine Verwaltungsausbildung bei einer Behörde gemacht, doch immerhin nicht so schlecht und ich war immerhin über 

40 Jahre da tätig. Zwischendrin wollte ich was anderes machen und habe nochmals eine Ausbildung im öffentlichen Baurecht getätigt. Kenne mich aber nicht nur mit Baulasten, Bebauungs- und Flächennutzungsplänen aus, sondern habe auch eine ganz kleine Ahnung vom privaten Baurecht.

Ich habe mir gerade beim Laufen überlegt, gerade auch wegen dem vorigen Post Kindheit, dass ich ein verdammt gutes Leben hatte auf das ich mit Stolz zurückblicken kann. In der Regel immer gute und liebe Menschen um mit run. Dass es mal nicht so läuft ist klar.
Doch ich bin dankbar sehr dankbar, für alles, was mir im Leben widerfahren ist, denn das alles prägt einen doch sehr.

Lieben Gruß Eva 




Kommentare

  1. Deine Kommode ist wunderschön, liebe Eva! Ich finde es großartig, dass sie es geschafft so alt zu werden!! 112 Jahre.. wow!! Bei uns findet man neben Sachen vom Möbelschweden (Ööööhmmss.. jetzt hast Du mich voll erwischt!!) einige antike Weichholz-Schränke, die obwohl es ja im Moment so schrecklich "in" ist alles zu weißen, immer noch ihren matten Honigton besitzen. Ich bringe es einfach nicht übers Herz. Ganz liebe Sonntagsgrüße, Nicole (die sich auch bewundernd Deine Holz-Collage angeschaut hat - ein so schönes Sammelsurium!)

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  2. Liebe Eva,
    das ist ja eine ganz neue Seite von dir , die wir hier kennenlernen dürfen....du hast als Mädchen eine Schreinerlehre gemacht. Nicht gerade der typische Mädchenberuf...toll, dass dich deine Eltern gelassen haben.
    Herrlich, so viel Geschichte können deine Möbel erzählen. Ich liebe auch richtiges Holz in Haus und auch im Garten. Zum Glück geht der Trend doch auch dahin, wieder ordentliche Massivholzmöbel kaufen zu können. Im Erzgebirge ist das Schreinerhandwerk noch ein sehr angesehener und traditioneller Beruf.
    Einen schönen Sonntag,
    LG Sigrun

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  3. Man kann es nicht besser ausdrücken als Fernando Pessoa! Und dein Post war sehr interessant und kein bisschen langweilig.Wir haben hier auch alte Holzschränke stehen, sie sind zwar keine Erbstücke (und trotzdem deutlich über 100 Jahre alt), aber wir haben sie damals als Studenten für wenig Geld erworben und würden sie nun nicht mehr hergeben. Ich würde sie auch niemals weiß streichen, aber das ist halt Geschmacksache...Einen schönen Sonntag. LG Lotta.

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  4. Gar nicht langweilg ist dieser wunderbare Post, liebe Eva, über wunderschöne Möbelstücke, die eine Geschichte haben. Danke dafür, dass Du sie uns erzählt hast. Eine derartige Handarbeit wäre bei den Stundenlöhnen heute gar nicht mehr bezahlbar. Auch sonst fühle ich mich Deinen Gedanken sehr verbunden. Ich bin mit Kirschbaum eingerichtet, habe auch nicht vor, das in meinem Leben noch zu ändern. Was mir einmal gefällt, gefällt mir immer. Und die Firma, die Du genannt hast, verkauft auch nur Qualitätsmöbel. Wir haben einige Jahre bei einem Schreinermeister gewohnt. Dass Du diesen Beruf von der Pike auf gelernt hast und heute noch über so viel Fachwissen verfügst, finde ich bemerkenswert.
    Nur die 'Holzmusik' fand ich ein bißchen 'nervig' am frühen Sonntagmorgen. Verzeih mir, liebe Eva, aber ich war froh, als sie zu Ende war. Sonst höre ich ja gerne noch ein zweites Mal.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Edith

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  5. Da schreibt die Frau vom Fach! Toll! ( ich hab mich ja vor der Schreinerlehre gedrückt und damit war die Innenarchitektur gelaufen ).
    Ich liebe unsere alten Biedermeiermöbel aus Kirschbaumholz, unseren neuen großen Pinientisch, aber es gibt auch Chrom & Kunststoff im Kitchischen Gehäuse - alles hat seine Zeit. Angestrichen habe ich nur in der Studentenzeit die Altertümchen...
    Toll finde ich, dass du Möbel der Familie hast. Das war bei mir nicht möglich ( Flucht ). Und die aus der Familie meines Mannes sind tw. Bei der Tochter.
    Sonntagsgrüße!
    Astrid

