KW 53/2015 Samstagsplausch und Samstagskaffee

Einen Samstagsplausch im neuen Jahr gibt es heute mit einem Rückblick auf die alte bzw. die vergangene Woche zum Samstagsplausch bei Andrea.



Sie verlief wundervoll, ich hatte keinen Nachbarschaftsdienst und hatte frei. Ich konnte machen was ich will und bin natürlich viel gelaufen. Aber das was ich abgelaufen habe,
habe ich wieder angefuttert. Es ist also alles im Gleichgewicht. 

Ja, ich weiß, ich schreibe immer Sylvester und das ist falsch. Der Tag wurde nach dem Papst Silvester benannt und der schreibt sich nun mal mit i. Sylvester ist der Kater von Tweedy.

Ich mag im Moment auch die Nachbarschaftshilfe nicht mehr machen, nur, wie sage ich das meinen Senioren? Das ist nicht einfach. Und Ehrenamt hin oder her (auch in der Flüchtlingshilfe) es geht über meine Kräfte, die ich hier nahezu unentgeltlich leiste und - ja, ich habe ein Angebot einer Agentur - auch mit einem erheblich besseren finanziellen Entgelt. Alles in Sachen Hauswirtschaft. Ein Ehrenamt ist schön, aber irgendwann fühlt man sich hier ausgenützt und jetzt ist der Zeitpunkt da. Ich bin keine Putzfrau, es reicht mir. Alles endet tatsächlich in der Putzerei. Ich habe ja nichts dagegen mal ein Clo zu putzen. Aber als Dauerzustand eher nicht. Genau, hier gibt es spezielle Putzdienste. Es ist tatsächlich so, dass die meisten Anfragen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe auf Putzen gerichtet sind. Ist halt doch recht günstig in der Bezahlung.

Wir haben Silvester mit den Kinder verlebt und Raclette gegessen. Meine Schwiegertochter kämpft gerade und ich kann verstehen, dass sie sich nicht mehr wohl fühlt. Es ist ja nun auch die letzte Woche. 

Die Neujahrsbreze haben wir zum Frühstück verspeist und die Himbeercreme gegen später an Silvester. 



Das Babyzimmer ist weiter gewachsen und so wunderschön, ich hätte mich am liebsten gleich in das Bettchen gelegt. Was da alles schon da ist, in den Schubladen. Toll!

Wir haben aber trotzdem bei den Kindern übernachtet und gestern auch dort gefrühstückt. Dann sind wir in einer herrlichen Milchsuppe nach Haus gefahren. Den ganzen Tag hatten wir die Milchsuppe vor der Nase. Vor dem Fenster des Schlaf- und Arbeitszimmers und vom Balkon aus. Milchsuppe!!!





Trotzdem machten wir einen kleinen Lauf zum Monreposee.  
Ich hatte den ganzen Tag Kopfschmerzen, nicht so richtige, aber so komische. Ich sage immer:

"Ein Kopf, wie ein Zehnereis, so richtig lätschig". Lätschig ist ein schwäbscher Ausdruck, ich kanns nicht beschreiben.
Lätischig eben! :-)



Der Stubenwagen wird inzwischen von den Katzen belegt. Nun ja, die Katzen gehören zum Haushalt dazu und das Teil wird dann halt nochmals gewaschen. Aber die Katzen werden vom Besuch des Kinderzimmers nicht ausgeschlossen. Sie sind gleichberechtigte Mitbewohner.


Immer, wenn ich bei meinen Kindern in der Wohnung war, räume ich bei mir in der Wohnung auf. Es steht viel zu viel in meiner Wohnung herum. Bei den Kindern ist es mehr als spartanisch eingerichtet und das finde ich einfach wundervoll. Aber ich habe soviel Zeugs und Bilder und und und, das kann ich nicht alles entsorgen. Aber nun gut, Weihnachten ist vorbei und ich habe entweihnachtet, ich kanns nicht mehr sehen und die Deko verschwindet auch so langsam.

