Sand

Sand ist heute mein Thema bei 


Die Fotos, die ich hier zeige, sind von meinen Sandhaufen auf dem Weg zum Schloß Monrepos, mit ein paar Makros.



Sand finde ich schön, man kann wunderbar damit spielen. Man kann sich Sand durch die Finger rieseln lassen, Burgen bauen, sich eingraben und soviel Dinge mehr und Sand ist ja auch Natur.




Klar doch, dass ich in den Sandwelten war, die jedes Jahr in Ludwigsburg stattfinden.  




Woher kommt Sand? Das ist eine ganz lange Geschichte, die ich versuche hier ganz kurz zu schreiben.

Sand kommt aus den Bergen. Man kann es sich nicht vorstellen, wenn man am Strand ist.
Ein kleines Sandkorn war vor langer Zeit mal ein Teil von einem großen Berg. Berge bestehen aus vielen Felsbrocken und vielen Einzelteilen.

Man muß genau hinschauen und dann erkennt man auch, dass Sand nicht gelb, sondern bunt ist.


Also Berge bestehen aus Felsen und diese haben Risse und Sprünge. In diesen Rissen sammelt sich Wasser an. Was das bedeutet, wenn es kalt ist? Es gefriert, wird zu Eis, braucht mehr Platz und der Riss wird immer größer, so kann sich auch immer mehr Wasser sammeln. Der Riss wird immer größer und irgendwann rollt dann mal ein Felsbrocken den Berg hinunter. Das dauert natürlich, von heute auf morgen geht das nicht.

Die Felsbrocken rollen nun den Berg hinunter und machen sich kaputt. Immer wieder springt ein Stück ab und sie fallen in Bäche und Flüsse, manche bleiben auch in den Bergen. Die Flüsse und Bäche nehmen die Steine mit. Die Brocken reiben sich aneinander und werden immer kleiner.
Im Laufe der Zeit sind aus so einem Felsbrocken viele Kieselsteine geworden. Auch diese reiben sich aneinander und irgendwann haben wir dann Sand.

Der Fluß mit den Felsbrocken und Kieselsteinen fließt ins Meer und in dem verteilen die Wellen den Sand und die Steinchen allmählich an der Küste. Das alles dauert natürlich eine ganze Zeit.
Sandkörnchen am Strand haben viele viele tausende von Jahren hinter sich und natürlich auch Kilometer.

So wie oben in den Bergen hat es natürlich auch im Meer Berge. Die Strömung wirft die Steinchen ans Ufer und reibt sie dort kleiner und kleiner. Die Art des Gesteins bestimmt auch, welche Farbe der Sand hat.
Gelblich ist der Sand an der Nordsee und auf Hawaii gibt es auch einen grünen Stand.

Der Sand verändert ständig sein Gesicht, Wasser, Regen und auch Wind setzt ihm zu und verändert ihn. Vielleicht haben wir deshalb keine mit Sonnenöl durchtränkten Strände.

Es ist schon eine Wissenschaft, die ich versucht habe, einfach zu erklären. Auch hat mir das Buch "Wie kommt der Sand an den Strand" von Andrea Gentile etwas  geholfen. 

Große Felsbrocken und viel Sand gibt es auch im Joshua-Tree-Nationalpark. Dieser Park ist eine Wüstenlandschaft und der Übergang zwischen Mojava-Wüse und der Colorado-Wüste. Der Park wurde nach auffälligen Josua-Palmlilie benannt,
der grünen Art der Gattung der Palmlilien.
Ein paar Bilder von unserer Rundreise durch
den Westen Amerikas.



  
Morgen gibt es das 3. Türchen.  
   



Kommentare

  1. Hallo Eva,
    sehr schöne Fotos! Wahnsinn, die Sandskulpturen sind imposant! Ich finde auch deine Entstehungsgeschichte gut, denn obwohl die Menschen prinzipiell wissen (oder zumindest wissen sollten), wie Sand entsteht, denken wir meist bei seinem Anblick gar nicht daran, wieviel Zeitgeschichte in so einem winzigen Sandkorn steckt!
    Liebe Grüße,
    Veronika

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Eva,
    fanastisch diese Sandskulpturen! Erst kürzlich kam im Fernseher ein Film über die Entstehung des Sandes, es war sehr interessant.
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Christine

    AntwortenLöschen
  3. Toll, was man aus Sand so kreieren kann.
    Toll, dass du mal die Information für dieses Natur- Material zusammen getragen hast, wieder was gelernt ;-)

    AntwortenLöschen
  4. Upps, da fehlt die Hälfte meines Kommentars an dich, da war ich mit dem abschicken zu schnell:;-)

    Liebe Eva
    schön, dass du in diesem Jahr zu einer treuen Teilnehmerin des
    " Natur-Donnerstag " geworden bist.
    Dafür ganz ♥lichen Dank.
    Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder :-)
    Liebe Grüße von mir

    AntwortenLöschen
  5. Ein sehr kreatives Material, schon kleine Kinder buddeln gerne damit.
    Am Bodensee gibt es jeden Sommer ein Sandskulpturen Festival.
    L G Pia

    AntwortenLöschen
  6. Die Skulpturen sind der Burner, für mich unvorstellbar, dass jemand so etwas Wunderschönes von Hand schaffen kann und in was für Dimensionen, der Wahnsinn, der leider vergänglich ist.....Das erste Foto wirkt tatsächlich wie aus Stein gemeißelt.....
    Vielen Dank für`s Zeigen, Ophelia

    AntwortenLöschen
  7. Die Sandskulpturen sehen fantastisch aus !!! Auch deine anderen Bilder sind sehr beeindruckend.
    Welches Kind hat nicht gerne im Sandkasten gebuddelt. Ein schönes Stück Natur hast du in diesem Post gezeigt.

    Liebe Grüße
    Paula

    AntwortenLöschen
  8. Schön erklärt und bebildert, auf diese Weise lerne ich gerne etwas dazu!
    LG Heidi

    AntwortenLöschen
  9. Such great artwork with sand! Your photos are awesome, too, from the mountain to the sand.

    AntwortenLöschen
  10. Silicium, der Hauptbestandteil von Sand, ist das häufigste Mineral auf Erden. Ich liebe Sand unter den Füßen :)
    Diese Sandskulpturen sind ja der Knaller. Sowas von kunstvoll... irre! Das muss ja stunden gedauert haben sie zu formen.
    Liebe Grüße
    Gusta

    AntwortenLöschen
  11. Mal in die ganz andere Richtung, aber Du hast recht, der Sand ist ein schöner Grundstoff - schon als Kind war ich begeistert dabei im Sand zu spielen :)
    Waren das nicht herrliche Zeiten.

    Über die von Dir abgebildeten Kunstwerke aus Sand kann ich nur staunen :o

    Liebe Grüße und ein schönes Adventwochenende
    Björn :)

    AntwortenLöschen
  12. Toll, toll, toll - wunderbare Bilder und eine wirklich gute Idee, diese Fotos hier zu zeigen.
    Liebe Grüße, ZamJu

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ein liebes Dankeschön für deinen Kommentar, das freut mich sehr.
Sei bitte nicht böse, wenn dein Kommentar nicht gleich freigeschaltet wird.
Sobald ich das kann, werde ich es tun und ich komme mit Sicherheit auch bei dir vorbei.

Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








Hier schau ich gerne rein.