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  6. Du zeigst einen Teil der vielfältigen Verwendung von Holz sehr eindrücklich. Dass die Kommode deiner Grosseltern gerettet wurde und bei dir steht, finde ich wunderbar. Aber nur schon der verworfene Gedanke, sie weiss zu streichen, liessen mir die Haare zu Berge stehen ;-). Gut, dass ich sicher bin, dass du das nie tun würdest.
    Herzlich, do

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  7. Wundervolle Möbel...wir sind mehr schwedisch eingerichtet... Würde ich heute nicht mehr machen.
    Und dass du eine Schreinerlehre gemacht hast, finde ich toll.
    Annette

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  8. Guten Morgen liebe Eva,
    das ist ein toller Post von dir. Deine zwei vorgestellten Möbelstücke sind traumhaft schön. Die Farbe ist klar Geschmackssache, aber was viel mehr zählt ist einfach der Zustand nach so vielen Jahren. Wahnsinn. Ich mag das. Du sagtest, du hast damals eine Lehre als Schreiner gemacht. Wie bist du damit zu deinen Eltern gegangen? Ich finde es mutig und toll.
    Mein Großvater war ja auch Schreiner. Auf Papier habe ich die Möbelstücke von damals ja auch schon vorgestellt. Als ich Anfang des Monats bei meiner Schwester war habe ich mir wieder Sachen aus der ehemaligen Werkstatt im Haus mitgenommen. Unter anderem Hobel und ein Teil von dem mir wieder keiner sagen kann was es ist. Jetzt lege ich meine Hoffnung in dich und werde im nächsten Post ein Bild davon reinstellen. Vielleicht weißt du es.
    Bis dahin einen schönen Sonntag, der wieder mal verregnet ist.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  9. Liebe Eva.
    egal welcher Baum, ich finde das Holz einfach großartig, warm und lebendig, ohne Holz
    das ginge gar nicht, wenn ich da an so manche moderne Einrichtungen denke, doch das ist
    natürlich Geschmacksache.
    Ich bin allerdings kein Freund von Antiquitäten in diesem Sinne, doch diese Apothekerschränkchen,
    die faszinieren mich immer sehr, unzählige Schubladen, ach da komme ich ins Schwärmen,
    danke für deinen aufschlussreichen Beitrag, ich glaube auch, dass heute mehr darauf geachtet wird,
    womit man Holz behandelt, damit es zu keinen gesundheitlichen Schäden kommt.
    Lg und einen sonnigen Tag.
    Sadie

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  10. Zu den Fragen:
    Jessica, ja ich habe die Zeichnungen wohl gesehen und darüber bin ich ja auch zu dir gekommen. Da konnte ich viel wiedererkennen

    Nach einer Buchinterpretation von "Die Caine war ihr Schicksal" von Hermann Wouk meinte meine Lehrerin ich solle nach dem Gymnastium und dem Abi (wie ich das geschafft habe, weiss ich heute nicht mehr) Buchhändlerin werden. Da hatten aber meine Eltern etwas dagegen, denn mein Schwager hatte ein Architekturbüro in Stuttgart, das er aber inzwischen verkauft hat. Er ist ja auch nun schon 85 Jahre alt.
    Meine Eltern meinten, sie könnten aus mir eine Innenarchitektin machen und so mußte ich da eben durch die Schreinerlehre.
    Nachdem Abschluß der Lehre durfte ich auf die Stuttgarter Kunstakademie und bei immerhin doch bei Herta-Maria Witzemann zwei Semester Innenarchitektur studieren. Das war nicht meine Sache, wirklich nicht und so habe ich dadurch, dass ich meinen Mann kennenlernte, eine Verwaltungsausbildung bei einer Behörde gemacht, doch immerhin nicht so schlecht und ich war immerhin über 40 Jahre da tätig. Zwischendrin wollte ich was anderes machen und habe nochmals eine Ausbildung im öffentlichen Baurecht getätigt. Kenne mich aber nicht nur mit Baulasten, Bebauungs- und Flächennutzungsplänen aus, sondern habe auch eine ganz kleine Ahnung vom privaten Baurecht.

    Ich habe mir gerade beim Laufen überlegt, gerade auch wegen dem vorigen Post Kindheit, dass ich ein verdammt gutes Leben hatte auf das ich mit Stolz zurückblicken kann. In der Regel immer gute und liebe Menschen um mit run. Dass es mal nicht so läuft ist klar.
    Doch ich bin dankbar sehr dankbar, für alles, was mir im Leben widerfahren ist, denn das alles prägt einen doch sehr.

