Samstagskaffee



 
Hallo,

zum heutigen Samstagskaffee gibt es wieder ein Buch und einen Rückblick auf die vergangene Woche.

Ja, es gibt viel Neues. Ein Ereignis ist eingetreten, darüber werde ich aber berichten. Ich freue mich für meinen Sohn und natürlich auch für meine Schwiegertochter.



Mein Haushalt leidet, ich sollte soviel tun, habe aber dazu keine Lust. Lieber bügele ich die Wäsche meiner Seniorinnen und putze da auch mal das Clo oder koche. Das macht mir wirklich mehr Spaß oder ich spiele Maulwurf im Garten. Aber mein eigenes Zeugs bleibt liegen. :-)) So habe ich gestern Abend mir mal diese Tanzshow in RTL reingezogen und gebügelt, wurde aber mehr ein Hörspiel.
Aber wer guckt diesen Mist denn nun wirklich an!! Normalerweise ich nicht, reicht zum bügeln.


Ja, ja, ich weiß, ich verwende viel zu viel Zeit mit dem Blog mit den Fotos usw. Mein Chef, mein Freund, mein Sohn, meine Freundin, meine Bekannten, alle meckern. Ich bin ja nun nicht mehr soviel im Net und schreibe Kommentare, was sich natürlich auch auf meinen Blog auswirkt. Aber er wird gelesen und das freut mich.

Meine Posts schreibe ich nachts, wenn alle schlafen oder fern gucken. Da höre ich meist Musik oder probe nebenher meine "Songs" für den Chor. Ich singe ja 1. Sopran und das ist schon sehr hoch und da heißt es auch üben, denn unser Konzert in Stuttgart ist nicht mehr fern. Stimmbildung ist auch immer noch oft vor der Chorprobe. Frau ist schon beschäftigt, aber warum nicht. Die Zeit fliegt und bald werde ich wohl das wohl nicht mehr so können.

Meine Ärztin hat mir eröffnet, dass sie mich in der Reha haben möchte. Ich habe mit dem Heuschnupfen zu kämpfen, der sich auf die Bronchien und die Lunge verzogen hat.
Klarheit wird mir aber erst der Lungenfacharzt geben, bei dem ich netterweise im August einen Termin habe. Vorher hilft mir meine Hausärztin. Nett, gell!

Ein entsprechender Antrag wird nun an die Krankenkasse gehen, denn als Rentner geht das ja nicht mehr über die Rentenversicherung und da bin ich mal gespannt. Jedenfalls steht mir ein großer
Ärztegang bevor. O.K. das haben andere auch. Mein Wunsch für eine REHA wäre die Insel Föhr und die Kurklinik in Utersum. Nun, mal sehen. Das wird aber nicht vor 2016 der Fall sein, meine letzte REHA ist dann vier Jahre her.

Im Moment habe ich einen Vertretungsfall in der Nachbarschaftshilfe. Es ist sehr schlimm und da werden die Leiden, die man selbst hat, ganz klein wirklich ganz klein. Ein junger Mann, sportlich engagiert und nun halbseitig gelähmt. Wir haben uns gleich verstanden, weil wir uns auch im sportlichen Bereicht sehr gut unterhalten haben können. 

Je älter ich werde, umso mehr beschäftige ich mich mit dem Sterben und habe mir in der Bibliothek das Buch


5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.
Einsichten, die Ihr Leben verändern werden.

bestellt. Das Buch war in der Bücherei nicht vorrätig und wurde dann neu gekauft. Ich hatte es mal beim Jour fix angesprochen und da hat es dann geklappt.

Es stimmt, erst auf dem Sterbebett fällt vielen Menschen auf, was sie in ihrem Leben gerne anders gemacht hätten. Die meisten bedauerten es, dass sie nicht genug Mut hatten, ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen, dass sie viel zu viel gearbeitet haben und wenig Zeit für Familie und Freunde hatten.

Ich kann jetzt das so nicht sagen, denn ich verwirkliche schon das, was ich möchte und höre auf meine innere Stimme. Doch manchmal hatte ich in meinem Leben leider auch nicht den Mut etwas zu machen, oder etwas zu beenden, der Sicherheit wegen. Deshalb muß man auch den Sprung ins Unbekannte wagen. Manchmal schwer, manchmal geht das schief aber manchmal hat man auch Glück und ja man ist zufriedener und glücklicher.

Bronnie Ware, die Autorin dieses Buches hat mehrere Jahre Sterbende betreut, erzählt ergreifende Geschichten von Menschen, die auf ihr Leben zurückblicken.