Ich brauche jetzt einfach freie Fläche und bewundere alle die Menschen, die wenig herumstehen haben.

Was machen wir heute. Einkaufen im Breuni und zum Schweden, der gleich nebenan ist. NEIN,  ich muß nur ein Regal umtauschen, das meine Kinder gekauft haben und will schauen.

Ich habe im Arbeitszimmer zwei Lack Regale, die sind schon älter und ich will gucken, ob die neuen  Lack auch in die Konstruktion der alten Regale passen.

Laufen ist heute auch angesagt, es muß sein. Im Moment habe ich keine Lust auf Outfits, das kommt aber wieder und weil ich nach dem  Laufjäckchen




und der Bluse (die habe ich zu Weihnachten u.a. geschenkt bekommen, samt Kette) zeige ich sie nun an der Puppe. Die Bluse ist wunderschön und passt ideal zur Lederhose und zur Pelzweste.  Tragefotos kommen.

Ich entsorge aber auch Kleidung auch teilweise neuwertige und werde sie demnächst mal auf dem Blog zum Verkauf ausschreiben. 

Meine Karten für die Carmen in der Staatsoper im Februar sind auch gekommen. Darauf freue ich mich besonders, es ist wieder eine Premiere, das ist was ganz anderes. Im März möchte ich endlich wieder mal ins Ballett und zwar in Prokofiews "Romeo und Julia". Da muß ich mir unbedingt Karten sichern. Das geht aber noch nicht, weil der Verkauf erst acht Wochen vor Vorstellung beginnt.

Ich glaube fast, Ihr kennt aus diesem Ballett den 
"Tanz der Ritter", 
das war mal ein Werbetitel eines Herrenparfüms von Chanell.







Morgen ist wieder Lotta dran, mit festlichen Tischen und Tafeln. Also da kommt dann mein Weihnachtstisch.


PS: Bitte entschuldigt, wenn ich nicht immer zum kommentieren komme. Ich finde es so schön, dass Ihr immer bei mir kommentiert, da freue ich mich und bedanke mich.
Aber ich komme sicherlich, wenn oft auch hinterher. 


VIELEN DANK!


Vorsätze im neuen Jahr habe ich keine, weil die meisten ja  meist nicht eingehalten werden. 
 

Kommentare

  1. Guten Morgen Eva,
    Diese ehrenamtlichen Dienste sind ja schön. Aber da sollte es dann eher so etwas wie Behördengänge oder Spaziergänge sein. Ein bisschen Unterhalten oder einfach nur da sein. Für's putzen, werden andere bezahlt!
    Mein Lauftraining ist durch den Husten wieder einmal auf Eis gelegt. Aber wenn das wieder weg ist...
    Jedesmal wenn ich deinen Samstagsplausch lese, fällt mir ein, dass ich endlich mal wieder in die Oper möchte. So viel, was ich machen möchte.
    Jetzt werde ich mich erstmal meiner Rezension widmen, die Anderen schlafen noch...
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Liebe Andrea,
      ich sehe es inzwischen auch so. Aber dieser § 45 B SGB besagt eben, dass die Nachbarschaftshilfe auch
      hauswirtschaftliche Dinge anbietet. Das sind im Monat 104 Euro von der Krankenkasse bezahlt werden, die
      dann die Nachbarschaftshilfe auch anbietet. Die Leute wollen hier eben Putzhilfen haben, Unterstützung im Haushalt und das endet das mehr oder weniger imm im Putzen. Die Agenturen sind wesentlich teurer und die
      Leute meinen halt, wir machen das.
      Gut, es liegt im Ermessen jeder Helferin, was sie macht. Ich bin leider so, dass, wenn ich etwas mache, dann mache ich es eben gut und dann putze ich auch. Ja, ich helfe gerne, aber, wenn manche Leute Ansprüche stellen, dann werde ich sauer. "Ich bezahle Sie!"

