Samstagsplausch KW 44





Guten Morgen, heute gibt es wieder einen Rückblick auf die vergangene Woche, die sehr gemütlich war. Wie immer mit Pilates und Laufen. Das ist ja inzwischen nichts außergewöhnliches mehr.


Am Mittwoch haben wir uns zusammen mit der VHS Ludwigsburg den Landtag von Baden-Württemberg angesehen. Das heißt das Interimsgebäude. Der Landtag, der in der Konrad-Adenauer-Straße in Stuttgart steht, wird zur Zeit nach 50 Jahren grundlegend umgebaut. Wer ein Haus hat, weiß, dass man nach 50 Jahre alles auf den neuesten Stand bringen sollte, wenn noch nie etwas gemacht worden ist. Vom Landtag Baden-Württemberg habe ich kein Bild, deshalb schaut Euch einfach den Link an, wenn Ihr Interesse habt. 

Bild 
http://static.panoramio.com/photos/large/20266707.jpg

Der Landtag Baden-Württemberg wurde in den späten 50er Jahren erbaut und erregte etwas Aufsehen, weil es ein sehr modernes Gebäude war. Es war damals die Zeit, in der man so gebaut hat und es ist auch ein Stück Geschichte und Kultur. Stimmen wurden laut, das Gebäude abzureißen.
Da es unter Denkmalschutz steht und das ist auch gut so, wird der Umbau gemacht. Das Gebäude soll bis zur Landtagswahl im Frühjahr 2016 (Landtagswahl in Baden-Württemberg) zur ersten Sitzung des neuen Landtag fertig sein. Man ist im Zeitplan. Ich fand und finde das Gebäude auch städtebaulich - hatte ja viel damit zu tun - sehr gelungen und es passt sich neben, dem Neuen und Alten Schloß stehend, auch in die Umgebung ein.

Der Landtag ist nun zur Zeit im Königin-Olga-Bau untergebacht. Königin Olga, war die Frau von
König Karl  I von Württemberg und eine russische Großfürstin. 



Damit alles zusammenpasst, habe ich Euch noch die
Villa Reitzenstein, das Staatsministerium im Nebel fotografiert. Das ist der Sitz des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.  Dort habe ich auch schon gearbeitet. :-))





Wer sich informieren will hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Olga_Nikolajewna_Romanowa_%281822%E2%80%931892%29 

Der Olga-Bau ist um die Jahrhundertwende erbaut worden und wurde in den 50er Jahren saniert. 


http://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/7869.html

Der Königin-Olga-Bau ist ein sehr interessanter Bau und bildet im Moment das Haus der Abgeordneten mit Büros usw. 

Der Plenarsaal, ist im Kuppelsaal des Kunstgebäudes untergebracht und sehr klein, aber das wird sich im neuen Landtag schon ändern.

Im Königin-Olga-Bau wurden wir mit der Sitzordnung und mit dem ganzen Prozedere eines Landtags unterrichtet, die Dame vom Besucherdienst, war sehr eloquent und hat das wunderbar dargebracht. Vielen Dank dafür. 

Drei Landtagsabgeordnet unseres Wahlkreises waren vor Ort und standen uns Rede und Antwort. Das Thema war ja das, was zur Zeit aktuell ist, die Flüchtlingsproblematik. Ich muß gestehen, man muß sich das anhören. Ich wollte kein Politiker sein und bevor man über Diätenerhöhungen herzieht und meckert, sollte man sich erst einem ansehen und anhören, was ein Landtags- bzw. Bundestagsabgeordneter zu tun hat. Die Abgeordneten müssen vieles von dem Geld bezahlen, wovon wir alle keine Ahnung haben. 

Anschließend ging es noch in Plenarsaal, wo wir an einer Sitzung teilnehmen durften. 45 Minuten, ich war platt und die Abgeordneten machen das den ganzen Tag. Natürlich sind sie nicht bei jeder Debatte dabei, wenn es sie nicht betrifft, warum denn auch. Deshalb sind auch oft viele Sitze leer.

Ein Link habe ich Euch noch angefügt, wenn Ihr Euch den Landtag usw. mal ansehen wollt.

http://www.landtag-bw.de/cms/home.html 


Anschließend habe ich mich noch mit einer Bekannten in Stuttgart getroffen und wir hatten einen netten Nachmittag und sind natürlich auch zu Merz und Benzing. Ein Geschäft,  genial! Es befindet sich in der Markthalle Stuttgart. 

Schon alleine die Website macht Lust auf dieses Geschäft.

Ich mußte ein Geschenk besorgen und das gibt es eben nur bei Merz und Benzing, da wurde ich schwach und habe zu meinem Geen Gate Geschirr noch ein Gedeck gekauft. Ich finde diese Firma toll, weil man untereinander diese bunten Tassen und Teller kombinieren kann.






