"Durch die Felder durch die Auen

zog ich leichten Sinns dahin"



so singt Max der Jägerbursche im "Freischütz" von 
Carl Maria von Weber. 


Manchmal geht mir diese Arie durch den Kopf, wenn ich - so letzte Woche - im Gras liege und die Welt auf dem Bauch rundum beobachte.







Es ist interessant so in der Pampa zu liegen,  wobei doch ab und an ein Läufer vorbeikommt oder der Herr des Hauses den Rasen mäht.


Nein, gesehen hat mich Keiner, denn der Herr des Hauses mäht Rasen und der Läufer achtet eher auf seine Schritte.

Es ist schön im Gras zu liegen und durch das Gras zu schauen und um dann festzustellen, dass sich nicht nur Erde unter dem Bauch befindet. Nun gut, aber das ist eine andere Geschichte.  Man weiß ja, dass ich ein Problem mit Pferden habe und zeitweilig leider auch mit ihren Hinterlassenschaften. Huhuuuu Lotta Müllllll!

Aber das muß man in Kauf nehmen, wenn man mal wieder "observiert", so meinte neulich Jemand zu mir! Nix Spion.
Es ist interessant, das alles zu beobachten. Im Gras zu liegen, die Baustelle zu sehen,




und auch sein eigenes Auto, das man da oben abgestellt hat und sich über die tolle Farbe seines Autos zu freuen, die nicht so alltäglich ist. Hier am Ort gibt es 3 Autos dieser Marke und dieser Farbe, schon genial.

 Vieles auch mal schwarz-weiss sieht


Dabei kann es durchaus sein, dass man doch nicht alleine ist,


was sich dann als gar nicht soo unangenehm herausstellt.



Und manchmal geht man dann auch an der Rems in Waiblingen spazieren und begegnet dem Schottischen Hochlandrind mit seiner Familie.



Der Chef ist ein ganz gemütlicher und lässt sich trotz Bitten und Betteln auf Knien nicht bewegen, sich zu rühren. Seine Gattin - so nehme ich an - Agathe (sie haben wir nach der Braut von Max genannt) und Henry, die Beiden sind nicht auf den Fotos, halten sich eher im Hintergrund, deshalb haben wir ihn Chef genannt. Er ist nun mal der Chef und passt auf.
 


  
und frei nach dem "Ring des Polykrates" 
von Friedrich Schiller


Hier wendet sich der Chef (Gast) mit Grausen:
So kann ich hier nicht ferner hausen,
Mein Freund kannst du nicht weiter sein.

Drehte sich um und weg war er. Von hinten sieht er göttlich aus, der Chef.




Heute zu Cam Underfoot eine kleine Bildergeschichte auf den Knien und auf dem Bauch. Mir hat es Spaß gemacht, sie zu erstellen und hoffentlich habt Ihr auch Spaß beim Lesen.


Kommentare

  1. Oh guten Morgen,
    da ist er ja wieder, der Chef. So ein schönes Tier. Der Rest deiner Fotos ist natürlich auch nicht zu verachten. Sehr schön anzusehen.
    Wenn ich allerdings jetzt raus schaue ist es nicht mehr schön. Nebelsuppe :-( Da möchte ich am liebsten wieder ins Bett. Aber die Arbeit ruft schon.
    Dir wünsche ich einen guten Tag.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  2. In einer Wiese liegen und die Halme hinauf in den Himmel gucken, was so Schönes, Spannendes, Faszinierendes. Ich glaube, das war meine erste Meditation, die ich vor Jahrzehnten mal geschrieben habe. Mir fallen jetzt gleich so viele "Wiesen-Lager" wieder ein, die wir im Laufe unserer Wanderungen schon erlebt haben... Einen schönen Tag und liebe Grüße Ghislana

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  3. Deine position für die Fotos vom Gras und dem Löwenzahn kann ich mir gut vorstellen, habe es auch ausprobiert!
    Hat sich aber gelohnt;-)
    L G Pia

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  4. Mal wieder ein feiner Post, liebe Eva. Da steckt wieder so viel drin und mir fällt es schwer, einen Favoriten zu "küren". Aber ... ich denke, das 2. Foto ist "meins" ... oder die langen Ohren ... oder ... wie auch immer; es macht Spaß, bei dir zu lesen!
    Liebe Grüße, Christa

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  5. Im Gras zu liegen, ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Die Fotos von den Blümchen im Grase sind toll.
    Mein Auto hat übrigens auch diese Farbe.
    Lieben Gruß
    Katala

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  6. Eine richtige Bildergeschichte hast du hier mit deinem Post erzählt. Hat mir gut gefallen dich zu begleiten!
    ♥lich Claudia

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  7. Liebe Eva,
    Danke für diese herrliche Bildergeschichte "die Welt vom Boden aus gesehen"!
    Bild Nr. 3 von oben, der fette Löwenzahn, ist mein Favorit!
    Liebe Grüße
    moni
    http://www.reflexionblog.de

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  8. Liebe Eva,

    was für eine wunderschöne Bildergeschichte und dazu noch die herrliche musikalische Untermalung. Da komme ich vor, als hätte ich neben Dir im Gras gelegen. Man glaubt gar nicht, was man da alles zu sehen bekommt. Deine tollen Aufnahmen zeigen es auf wunderbare Weise.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  9. Nabend Eva ;-D
    Wunderschöne Bauchliegransichten! Und dein Bewacher finde ich großartig!
    Hattest du wirklich keine Angst vor dem Gehörnten???
    Tolle Fotos mit einen netten, kleinen Geschichte!
    Grüße da lass,
    Britta

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  10. hallo Eva, so schöne Aufnahmen, besonders die ersten und die vom Chef, einfach Klasse Aufnahmen und es macht wirklich Spass im Gras zu liegen, da stimme ich dir zu
    LG Siglinde

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  11. Ach Eva! Ich muss mich wirklich mal anschleichen, wenn du so im Grase liegst...
    Liebe Grüße und danke für so viel schönes Grün!
    Andrea

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  12. Ich hoffe, da war noch ein Zaun zwischen dir und dem gehörnten Rindviech .....ansonsten hätte ich es besser gefunden, dass es so still gehalten hat.
    Gestern hab ich auch mal Wiesenfotos probiert, aber trotzdem sonnigen Wetters, war die Wiese noch ziemlich nass. Da kann ich dann nur die Kamera nach unten stellen. Letztlich habe ich mich aber doch für die Stadtfotos entschieden, weil die Sternmagnolien-Blüte dort auch so schnell vorbei ist. Kannst du schon mal auf deinen Freiberg-Merkzettel packen...die Wirtschaft St.Nicolai...ein Geheimtipp.
    LG Sigrun

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  13. Was macht man nicht alles für schöne Fotos, liebe Eva, 'auf den Knien und auf dem Bauch...'. Ich stelle mir das gerade vor.
    ALBER: es hat sich gelohnt. Zauberhafte Fotos sind dabei herausgekommen. Besonders die ersten sieben Bilder mag ich sehr. Im Gras liegen und träumen mit dieser Aussicht, einfach schön! Und dem CHEF begegnet man auch nicht alle Tage. Solche Fotos haben schon Seltenheitswert. Ein rundum gelungener, schöner Post!
    Liebe Grüße
    Edith

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