      Ja, klar. Von den 11 Euro, bekomme ich aber einen verschwindend kleinen Betrag und der beläuft sich auf weniger als 8 Euro. Gute Perlen verdienen hier 15 Euro in der Stunde.

      LG Eva

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    2. http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbxi/45b.html

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  2. Hallo Eva, du hast ein paar Stichworte geliefert, die bei mir gleich Anklang finden: leere Flächen, aufräumen, laufen und keine Vorsätze. liebe Grüsse von mir

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    1. Nix mit laufen, es regnet, egal bauen wir das Regal auf.
      Vorsätze, die werden meist so zerworfen wie sie entstanden sind. Vor allem das Abnehmen, das nehmen sich viele vor und dann nix isch.

      Lieben Gruß Eva

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  3. Milchsuppe hatten wir hier gestern auch, aber erst am späten Vormittag und dann für den rest des Tages! So konnte ich gestern früh noch bei klarem Wetter laufen.
    Entweihnachtet habe ich auch schon ein bisschen. So schön ich das finde, aber wenn Weihnachten vorbei ist, mag ich das nicht mehr!
    Und aufräumen ist auch gut. Ich entmiste so nach und nach meine Schränke. Die sind im Momnet so unordentlich, dass mich das stört! Aber immer schön einer nach dem anderen. Heute ist erstmal Sticheltreffen angezeigt!

    Wünsche dir einen schönen Lauf!
    Marion

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  4. Liebe Eva, ich wünsche Dir ein gesegnetes und vorallem gesundes neues Jahr mit ganz vielen Glücksmomenten und liebevollen Oma-Stunden!! Unsere Katzen haben damals auch immer versucht in den Stubenwagen zu gelangen, allerdings waren wir da sehr konsequent.. ähem.. räusper.. Viehzeugs hat bei aller Liebe nix im Bett zu suchen. Die ganze obere Etage (Eltern- und Kinderschlafzimmer) ist für unsere Vierbeiner tabu ;)) aber sie lieben es nunmal sich heimlich hinzuschleichen, nicht wahr?! Ganz liebe Grüße, Nicole

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  5. Du sprichst ein heißes Thema an...mit dem Ehrenamt. Es ist wunderbar, wenn Menschen sich finden, um ehrenamtlich tätig zu werden, nur habe ich in letzter Zeit das Gefühl, Vater Staat verlässt sich zunehmend darauf...und das ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung...Aufräumen...ja...das sollte ich auch mal tun...Dir ein schönes Wochenende! LG Lotta.

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  6. Ja liebe Eva, genau solche Putzdienste halten mich vor solcher Nachbarschaftshilfe ab. Mal einkaufen gehen oder von A nach B chauffieren, da hätte ich keine Probleme. Aber für den Haushalt gibt es Profis. Ich habe genug an meinem eigenen. Der macht sich ja auch nicht alleine. Aber ich verstehe auch, wenn man mal begonnen hat, kommt man fast nicht mehr weg. Man muss es ja dann auch erklären, warum man nicht mehr kommt, und als geldgierig möchte man ja dann auch nicht dastehen.... Keine leichte Aufgabe die du da hast. Aber vielleicht musst du einfach die Augen zu machen und da durch.
    Deko ist bei mir heute auch abgeräumt worden. Nach Weihnachten kann ich das Christbaumzeug nicht mehr sehen... :-)
    Schönes Wochenende
    lg Gabriele ☼

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    1. PS.
      Gabi, wir dürfen die Senioren nicht im Auto fahren, da sind wir nicht versichert. Es ist uns extra untersagt. Wir dürfen zwar mit unserem Auto für sie einkaufen, da gibt es Kilmetergeld, aber wir dürfen sie nicht in unserem Auto oder in ihrem Auto fahren. Wir dürfen sie mit der Taxi o.ä. begleiten oder
      im ÖPNV aber nur so.
      Lieben Gruß Eva
      hier regnet es aus Kübeln.

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  7. Hallo Eva das kann ich verstehen das du nicht mehr willst,wenn es immer mit Putzen verbunden ist.Und du hast recht,denke an dich und tue was für dich,die anderen tun es auch.Ich muss auch immer aufpassen,was ich tue,sonst fühle ich mich auch mal ausgenützt,weil ich anderen gerne helfe.Ach weiss mache ich bei mir keine Möbel,bzw nur der Flur,was da steht.Kann ich so net zeigen,sieht bömisch aus:)Und ich habe noch ein paar Dekoteile die leider dunkel sind,aber für den Balkon gefallen sie mir in weiss besser.Aber das mache ich im Frühling,wenn die Sonne wiedr auf meinen Balkon scheint.Finde ich toll,das deine Kinder die Katzen so mit einbeziehen,dann gibt es auch keine Eifersucht bei den Fellnasen.Wünsche dir noch einen schönen Abend,lg Elke

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  8. Hallo Eva,
    herzliche Neujahrswünsche vom Schwabenmädle. Lätschig war mir gestern auch! Der Kopf und überhaupt bäh - ich war beim Kaffee bei den Eltern und ansonsten habe ich mich mit Buch auf den Sofa verzogen. Heute war ich eine Runde Draussen, sogar mit Mann, der allerdings total schlechte Launge hatte. Nun ja, der Regen kamm beim Rückweg von vorne mit kaltem Wind und das ist nun mal überhaupt nicht sein Ding.
    Das mit dem Ehrenamt ist so eine Sache. Als ich den Bandscheibenvorfall hatte, habe ich mir darüber auch Gedanken gemacht. Die Deko für Sommer und Jahresfeier fällt halt immer in total ungünstige Zeitpunkte und nimmt locker drei Abende plus Einkaufen und Aufbau weg. Dann ist da noch die Mitgliederverwaltung, Beitrageinziehung und sonstige Erhebungen... Wir werden nun zum Februar die Mitgliedverwaltung und das ganze drum herum abgeben. Der Mann ist nun seit 30 Jahren ehrenamtlich dabei, mal mehr (3 Tage pro Woche) mal weniger. Ich werde die Deko noch etwas machen und dann mal sehen - alles hat eben seine Zeit. Und man muss vielleicht auch sagen, es gibt noch andere Menschen auf diesem Planeten.
    LG zu Dir und auf einen guten Neubeginn
    Manu

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  9. ich habe auch keine vorsätze
    ich möchte aber schon versuchen mit weniger stress und gesünder zu leben
    ob das klappt?
    liebe grüße
    regina

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  10. Oh-oh, die Nicht-Oma-Stunden sind gezählt.
    Lätschig gibt es übrigens auch im fränkischen. Also ich weiß ganz genau was du meinst ;-))
    Wobei es hier ein bißchen anders gebraucht wird. Da ist eher Essen lätschig.
    Das Mobile ist übrigens total süß!
    Hach und du bist so gut organisiert. Ich weiß nie was bei Lotta drankommt.
    Aber jetzt gehe ich schauen!
    Liebe Grüße udn einen guten Januarstart
    Jutta

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    1. Liebe Jutta,
      jaaaa, ich sitze auch schon in den Startlöchern aber ich glaube das wird auch ein Beamter :-)), der Junge lässt sich Zeit und in diesem Bauch zu schwimmen ist doch auch viel schöner, als in diese kalte Welt zu kommen. Nun bis 5. haben wir noch Zeit, dann schauen wir mal.

      Gut organisiert, ICH, ach komm doch mal vorbei und schau meinen Wäscheberg an. Meine Seniorin hat weniger Bügelwäsche als ich, nämlich nix. Ich sollte mal Jemand kommen lassen, der den Berg wegbügelt. Ich mache das nicht gerne, ich hasse bügeln.

      Lieben Gruß Eva

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  11. Oh, da wünsche ich alles Gute für die Ankunft des neuen Erdenbürgers! Ich kann verstehen, dass er es bei dem nasskalten Schmuddelwetter nicht so eilig hat, auf die Welt zu kommen :P

    LG, Varis

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