Premiere der Oper "Rigoletto" von Guiseppe Verdi an der Staatsoper Stuttgart




Gestern war die Aufführung, auf die ich mich schon seit einiger Zeit gefreut habe.

Die Premiere der Oper Rigoletto. 

Dieses Mal und das werde ich künftig immer so machen, hatte ich einen Platz in der 1.Reihe. Direkter Blick auf die Bühne und die Darsteller. Das ist so nah, dass man die Schminke sah und die Darsteller fast greifen kann. Manche mögen es nicht, ich fands gut. 

Auch der Blick jeweils in den Orchestergraben. Zu sehen, wie die Musiker spielen und ihre Einsätze planen. Mir war keine Sekunde langweilig. Gut, ist mir bei Opern in der Regeln nie, denn ich schaue mir nur die an, die mir gefallen. Trotzdem kann es ja mal sein, dass einen eine Oper nicht fesselt. Kommt auch mal vor.

Die Geschichte von Rigoletto dem Narren des Herzogs von Mantua ist ja den meisten bekannt.

Jossi Wieler und Sergio Morabito sorgten für ein zwar düsteres Bühnenbild, aber die Oper ist ja auch düster. Das ist kein lustiges "La Donna E Mobile", sondern da geht es schon zur Sache.

La Donna E Mobile, ein Gassenhauer, Eigentlich!
ABER, der Hintergrund ist schon sehr düster.



Ein exzellenter Männerchor, der herausragendes geleistet hat, sowie überragende Sänger.
Ana Durlowski als Gilda, Atalla Ayan als Herzog von Mantua, Liang Li als Sparafucile, 

Marcus Marquard als Rigoletto, eine überirdisch gute Stimme und auch Darstellung.

Unter der Regie von Sylvain Cambrelli ein Abend der besonderen Art.
Herzlichen Dank, für diese herausragende Vorstellung auch des Staatsorchesters Stuttgart.

Der Beifall des Publikum war tosend und wollte nicht enden.
Es war sowas von schön und auch gut. 

Nähere Info hier, auch mit Bildern. 



Wer in die Möglichkeit hat, diese Aufführung zu besuchen, sollte es noch in dieser Spielzeit oder in der nächsten tun. Er wird mit Sicherheit so begeistert sein, wie ich.

Das Publikum war auch dieses Mal wieder bunt gemischt.
In der 1. Reihe saß schon ein Publikum ja, die Damen waren sehr gut gekleidet. Klassisch und edel. So soll es sein.

Hier noch die Kritik der Stuttgarter Zeitung






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