    Lieben Gruß Eva

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  11. Du hast eine Schreinerlehre gemacht? Eva, du überraschst mich immer wieder.
    Ich finde Holz ist ein ganz wunderbarer Werkstoff und ich beneide jeden, der damit umgehen kann.
    Du langweilst kein bißchen, im Gegenteil. Und auch dein Einblick in die Kindheit hat mir gut gefallen.
    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. Danke Jutta, du bist so lieb.
      Ich finde es nichts Besonders so eine Lehre zu machen, im Gegenteil man wurde teilweise als Frau in dieser Zeit schon komisch angeschaut und in einem Betrieb unter lauter Männern und auf dem Bau, denn ich habe in einer Bau- und Möbelschreinerei gelernt. Dort herrschte zu dieser zeit ein strengens Regiment vom Lehrherrn, dem auch mal die Hand ausgerutscht ist, wenns denn nicht so gelaufen ist. Da kannte der nix. Auch haben wir Samstags immer die Werkstatt aufräumen müssen usw. usw. Es ist keine Traumberuf, wie man sich das vorstellt.Also sooo wars auch nicht.
      Lieben Gruß Eva

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  12. Liebe Eva, was für ein interessanter "Holziger" Post. Die Möbelstücke sind wunderschön. Es freut mich, dass du diese noch retten und auch schätzen konntest und kannst. Auch ich habe noch ein altes Küchenbuffet von meiner Oma in Gebrauch. Leider kann ich das bei meinem Umzug nun nicht mehr mitnehmen. Das finde ich sehr schade, aber so ist es nun und da heißt es loslassen. Dir einen wundervollen Sonntag und das Dinkelwalnussbrot wird probiert. VG, Anna.

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  13. Von der Pike auf kann man da bei dir sagen.
    Ich konnte auch Erbstücke von meinen Grosseltern retten bei der Hausräumung meiner Eltern.
    L G Pia

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  14. Deine Möbel sind wunderschön.
    Ich mag alte Möbel auch viel lieber
    als das Neumodische geradlinge kantige.
    Dein Holzbeitrag ist klasse.
    LG Biggy

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  15. Liebe Eva, ich spüre ja schon seit einiger Zeit, das du eine Persönlichkeit mit sehr viele Facetten bist ... aber - ehrlich gesagt - die Schreinerlehre hätte ich jetzt nicht vermutet. Aber ich finde es toll. Mein Vater war Hobbyschreiner und ich habe es geliebt, ihn in seiner Werkstatt zu besuchen und helfen zu dürfen...
    Möbel aus der Familie weiter zu nutzen und vielleicht weiter zu geben finde ich sehr schön. Bei uns gibt es leider nur noch sehr wenige Stücke, die aber gehegt und gepflegt werden.
    Liebe Grüße, Christa

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  16. Liebe Eva,
    wow, Du durftest eine Schreinerlehre machen, wie toll ist das denn?
    Mein erster Freund war Schreiner und hat mir zum 18. Geburtstag sein Gesellenstück geschenkt.
    Bei der Trennung jedoch wollte er es wiederhaben, schade, es war so ein hübscher Kosmetiktisch...
    Ja, die Männer...
    Ich finde Handwerksberufe toll, wollte immer Innenausstatter werden, meine Mutter meinte jedoch, mach mal lieber was Gescheites...
    Na gut, da habe ich eben BWL mit Schwerpunkt Export studiert. War auch ganz schön.
    Deine Kommode ist jedenfalls der Hammer, wunderschön. Und bei so einem edlen Stück käme ich auch nie auf die Idee, einen Farbeimer zu holen.
    Dir einen schönen Tag und ganz liebe Grüße
    Nicole

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  17. Liebe Eva,
    da hast du ja bis hierher schon viel erlebt, gesehen und gelernt. Schreinerlehre find ich super. Wenn ich überlege dass du die ja schätzungsweise in den 60igern? gemacht hast. Da war das ja für Frauen kein üblicher Beruf. Toll. Daher also auch deine Liebe zu Holz im Allgemeinen und alten Schränken (übrigens wunderschönen) im Besonderen. Es beeindruckt mich ohnehin ziemlich, wie aktiv du bist. Manchmal kommt es mir vor, als hätte dein Tag viel mehr Stunden als meiner - lach!

    ganz liebe grüße
    nicole

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    1. Neee, mein Tag hat leider nicht mehr Stunden, aber ich stehe -trotz Rentner um 5.30 Uhr auf- sonst werde ich niemals fertig und ich versuche jeden Tag meine 15.000 Schritte zu tun. Meistens werden es viel mehr. Aber heute hatte ich wirklich mühe, weil ich 3 STunden im Krankenhaus warten mußte und dann noch 2 STunden bei einem Arzt warten mußte.
      Deshalb bin ich den Weg vom Bahnhof zum KH jeweils zu Fuß gegangen. Heute waren es bis jetzt leider 1.150 Schritte.
      Das ärgert mich schon.
      Ich habe einen Polor Loop2 und der sagt mir genau, was ich tun muß. Einer der besten Anschaffungen, die ich gemacht habe. Ich glaube, wenn ich nicht mehr herumrennen würde, dann wäre ich wirklich tot und das muß ja noch sein. :-)))

      LG Eva
      dieser Rumhockerei regt mich tierisch auf.

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