Eduard steht auf

Als wir am Sonntag im Leudelsbachtal gelaufen sind, haben wir auch Schwäne auf der
Enz, sie durchquert das Leudelsbachtel,  gesehen. 





Ein wenig weiter auf dem Weg saß dieser Schwan. Er saß da und ich warf mich auf die Erde und
fotografierte, robbte näher. Der Schwan saß immer noch da und schaute. 


Mein Liebster schaute ganz ungläubig, als ich da vor mich hinrobbte und der Schwan gar nichts machte. 


Also machte ich meine Aufnahmen auf dem Bauch. Stand auf und am Schwan vorbei, der blieb sitzen. Ich weiß wohl, wieviel Kraft ein Schwan in seinen Flügeln hat, deshalb war ich schon vorsichtig.
Der machte nix gar nix, der schaute nur!


Nun dachte ich, der hat was, der ist krank, ich sah mich schon die Feuerwehr holen. 

Wir gingen am Schwan vorbei. Ich war so in Sorge und sah zurück. Ein entgegenkommender Mann sah den Schwan auch ungläubig an. Ging vorbei und plötzlich

(Die folgenden Aufnahmen habe ich auf den Knien gemacht.)

stand Eduard (so habe ich ihn getauft, ich weiß aber nicht ob der Schwan weiblich oder männlich war, es war halt Eduard) auf und watschelte auf dem Weg weiter.



Mein Liebster meinte dann: "Bisch jetzt froh, dass der Kerle laufa ko, jetzt kosch dei Helfersyndrom end Dasch stecka."

Übersetzung: "Bist du nun froh, dass der Kerl gehen kann,
jetzt kannst du dein Helfersydrom in die Tasche stecken." 

Ja, ich war froh, dass Eduard nicht krank war.  Mir fiel ein Stein vom Herzen.


Ein bisschen Musik aus dem Karneval der Tiere ein Musikstück von Camille Saint-Saëns.  Das wundervolle Musikstück erzählt, von Tieren, die sich für den Karneval zurechtmachen und ihre Kunststücke zeigen.

Unter anderem gibt es auch hier das Musikstück 
"Der Schwan" 



ein Cellostück mit Klavier.

Hier gespielt von der wunderbaren Jacqueline du Pré eine große britische Cellistin, die aufgrund von Multipler Sklerose nicht mehr spielen konnte. Ein Jammer, denn sie war eine Meisterin dieses Instruments. Verheiratet war sie mit 
Daniel Baerenboim einem großer Dirigenten.

Ihre Geschwister Hilary und Piers du Pré schrieben über sie den biografischen Roman  "A Genius in the Family." Der Film  "Hilary & Jackie" entstand auf der Basis dieses Romans

Daniel Baerenboim hat sich davon aber immer distanziert. Ich finde diese Frau außergewöhnlich.

Heute für Siglinde und die wundervolle Aktion






Kommentare

  1. Wundervolle Fotos, liebe Eva!! Und so mutig von Dir! Ich mache um Schwäne immer einen großen Bogen.. die können so gemein sein ;)) das mit dem Helfersyndrom kenne ich nur zu gut.. hier wird auch alles gerettet was zu retten ist ;)) Liebst, Nicole

    AntwortenLöschen
  2. Hallo liebe Eva,
    das sind wundervolle Fotos. Es ist schön anzusehen wieviel Mühe Du Dir immer beim fotoknipsen gibst.
    Und die Belohnung sind dann eben solch tolle Fotos.
    Schicke Dir ein liebes Grüßle vorbei, muss mich sputen habe gleich einen Termin in Stg.
    Gudrun :) von Lebens ~ Baustellen

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Eva,

    das ist wirklich eine wundervolle und absolut tolle Serie. Mit Schwänen hatte ich auch schon einige schöne Erlebnisse, aber man muss auch immer vorsichtig sein. Dein Einsatz hat sich voll und ganz gelohnt.

    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Eva,
    tolle Fotos... wie schön, dass der Schwan dann doch noch aufgestanden ist... ich wäre wohl auch ins Grübeln gekommen! Der Spruch von deinem Mann ist Klasse; sowas in der Art hätt ich wohl auch zu hören bekommen *lach

    Liebe Grüße, Joana

    AntwortenLöschen
  5. was für eine schöne geschichte. bin ich froh, dass dem schwan nix fehlte und du sooo klasse bilder machen konntest.
    liebe grüße
    gusta

    AntwortenLöschen
  6. Wundervolle Fotos! So nah an einen Schwan heran kommen, klasse! Mich hätte das auch in´s grübeln gebracht, schön das er noch aufgestanden ist.
    Die Musik ist genau so wundervoll wie deine Bilder, danke für´s zeigen und zuhören lassen!
    ♥lich Claudia

    AntwortenLöschen
  7. Hallo Eva
    Du hast ihn zu Recht Eduard getauft, ist wirklich ein Männchen. Kann man an dem grossen schwarzen Knubbel auf dem Schnabel erkennen. Bei den Weibchen ist der viel kleiner. Tolle Bilder sind dir gelungen und super das der Schwan so schön liegen blieb.
    Bei uns gibt es Mütter, die ihre kleinen Knirpse (kleiner als der Schwan), den Schwan von Angesicht zu Angesicht mit Brot füttern lassen. Da bleibt mir die Spucke weg, und wenn sie auf die Gefährlichkeit aufmerksam gemacht werden, lachen sie nur. Wenn dann etwas passiert, ist natürlich das Tier schuld.
    Liebe Grüsse
    Barbara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Barbara, da bin ich aber froh. Ich wußte es ein Mann :-)), die habe ich im Griff.
      Ich glaube, dass da mehr dahintersteckte, dass er da sitzenblieb. Ich fand ihn total schön und mir hat er nix getan. Trotzdem ist hier große Vorsicht geboten.