Ein Buch, das keinesfall eines von diesen Selbstverwirklichungsbüchern ist, die ich nicht mag,
sondern ein Buch, das durchaus zeigt, dass man sein Leben in vollen Zügen genießen
und auch seine individuellen Wege gehen soll. 

Um die Weihnachtszeit 2014 hatte ich von der Nachbarschaftshilfe eine sterbende 86jährige Frau, bei der ich mich mit der Sitzwache ablösen durfte. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich mit dem
Sterben sehr intensiv.

Nun, alles geht seinen Gang, der liebe Gott wird schon wissen, was er mit mir vorhat und ich glaube, da geht noch eine Menge. Heute gehe ich mit einer neuen Gruppe ins Leudelsbachtal, mir ist die Fahrerei zum Bärensee jede Woche einfach zu viel und hier hat die Gruppe eine Bekannte übernommen, die das genauso gut macht, wie ich. Die Bärenseegruppe mache ich jetzt nur noch vertretungsweise. Schön, dass sich hier vor Ort doch eine gute Gruppe gebildet hat, denn auch hier macht es mir Spaß meinen "Schülern" zu zeigen, wie man mit Nordic Walking fit werden kann.

Jaa und nach Heilbronn und wieder zurück und einige größere Radtouren mit dem Mountainbike haben wir diese Woche auch unternommen. Wer weiß, wie lange ich das noch kann?
Meine Knie machen auch Schwierigkeiten, ein Grund, warum ich auch nicht Joggen kann. Beidseitig sollte ich neue Kniegelenke haben und informiere mich. Aber was ich hier alles höre, lässt mich zum Schluß kommen, noch zu warten. 

Mein Blog wird weiterhin bestehen und nächste Woche gibt es doch ein paar - so hoffe ich, dass das Paket hier gut ankommt - schöne Sachen. 

Ich mag den Makromontag und auch den Blumenfreitag, diese Aktionen werde ich beibehalten.
Zwischendurch gibt es mal einen Kosmetik- und einen Outfitpost. Das muß sein. Irgendwie muß und sollte sich die Arbeit einen Post zu führen auch lohnen. :-)) Da ist aber jeder User anderer Meinung.


Leckere Erdbeertörtchen habe ich auch gebacken. Das Rezept ist ganz einfach, wers möchte, schreibt mich an.



Die Erdbeerzeit fängt ja nun an und ich werde mich hier wieder mehr dem Backen widmen.


Ich wünsche ein schönes Wochenende und haltet Euch fit und gesund. 

Eva-Maria


Nur dazu, Jeder schreibt seinen Blog so wie er möchte und wer meckern will und nochmals meckern, der soll es eben nicht lesen. Komischerweise gibt es immer wieder Leute, die meckern. Das ist wie beim Knopf an der Glotze, bevor ich mich aufrege und meckere, gehe ich net mehr hin. Aber die weibliche Neugier ist halt groß, ist ja auch ein Zeichen von Intelligenz sagte man mir mal. 

Eines unserer Lieder, das wir bei unserem großen Konzert in Stuttgart singen sind die geistlichen Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Lass oh Herr mich Hilfe finden. Wir singen es wirklich sehr gut und unsere Sopranistin und wir verstehen uns. Auf dieses Konzert freuen wir uns alle sehr. 



Habt Ihr schon in den tollen Infoblock von Otto reingeschaut. Schaut mal rein, ist toll informativ.



Kommentare

  1. Mensch Eva, bei dir wird es aber auch nicht langweilig, gell? Ich fühle mich nach dem Lesen deines Berichts richtig ausgepowert und finde erstaunlich, was du alles machst und in deinem Alltag unterbringst! Das Foto von deinem Sohn ist sehr nett, erinnert mich an mein eigenes Babyalbum - die Farben, der Strampler - hach!

    LG zu dir,
    Hadassa

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    1. Liebe Hadassa,
      vielen Dank. Ja, findest du und ich meine immer, ich mach zuwenig und häng zuviel am Netz rum.
      Na, da bin ich aber froh. Naja, dann könntest du ja so alt wie mein Sohn sein. :-))
      Eine Tochter wäre auch nicht schlecht, aber ich bin sehr froh an meinem Jan und ich habe ja meine Schwiegertochter, die mir wirklich
      der liebe Gott geschickt hat.
      Wir haben heute eine 60 km Radtour gemacht. Alles in alle haben wir ca. 3,5 Stunden gebraucht. Aber hinterher sind wir dann noch in einer Radlerkneipe hängegeblieben, dass ich den Nachhauseweg fast nicht mehr geschafft habe. Aber ich habe was gemacht und das ist auch sehr wichtig. Ich werde davon berichten.
      Lieben Gruß Eva

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Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








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