Pfitzauf

 

Nach katholischem Brauch ist der Freitag ein fleischloser Tag. Das hängt mit der Fastenzeit und dem Karfreitag zusammen und obwohl es in Schwaben auch viele Protestanten gibt, halten sich auch heute noch viele daran. Es ist, wie man so schön sagt, zur Gewohnheit geworden 


"s´geht weiß ins Bad und kommt braun raus", so werden die im Fett schwimmenden Küchle und
Brezeln echt schwäbisch umschrieben, die an Freitagen aber auch an besonderen Festtagen nicht fehlen dürfen. Eine der Königinnen dieser besonderen Speisen ist der Pfitzauf. Der Teig wird in besondere Förmchen gefüllt und es ist jedesmal wieder spannend zu sehen, ob er zu luftigen Gebilden aufgeht oder nicht.


Nun gestern ist mir der Pfitzauf gelungen. Er ist luftig und klasse geworden. 



Außen knusprig und fein und innen nur Luft.


Das Rezept ist von meiner Oma, das hat meine Mutter übernommen und nun backe ich den Pfitzauf auch.


Zutaten:
für 6 Förmchen

125 g Mehl
1 Prise Salz
125 l Milch
3 kleine Eier
110 g Butter 

Zubereitung:

Das Mehl und eine Prise Salz mit etwas Milch glattrühren. Dann die Eier zugeben und den Teig mit kochend heißer Milch fertigrühren. Mit der Butter die speziellen Pfitzauf-Förmchen bestreichen. Den Rest der Butter heiß an den Teig rühren. Sofort in die Förmchen füllen. Die Förmchen nur halbvoll machen.
Keinen Zucker zugeben! Wer sie lieben süß mag, der kann sie nach dem Backen einzuckern. 
Etwa 30 Minuten bei guter Hitze backen. Dann die Pfitzauf aus der Form stürzen. 

Wichtig, ganz arg wichtig! Bitte nicht die Backofentür während des Backvorganges öffnen.
Des geht schief, dann gehen sie nicht auf oder "hocket nunder"!




Wir haben gestern selbstgemachtes Pfirsichtkompott dazu gegessen.



Kommentare

  1. Mmmhh.. schaut das lecker aus, liebe Eva!! Danke für das schöne Rezept. Ich schicke Dir einen lieben Gruß und einen frischen, kühlen Wind ;)) herzlichst, Nicole

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  2. das könnte ich genau so jetzt auch verputzen :-)
    freitagliche sonnig heiße kaiserstuhlgrüße
    anja

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  3. So wunderhübsch sehen sie aus! Ich habe mich bisher nicht getraut, aber deine Einstellung - mal gelingt' und mal nicht - ist wohl genau die richtige ;-)
    Lieben Gruß von Lena

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  4. Hallo Eva,
    die sind dir aber gut gelungen. Ich habe sie auch schon gemacht, bei mir sind sie nicht aufgegangen und waren speckig. Das darf nicht sein.
    Aber es kommt halt vor. Du bist halt eine gute Bäckerin und auch Köchin. Aber das ist dir ja auch bekannt.

    Deine Blumen sind heute wieder so traumhaft schön, ich bewundere, wie du immer wieder etwas neues schaffst.

    Britta

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  5. Hallo Eva,
    die sehen ja wirklich aus wie Wölkchen, lass es Dir schmecken.
    LG Doris

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