      LG Eva

      Löschen
    2. Vor Schwänen habe ich keine Angst, zumindest nicht soviel wie vor Pferden,
      Man muß halt sehr vorsichtig sein und ich hatte selbst mit Gänsen noch nie Probleme mit den
      Tieren, i schwätz immer mit dene. Da werde ich meist komisch angeschaut, aber des macht mir nix aus.

      Was du das schreibst ist von den Müttern aber unverantwortlich. Schwäne sind nun mal etwas eigen und da muß man einfach aufpassen. Allerdings, wenn man mich nicht in Ruhe lässt, beiße ich auch.
      :-)

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  8. Na da hast du dich ja wieder ordentlich ins Zeug gelegt. Dein Aufwand mit der Rumrobberei hat sich definitiv gelohnt. Die Bilder sind total schön geworden. Und gut, dass der Schwan nicht irgendwie verletzt war.
    Einen schönen Mittwoch.
    Liebe Grüße
    Jessica

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jessica, pass bloß auf am Sonntag, ich lege mich dann vor dir vor den Boden, das wäre doch was,
      oder?

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  9. Liebe Eva, ich frage mich, ob wir dich in ein paar Wochen überhaupt noch
    oberhalb des Bodens antreffen werden ;-))
    Mir sind Schwäne ja immer etwas suspekt, aber wie man sieht,
    braucht eben auch ein Schwan mal eine Auszeit.
    Liebe Grüße, bin schon gespannt was du als nächstes bodenliegend fotografierst
    Jutta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, ich glaube auch, dass Eduard eine Auszeit brauchte Weiber :-))) Denn unten an der Enz waren noch
      drei Schwäne oder Schwanedamen oder Schwäninnen. Vielleicht hatt er tatsächlich genug.

      Das mit dem Boden isch
      echt an Kreiz ond a Elend.

      Liebe Grüße Eva

      Löschen
  10. Was für Fotos. So nah an einen Schwan heranzukommen ist schon selten und du hast meinen ganzen respekt! Schwäne sind ja durchaus mit Vorsicht zu genießen! Aber so können wir uns jetzt an den wunderbaren Fotos erfreuen. Und bestimmt wollte Eduard auch mal als Modell posieren :-))

    Gruß Marion

    AntwortenLöschen
  11. Tolle Foto´s. Klasse, dass er so still gehalten hat, aber ich hätte auch gedacht, ob er krank ist. Denn das ist schon ungewöhnlich.

    Lg Anett

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Eva,
    wunderschön deine Schwanbilder......
    Gena zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz.....
    Ganz liebe Grüße
    Jen

    AntwortenLöschen
  13. ...wundervolle Fotos, liebe Eva,
    besonders das dritte gefällt mir sehr...ich würde mich wohl nicht so nah ran trauen, denn ich habe schon schlechte Erfahrungen gemacht...aber ein gutes Tele tuts ja auch ;-),

    lieber Gruß Birgitt

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Eva, ich bin platt, also Du bist bald die CU Quenn.Ich hätte mich das nie getraut, deine Bilder und die Geschichte dazu sind herrlich.
    LG Siglinde

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. :-)) oh nee, CU Queen, da gibt es Bessere.
      Aber, wenn dir der Schwan so gut gefällt, dann kann ich noch mehr machen. Am Monrepossee gibt es soviel, da kann man auch ganz nah ran. Die sind so zahm, hoffe ich doch und das geht dann.
      Mache ich. Nächste Woche gibt es aber etwas anderes, etwas modisches :-)))

      LG Eva

      Löschen
  15. Mein lieber Schwan ... kann ich da nur sagen, liebe Eva. Wunderbare Fotos - ich hätt' mich nicht so nah an den Schwan heran gewagt. Vielleicht bist du ja eine Schwanenflüsterin. ;-)
    LG, Christa

    AntwortenLöschen
  16. Hallo Eva,

    Dein voller Einsatz hat sich gelohnt, der Eduard war ein braves Model.
    So mitten auf dem Weg sieht man sie ja selten, bei uns eigentlich nie.

    Liebe Grüße
    Björn :)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ein liebes Dankeschön für deinen Kommentar, das freut mich sehr.
Sei bitte nicht böse, wenn dein Kommentar nicht gleich freigeschaltet wird.
Sobald ich das kann, werde ich es tun und ich komme mit Sicherheit auch bei dir vorbei.

Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva