Heimgarten (1790 m), Herzogstand (1731 m)

Eine weitere Tour nach dem Mittenwalder Klettersteig sind wir im Sommer 2009 gewandert. 
Die Bilder sind mit einer Taschenkamera gemacht worden,
vielleicht geben sie aber trotzdem einen Eindruck dieser
tollen Tour. 





Der Heimgarten, das ist ein 1790 m hoher Berg in den Walchen- und Kochelseebergen in den Bayerischen Voralpen. Er bildet mit seinem Nachbarn, dem Herzogstand, einen Höhenzug, der dem Estergebirge vorgelagert ist und der im Norden in das Bayerische Alpenvorland abfällt. 

Dem eher wenig begangenen Aufstieg zum Heimgarten folgt eine sehr stark frequentierte Grattour, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Nur bei sicherem Wetter begehen.



Die Gratwanderung zwischen Heimgarten und Herzogstand eröffnet ein Panorama ohnegleichen. Dafür kann man getrost einmal den regen Verkehr in Kauf nehmen. Zum Ausgleich ist die Aufstiegsroute etwas ruhiger, da die meisten mit der Gondelbahn auf den Herzogstand fahren und den Grat von dieser Seite angehen.


Vom Parkplatz aus folgen wir den Schildern Heimgarten. Zuerst dem Bach entlang und nehmen dann den linken Weg, der in Stufen zu einem Rücken führt. 

Diesen, anfangs steil, hinauf in lichten Wald, im Rückblick liegt uns der Walchensee zu Füßen.  



Hier gelangen wir zur Ohlstädter Alm und folgen der Beschilderung zum Heimgarten und erreichen in Serpentinen durch Latschengelände nach einem steilen Aufstieg die Heimgartenhütte, die nur 5 Minuten unterhalb des Heimgartengipfels liegt. Von hier oben haben wir den Weiterweg im Blick.




 Dort oben steht das Gipfelkreuz, da müssen wir hin. 

Auf diesem Grad wird gewandert.



Nun folgt der spannendste Teil der Wanderung, wir genießen die Tiefblicke auf das Alpenvorland und dem Kochelsee zu Füßen links und die Aussicht aufs Karwendel rechts. Einige Passagen sind mit Drahtseil versichert. Zuletzt geht es kurz steil hinauf zum Herzogstandpavillion.







Hier genießen wir vor dem Abstieg nochmals das Panorama, dann geht es auf dem Weg hinüber zum Herzogstandhaus. Wer nicht mit der Bahn hinunterfahren will, nimmt nach der Hütte den beschilderten Weg rechts Richtung Walchensee, der uns steil im Wald zum Ausgangspunkt zurückführt. Es lohnt sich aber diesen Abstieg zu machen.  Wir haben den Abstieg mit der Gondelbahn gemacht. 


Nein, der junge Mann ist nicht mein Liebster, dieser junge Mann ist mit uns gewandert. :-)




Kommentare

  1. Hallo Eva,
    ui, ui, diese Tour wäre wieder nichts für die nicht schwindelfreie Heidi!
    Wenn ich sehe, wo ihr da entlang geklettert, gewandert und gestiegen seit bekomme ich einen gehörigen Respekt vor Menschen die das wagen. Für Bergsteiger ein Klacks, aber für Wanderer?
    Auf jeden Fall hast du sagenhaft schöne Bilder mitgebracht, auf diese Weise kann man einen wunderbaren Blick in die Vergangenheit werfen und Wetter ist ja auch wunderschön gewesen!
    LG Heidi

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