Am Donnerstag wollte ich die Orgelfabrik des Sohnes unserer Chorleiterin ansehen, aber leider kam wieder mal was dazwischen und so konnte ich mich nur mit der Website vergnügen.

Es gibt wenig Orgelbauwerkstätten und Herr Lenter ist in der ganzen Bundesrepublik unterwegs und restauriert, baut Orgeln. Ich hoffe, ich komme noch in den Genuß, diese Firma anzusehen.

http://www.orgelbau-lenter.de/

Dann habe ich mir endllich das Buch von 750 Jahre Cleversulzbach angesehen. Erinnerungen, die
ich ja schon in meinem Post 



Hier
http://rundumludwigsburg.blogspot.de/2015/10/herbstspaziergang-auf-dem-morike-pfad.html

geschrieben habe. Ein paar Bilder habe ich für Euch herauskopiert.

Das Haus meines Großvaters und Bürgermeisters von Cleversulzbach in der Brettacher Straße,
in dem ich meine Kindheit verbracht habe.



Diese Drei waren die besten Freunde meines Bruders, hier auf der Brücke vom Sulzbach auf ihren NSU Motorrädern (heute Audi). In Neckarsulm ist ja heute noch diese Firma und dort haben die Jungs auch gearbeitet. Ich setze mich zwar auf kein Motorrad, aber die alten NSU Motorräder sind ein Stück meiner Kindheit und ich schau sie mir an, so oft es geht, wenn ich nach Neckarsulm komme. Wenn man sieht, wie die früher Motorrad gefahren sind, ohne Helm ohne Schutzkleidung?
 

Ja, das Dreirädle vom Spediteur Seebold, so ist man in den 50ern gefahren. Herr Seebold brachte der meiner Familie in der Olgastraße in Stuttgart manchen großen Korb mit Eingemachten, Äpfeln, Kartoffel usw. Das hat meine Oma toll gemacht.


Ja, und hier mein Großvater, der Bürgermeister von Cleversulzbach, schade, ich kannte  ihn nicht mehr. Wäre aber interessant gewesen, ihn kennenzulernen.



Das Buch hat noch soviel mehr Geschichten und Erzählungen ich werde wohl einige Zeit beschäftigt sein und sie lesen. Es ist auch meine Geschichte und Kindheit.

So, das war mein Wochenrückblick, wie immer heute mit Musik, damit es nicht zu langweilig wird.  Ich mag Countertenöre, das sind Sänger, die sehr sehr hoch singen können. Früher war es nicht schicklich, dass Frauen "Hosenrollen" singen und so hat man diese Rollen von Kastraten singen lassen. Ein ganz berühmter Kastrat war Farinelli. Dazu gibt es auch einen Film. Auf die Kastraten gehe ich jetzt nicht näher ein. Da kann sich Jeder selbst informieren.

Eingehen werde ich auf einen ganz wunderbaren Countertenor und zwar auf Franco Fagioli. Er singt die Arie "In braccio a mille furie" "In den Armen von tausend Furien" aus der Oper Semiramide von Leonardo Vinci, nicht zu verwechseln mit Leonardo da Vinci. Der Komponist hat etwas später gelebt.


Es geht einfach nix über eine schöne Barockarie. 

Was machen wir heute, wir gehen heute im Leudelsbachtal laufen. Darauf freue ich mich und morgen, ja das werden wir sehen. 

Habt einen wunderschönen Samstag.  


Ich setze mich jetzt zu Andrea an den Tisch.  

Ich habe bewußt in meine Oktober Collage kein Quittenbild eingestellt, weil ich sie am Samstagskaffee zeigen wollte und eine extra Collage gemacht habe. Heute werde ich noch einen Quittenkuchen backen. Eingekocht habe ich auch nochmals und dann ist Schluß. Ich habe keinen Entsafter und mach das Gelee so, wie es meine Oma und Mutter gemacht haben. Mit einem Tuch! Aber vielleicht kauf ich doch noch einen Entsafter.


Kommentare

  1. wieder sehr interessant, was du so alles machst :-)
    ich bin früher viel motorrad gefahren, auch mit einem nsu-gespann und war oft beim motorradtreffen in neckarsulm, natürlich mit museumsbesuch. lang ist's her :-))
    viel spaß beim laufen und ein wunderbares wochenende
    lg anja

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  2. Ahh, der Fehlerteufel! Der Tisch ist natürlich offen...du kannst deinen Post verlinken!
    Eine kulturell vollgepackte Woche war das bei dir. Das Buch finde ich spannend. Und das Geschirr...super!
    Liebe Samstagsgrüße
    Andrea

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  3. Hallo Eva sehr schöne Fotos,wünsche dir ein schönes Wochenende.LG Elke

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  4. So eine Familiengeschichte ist immer etwas spannendes. Vor allem natürlich wenn es die eigene ist! Deine Tasse gefält mir übrigens sehr gut...
    Schönes Wochenende
    lg Gabriele ☼

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