Das Didgeridoo und ein buntes Allerlei

Ein Didgeridoo wird aus einem von Termiten ausgehöhltem Eukalyptusstamm hergestellt.
Heute mal ein etwas anderer Cam Underfoot Post


Wir fangen an mit der Rolltreppe im Breuningerland

Weiter gehts aber auch mit Bodenbildern und einem Bericht über meinen Didgikurs. Das Treppenhaus darf auch nicht fehlen. 


Ich kann drehn und wenden, ich bekomm das Bild nicht gerade!

Das Didgeridoo ist das Instrument der Aborigines der Ureinwohner von Australiens. Ein Volk, das lange Zeit - und teilweise heute noch - nicht anerkannt war und ist. Die Aboriginies benützen dieses "Rohr" um im jeweiligen Stamm Nachrichten usw. weiterzugeben und um Geschichten zu erzählen.

Didgeridoo ist daraus entstanden, weil Weiße meinten, sie hören

did ge ri doo.

Man kann es aber tatsächlich auch spielen. Vor allen Dingen kann man mit diesem Instrument auch Geschichten erzählen, z.B. wie ein Dingo bellt.

Woooooowooooo oder wie der Kookaburra (auch lachender Hans genannt) ruft, diesen Ruf hört man immer wieder im Zoo oder wer schon in Australien war, hat ihn bestimmt schon gehört. Australien wir bei mir ein Wunsch bleiben, obwohl ich eine Freundin in Alice Springs habe und immer etwas dazwischen kommt und auch der lange Flug und das Flugzeug, das mag ich halt nicht





ABER, es ist nicht einfach. Auch, wenn man die Atmung noch nicht kann, ist es zwar möglich diesem Instrument Töne zu entlocken, aber manchmal hört es sich eher an, wie eine knarrende Schranktür. Tenor meines Liebsten.

Nach dem dritten Kurs am Samstag bei Ralph Gaukel, der im Besitz von 10 Didgeridoos ist und viel Wissen mehr auch zwecks Atmung, kann ich ein wenig mehr. Müßte mehr üben, man kann es lernen, wenn man dran bleibt. Technisch habe ich das alles im Kopf, kann es aber praktisch nicht umsetzen. Die Atmung also man muß durch die Nase atmen, die Luft in die Backen geben und dann die Luft praktisch kauen. Hört sich komisch an, aber es geht schon. Nur die Umsetzung macht mir große Probleme. Aber macht nix Ralph gibt weiterhin Kurse. 

Beim Kauf eines Didgeridoos sollte man nicht sparen, ab 
350 Euro aufwärts fangen die guten Didgis an. Wer Didgi spielen will, kann mit einem Abflußrohr (da muß man aber aufpassen, dass es bestimmte Stoffe nicht enthält) anfangen. Glaubt mir, diesem Abflußrohr kann man genau solche Töne entlocken, wie einen Didgeridoo. Ich habe mir vor Jahren nach dem ersten Kurs bei Ralph ein Didgi bei ihm gekauft. Es ist aus Hemlock und hat leider zu viele hohe Töne. Auch hier muß man beim Kauf aufpassen, was möchte ich.


Der Kurs hat sich gelohnt und ich weiß wieder eine Menge mehr. Ob ich jetzt das alles weitermache weiß ich nicht, kommt drauf an. 

 
Jedenfalls hat es Spaß gemacht und es ist nett, dass ich wieder jede Menge Leute kennengelernt habe, die das Didi auch spielen können oder lernen wollen.


Für Cam Underfoot habe ich also heute ein paar Impressionen mitgebracht. In dem Unterrichtsraum war ein großer Spiegel und spontan ist mir eingefallen, ich könnte doch Bodenlegerfotos im Spiegel machen. Klar, dass ich noch einen "Kollegen" mit seinen Schuhen abgelichtet habe.


 Die Fotos seht Ihr immer zwischen den Zeilen.


Und von unten ist das ja auch und sogar im Spiegel auf dem Bauch. :-))

Das Digeridoo ist ein Rhythmusinstrument und sehr mystisch, man kann es aber durchaus mit anderen Insturmenten zusammen spielen. So spielen kann ich vielleicht mal im Himmel. Aber es macht Spaß zu wissen, wie es geht.


Man hält ein Didgeridoo beim Spielen nie mit beiden Händen, sondern hält es locker in der linken oder rechten Hand. Die andere Hand begleitet mit Klanghölzern oder liegt locker am Körper.

Eine feine Sache. In dem obigen Musikstück könnt Ihr auch den Ruf des Kookaburra bzw. des Dingos mit dem Didgi hören. Viele Didgeridoos haben auch wunderbare Bemalungen, die kunstvoll von Aboriginies angefertigt wurden. Das sind Unikate und die sich eben nicht billig. Ein Didi hat seinen Preis und da ist auch gut so. Aber es gibt auch genug billige, die taugen aber nicht. Ein Didgi ist ein Musikinstument und hat seinen Preis.




Noch ein paar Impressionen vom Kurs. Mehr als 
sechs Personen sind nie in einem Kurs. 



War heute ein bisschen viel, aber wer nicht lesen will, muß nicht und schaut sich nur die Cam Underfoot Bilder an. 



