Der Keltenfürst von Hochdorf

Radtour auf dem Keltenweg von Asperg nach Ditzingen. 

Auf dem Hohenasperg befand sich im 6. und 5. Jahrhundert vor Christus der Sitz eines keltischen Fürsten. Zahlreiche Grabhügel aus jener Zeit blieben in der Umgebung erhalten. Der Keltenweg führt an einigen dieser Grabhügel vorbei zum außergewöhnlichen Keltenmuseum in Hochdorf, das einen hervorragenden Einblick in die Keltenzeit bietet. 




Treffpunkt war am Sonntag der Bahnhof in Asperg. Wir hatten uns entschlossen den Keltenweg zu fahren. Normalerweise fährt man ihn von Ditzingen nach Asperg, wir fuhren in in der anderen Richtung. Mein Guide meinte wir nehmen die Berge in Anspruch. GRRRRR!

Die Fotos habe ich wieder mit meiner kleinen Kamera gemacht, weil ich bei solchen Touren einfach nicht gewillt bin, die große EOS mit den ganzen Objektiven in meinem Rucksack mitzuschleppen. Ich fahre ein 10,5 Kilo leichtes Mountain Bike und habe weder Schutzbleche noch sonst etwas am Rad. Mein Gepäck ist nur im Rucksack. Am Rad selbst möchte ich nichts mitschleppen, das ist alles nur Gewicht. ;-)))

Die Strecke verläuft in 33 Kilometern auf sanft gewellten, asphaltierten Landschaftswegen mit ganz kurzen Abschnitten auf der Straße. Eine wunderschöne offene Landschaft bietet sich an.

Fahrzeit:
2,0 Stunden, Höhenunterschied 400 Meter.

Es waren ein paar mehr Kilometer, die ich bis Asperg bzw. von Ditzingen aus (teilweise mit der S-Bahn) teilweise mit dem Rad fahren mußte. So kamen dann etwa 45 Kilometer zusammen.
Reine Fahrzeit hier dann insgesamt 2,5 Stunden.

Asperg, 90 m über der Stadt erhebt sich der Asperg mit seinem "berühmten" Gefängnis in dem schon berühmt berüchtigte Männer "gesessen" haben. 
"Tränenberg", "Jammerbuckel" und auch die Bezeichnung "Deutschlands höchster Berg" kommen vor. Hoch oben ist das Strafvollzugskrankenhaus. 

Wer schauen will:

Eine sehr schöne Anlage, man hat von hier oben aus einen traumhaften Blick weit ins Land.



Weiter geht es von Asperg nach Möglingen (meine frühere Chefin ist seit einiger Zeit dort Bürgermeisterin und sie wird das sehr gut machen, da bin ich mir sicher). Dort fährt man am Kleinen Aspergle vorbei auch hier befand sich ein Keltengrab. 


Weiter durch die Stadt Markgröningen, bekannt durch den Schäferlauf. Markgröningens Fachwerkhäuser und die schöne Innenstadt verdienen eine kleine Besichtigung. 



Schwieberdingen wird passiert und wir kommen auf einen Weg, der nun ja recht heftig ansteigt. 






Aber gut zu bewältigen auch ohne Motor, passieren die Katharinenlinde. Hier befand sich ein reich ausgestattetes Frauengrab.




Und kommen über den Hardt- und Schönbühlhof geradeweg den Berg (schon wieder) hinauf zum Keltengrab. 




In diesem Grabhügel wurde 1978 am Ortsrand von Hochdorf das Keltengrab gefunden.  Im naheliegenden Keltenmuseum kann man eine Rekonstruktion besuchen, die originaltreu nachgebaut wurden.
Die Originalreplikate befinden sich im Landesmuseum in Stuttgart. Ein Besuch dort lohnt sich.


Weiter geht es durch Hochdorf hindurch und wir kommen weiter nach Schöckingen. Auch hier wieder auffällige wunderschöne Fachwerkhäuser.  Durch Schöckingen hindurch fahren wir nach Hirschlanden, wo wir kurze Rast beim "Krieger von Hirschlanden" machen.

Ein Grabhügel aus der Hallstattzeit 8./7. - 5. Jahrhundert vor Christus. Es ist eine lebensgroße Standsteinstele.



https://de.wikipedia.org/wiki/Krieger_von_Hirschlanden


Hier ging leider auch die kleine Camera in den Keller, wir mußten uns erst an einer Tankstelle Batterien kaufen!

Von Hirschlanden fährt man dann über Grünanlagen und schönen Wege bequem bis zum Bahnhof Ditzingen. Von dort kann man mit der S-Bahn bequem wieder in seine Heimat zurückfahren oder den Weg zurück wieder angehen.


Unterwegs begegnete uns dieser wunderhübsche rote Kater. Ich habe ihn Felix getauft, weil bei mir alle roten Kater so heißen.

Diese Bilder stimmen mich froh, ich bin gleich zuhause.  
Die Bartholomäuskirche, in der ich im Chor manchen 
Choral schon gesungen habe und noch singen werde.




Ein schöne Radtour mit allerlei Wissenswertem, was sich in unserem Württemberg noch alles tut, das gibt es demnächst.

Hier eine kleine Info über den Keltenweg

Kommentare

  1. Liebe Eva,

    na, da hat dich das Wolferl aber wieder ganz schön gefordert. Aber gut so, so rostet Frau auch nicht ein. Alle Achtung, ich kenne die Berge hier in der Gegend und
    trage mich auch mit dem Gedanken an ein Pedelec aber ein gutes ist halt auch teuer.
    Mit lieben Grüßele
    Britta

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    1. Hallo Britta,
      stimmt, ein Pedelec wenn es ein gutes mit einem guten Akku ist, bekommst du erst ab 3.000 Euro. Alles andere kannst du vergessen, mit dem
      Akku kommst du keinen Berg hoch. Viele Leute vergessen, dass erst der Akku alles ausmacht.
      Ich war auch immer dagegen, als ich aber gestern mit auf ein Cannondale Mountainbike Pedelec setzte mit einem Bosch Akku der neuesten Technik,
      war ich begeistert. Da Teil kostet aber 3.700 Euro und das ist mir im Moment zu teuer. Der Fahrradhändler in Bietigheim hat mich auch sehr gut beraten.
      Kommt Zeit kommt Pedelec.
      :-)))
      Viele liebe Grüße Eva

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  2. Hallo Eva,
    ich danke dir für diesen schönen und tollen Bericht über deine Radtour. Sie kommt auf meine Liste der noch zu machenden Touren. Schön auch, daß du von den Steigungen erzählst, was mein Mann immer listigerweise weglässt. Leider habe ich kein Akkubike, aber ich denke es ist auch so zu packen. Schieb ich eben ein wenig hoch.
    Schöne Grüße sendet dir Elke

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  3. Liebe Eva,
    das Tor der Festung sieht vielversprechend aus. Da möchte ich doch glatt hindurch und mir den Rest ansehen. Die Keltengräber sind faszinierend. Ich wusste gar nicht, dass es dort so viele auf einem Haufen gibt. Ich glaub, das ist gar nicht allzuweit von uns weg und wir machen da mal einen Ausflug hin... oder übers Wochenende. Danke für den Tipp und die Verlinkung.
    Liebe Grüße
    Gusta

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