Goya "Groteske und Karneval"

Unter dem o.g. Titel läuft in der Galerie Stihl in Waiblingen eine wunderbare Ausstellung, über die ich ganz unten berichte.






Die Galerie Stihl in Waiblingen ist in einem wundervollen Gebäude untergebracht. Die Rundungen sind genial und bieten ein schönes Licht, das auch reflektiert.


Als ich mir die Bilder von Goya angesehen habe, hat mich das Gebäude doch fasziniert und ich habe mich spontan auf den Boden gelegt. Dabei sei bedacht, dass ich einen Rock trug.

Jedenfalls erregte ich schon etwas Aufsehen und die Besucher schauten, etwas merkwürdig. Wer mich kennt, weiß, dass das mir nichts ausmacht.

Eine Dame, die aufpasst, dass man sich anständig benimmt, machte mich dann doch darauf aufmerksam, dass es nicht erwünscht ist, wenn ich hier den Boden fege. Dabei wäre das schon mal nötig.

Es liegen ja die wenigsten Besucher auf dem Boden, an den Ecken müßte wirklich geputzt werden. Es ist enorm schmutzig liebe Leute. Das sieht man aber nur, wenn man auf dem Boden liegt.

Sie hatte aber ein Einsehen, als ich ihr erklärte, warum und weshalb ich hier den Boden auffege.  Vielleicht darf ich auch den Boden putzen, würde ich direkt mal tun.



Faszinierend die Rundung des Gebäudes im inneren Teil, Bild oben. 





Und auch die Anordnung der Hocker. Auf den Hockern liegt mein Gepäck, das habe ich vergessen wegzunehmen. Finde ich aber so schlimm nicht.


Vor dem Gebäude der Galerie Stihl steht der "Pavillon für Waiblingen"  von dem dänischen Künstler Olafur Eliasson. 


Die Stahlarme sollen eine stilisierte Wasserfontäne darstellen. Im Einklang mit der Natur greift der Künstler das Thema Wasser (den Fluß Enz) auf und verbindet es mit seiner Heimat Geysir und Vulkan. Der Pavillon ist tonnenschwer und 6 m hoch. Entstanden ist es im Berliner Studio (ein ehemaliges Bahndepot) des dänischen Künstlers (geb. 1967), der zu den gefragtesten Künstlern gehört.
Auf dem oberen Bild sieht man die schöne Rundung.  

Auch hier habe ich mich vor dem Pavillon auf dem Bauch gelegt. 

Der spanische Maler Francisco de Goya beginnt sein grafisches Werk im Jahr 1797.

In vier großen Radierzyklen die von 1797 bis 1825 entstehen, zeigt Goya  ein einzigartiges Werk an Träumen, Visionen und Satire. Insgesamt zeigt die Galerie 80 Werke der Radierungen. Sein grafisches Werk ist heute ein Vorbild für die Darstellung des Grotesken.
Wer die Möglichkeit hat diese Ausstellung zu besuchen, sollte dies tun. Es lohnt sich. 
Zu den Bildern werden drei Interpretationen der Bilder gezeigt, u.a. auch die des Prado, wobei man sagt, dass hier Goya selbst die Interpretation abgegeben hat.

Die Interpretation finde ich schon gelungen. 

 

   

Ich habe mir den Ausstellungkatalog gekauft, um nochmals genau die Ausstellung Revue passieren zu lassen. Auch das lohnt sich auf jeden Fall.  

 

 

Ich werde immer wieder nach dem Kinderwagen gefragt. Er ist neu und wurde bei der Firma Angel Cap gekauft. Hat nicht Jeder wird aber wohl bald viel auf den Straßen zu sehen sein.  Ein deutsches Fabrikat. Ein Kinderwagen für Individualisten. 


https://www.angelcab.de/

 

 

 

 

 


 

 

Kommentare

  1. Ein wundevolles Gebäude und so wunderbar fotografiert, liebe Eva. Besonders gut gefallen mir als Motiv die vergessenen Taschen auf den Hockern.. sehr elegant! In den Kinderwagen habe ich mich (wie Du weißt) direkt verliebt ;)) Hab' einen feinen Mittwoch! Herzlichst, Nicole

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  2. Hallo Eva,

    Dein Header finde ich große Klasse, aber auch die CU-Foto sind Dir echt gut gelungen. Durch diese Perspektive bekommt man von den Dingen einen ganz anderen Eindruck.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  3. Liebe Eva,
    Kunst macht einfach Freude, egal aus welcher Perspektive.
    Die runden "Ecken" hast Du wirklich perfekt eingefangen.
    Liebe Grüße
    moni

    http://www.reflexionblog.de

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  4. Diese Aktion hat sich gelohnt . . . schöne stilvolle Bilder!!! Scheint auch eine sehr interessante Galerie zu sein!!!
    Gruß aus Bayern,
    Doris

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  5. Guten Morgen liebe Eva,

    die Wasserfontäne habe ich gesehen, als ich zu dir gefahren bin. Ohne zu wissen was es ist, hat es mich genau daran erinnert. Die Ausstellung scheint sehr interessant zu sein. Ich muss jetzt mal recherchieren wer Goya überhaupt ist. Da ich nicht so in der Welt der Malerei unterwegs bin muss dies sein.
    Ja, der Kinderwagen <3 Er ist ein Traum und erinnert mich stark an früher. Meine Mutter hatte auch einen in diesem Stil. Er ist sogar noch wohlerhalten bei meiner Schwester verwahrt.
    Einen schönen Tag wünsche ich dir.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  6. Tolle CU Bilder!
    Liebe grüße
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  7. Du gibts aber auch alles ;-)
    Finde ich echt gut! Die Fotos sind klasse und sind so schön Grafisch, das gefällt mir.
    Nur gut, das du dort überhaupt Fotografieren durftes!Ist ja meistens Verboten. *arrrghhhh
    Liebe Grüße zu dir schicke,
    Britta

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  8. Respekt! Hast mit deiner Aktion aber immerhin doch tolle Perspektiven eingefangen.
    Liebe Grüße
    Elke

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  9. Gut getroffen!
    Eine tolle Ausstellung auch.
    Da gab es bestimmt eine Menge zu sehen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  10. also was du immer wieder so anstellst für unser Projekt finde ich schon sehr bewundernswert. Die Bilder sind auf alle Fälle sehenswert, mein Favorit ist das Bild mit dem Hocker und deiner Tasche, ich hätte es noch ein kleines bisschen geradegestellt. GLG Siglinde

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  11. Wow, mutig, mutig. Da muss ich doch noch an mir arbeiten:-) Tolle Fotos und ich liebe Häuser mit Rundungen. Die Ausstellung klingt sehr interessant. Liebe Grüße, Anna

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