Kommentare

  1. Liebe Eva,

    Deine Fotos sind echt super. Die Idee, sich vor einen Spiegel auf die Erde zu legen, finde ich absolute Klasse. Den lachenden Hans haben wir hier auch. Ich habe seine Stimme aber noch nie gehört.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  2. Liebe Eva,
    was für ein interessanter Artikel, den ich selbstverständlich ganz gelesen habe. Deine CU - Fotos dazu sind natürlich wieder einsame Spitze! Besonders gelungen ist das Schuh/Stuhlbein-Foto. Dein Einsatz hat sich wieder einmal mehr als gelohnt!
    Lieben Gruß
    moni
    http://www.reflexionblog.de

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  3. schöne CU-Bilder .. die Treppen gefallen mir am besten
    Liebe Grüße
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  4. Die Fotos sind toll. Vor allem, die aus dem Kurs mit Dir auf dem Bauch.
    Hut ab, dass Du dieses Instrument lernen willst. Mein Schwiegersohn hat es auch einmal versucht. Er hat es dann wieder aufgegeben, weil es eben doch sehr schwer ist, darauf zu spielen. Ich bekomme da nicht einmal einen Ton raus.
    Australien ist übrigens auch eine meiner heimlichen Lieben. Als ich noch jung war, wollte ich dort unbedingt einmal hin. Inzwischen schreckt mich der lange Flug. Da geht es mir wie Dir.
    Lieben Gruß
    Katala

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    1. Liebe Katala,
      eigentlich ist es ganz einfach technisch aber es umzusetzen und da gilt Jedem, der dieses Istrument perfekt beherrscht meine Hochachtung. Es dauert etwas ein halbes Jahr, dann kannst du es, ABER,
      jeden Tag mindestens ein paar Stunden üben. Ich nehme mir das Didgi mal höchstens eine Stunde und
      doch ich kann schon den Dingo und den Vogel aber perfekt nie. Aber es ist wirklich eine tolle Sache und vor allem auch wieder eine Erfahrung und da ich gerne Menschen kennenlerne auch etwas tolles und schönes. Wir treffen uns aber auch einmal im Monat künftig zum Didi spielen und üben.
      Es ist einfach was anderes.

      Lieben GRuß Eva

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  5. Ich lach mich schlapp! Diese Fotos mit dir auf dem Fußboden und den Füßen in Lackschuhen in der Höh!
    Dein Blog entwickelt sich in ungeahnte Richtungen, immer spannend, immer neu.
    GLG
    Astrid

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  6. Was für Fotos! So eine Rolltreppe kriegt ein völlig neus Gesuicht. Und deine Bauchliegefotos! Mich amüsieren die! Klasse! Bitte weiter so!

    Gruß Marion

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  7. Super ... die Treppenhausbilder sind interessant .... aaaber du auf dem Bauch mit Lackschuhen ist ... zu schön!
    Liebe Grüße, Christa

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  8. Tolle Bilder!
    Vor allem die Selfies...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  9. Liebe Eva,
    ich habe heute morgen schon deine Bilder angeschaut. Leider habe ich erst jetzt Zeit dir kurz hier zu schreiben. Besonders die Bilder von dir sind echt klasse und zeigen das, was ich wohl nicht machen würde. Wunderbar <3.
    Einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  10. Was du alles lernst! Toll! Dann ist das wohl sowas wie n Alphorn???
    Richtig schöne Bilder und u im vollen Einsatz :_D
    Sorry, komme erst jetzt zum Kommentieren...
    Hab noch einen schönen Abend!
    Liebe Grüße,
    Britta

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    1. Ja, ähnlich wie Alphorn nur, dass das Didgi keine Wölbung unten hat. Das Prinzip ist nahezu dasselbe.
      Schwer und man braucht eine gute Atemtechnik.

      Lieben Gruß Eva

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  11. hallo Eva, ich staune immer wieder über deine Bilder. Diese sind dir alle sehr gut gelungen und ich bin begeistert und freue mich morgens schon auf den Abend, da ich vorher leider keine Zeit habe zu schauen.
    LG Siglinde

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  12. Erst hab ich gedacht, dich hat jemand fotografiert...aber es ist der Spiegel. Ich würde mit Sicherheit keinen einzigen Ton aus dem Ding bekommen. Als du das mit dem Rohr erwähnt hast, viel mir ein, dass mein Großer das mal auf einem Kindergeburtstag gebastelt hat...:-) Sonst war er aber eher ein Afro-Trommler.
    Ich hab mich noch nie auf den Boden geschmissen, weil es immer Fotos von draußen gibt.
    Auf deine Mail antworte ich dir morgen...:-)
    LG Sigrun

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  13. .....wohl dem oder besser gesagt der, die so einen Spiegel entdeckt hat - und ihn natürlich auch so gut zu nutzen weiß !!!!
    Schönen Gruß,
    Luis

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  14. Liebe Eva, dein blog ist total spannend. Was Du so alles machst, einfach toll! Auf solch einem Musikinstrument würde ich nie einen Ton herausbekommen; aber auch so nicht, bin nämlich überhaupt nich tmusikalisch, obwohl ich Musik sehr mag. Auf dem Klanginstrument meiner enkelin kann ich nur spielen, weil die einzelnen Tasten Farben haben. sie mwird im kindergarten frühgefördert und ich übe mit ihr manchmal, wenn sie einen Text dabei hat, wo an den Wörtern die Farnben angemalt sind, damit ich richtig auf die tasten Trommeln kann. wie bist Du auf dieses Musikinstrument gekommen? Ja, Australien war auch schon oft eines meiner Traumländer, aber der lange Flug...da geht es mir wie Dir. Malediven war auch schon ein langer Flug, aber ich habe es nie bereut. Deine Fotos sind der absolute Hingucker, vor allem die mit dem Spiegel. Ich dachte erst, es hat Dich jemand fotografiert.
    Danke für Deinen netten Kommentar auf meinem blog.
    Liebe Grüße, Rosi

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