Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude!





Der Titel hat mich auch erst mal nachdenklich gestimmt.

Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde.

Heute zum Samstagskaffee, leider nicht mehr bei Ninja, sondern nur bei mir zum Kaffee trinken, werde ich das Buch vorstellen.





Arye Sharuz Shalicar wurde 1977 als Kind jüdischer Migranten aus dem Iran in Göttingen geboren.
Später zog die Familie nach Berlin. Ohne religiöse Prägung wuchs der Junge auf und interessierte sich nicht für seine Herkunft. Regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten nichts daran.

Erst der Umzug nach Berlin in den Wedding, der änderte alles. Shalicars muslimische Freunde dachten zuerst, dass er auch ein Muslim ist, weil seine Familie aus dem Iran kommt. Jedoch, er ist Jude und als sich das herausstellt, wird er bedroht und gedemütigt. 

Manches geht einem schon unter die Haut. Ein jüdischer Junge in Berlin auf der Schule. Ausgegrenzt, verfolgt und täglich mit Prügeln bedroht. Das geschah aber nicht in der NS-Zeit, nein, sondern in unseren Tagen. 
Die Verfolger sind keine Nazis sondern Deutsche mit Migrationshintergrund. Mehr mag ich jetzt nicht dazu schreiben, es ist wirklich sehr sehr bedrückend, was da alles passiert ist. Ein beklemmendes Gefühl machte sich in mir breit, es kann wohl nicht wahr sein. 

Erschienen ist es im Deutschen Taschenbuch Verlag
www.dtv.de


Ich möchte auf den Blog von Hadassa aufmerksam machen. Sie erzählt aus ihrem Leben in Israel.
Durch den Samstagskaffee wurde ich auf sie aufmerksam. Ich besuche den Blog sehr gerne.

fragmentage.blogspot.de
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Nun möchte ich mich aber recht herzlich für die vielen Zugriffe und die lieben Kommentare gestern recht herzlich bedanken.

Der Samstagskaffee ist für mich immer so ein Rückblick was die vergangene Woche geschehen ist bzw. das was vor mir liegt. Die letzte Woche war absolut in Ordnung Sonntag, Montag bis Freitag und ich kann mich nicht beklagen. Der liebe Gott meint es wirklich gut mit mir, ich bin gesund mir geht es gut und ich werde dieses Jahr 66 Jahre alt. Puhh!!
Der Gedanke daran lässt mich lächeln, weil ich mich darüber freue und meine Seniorin meinte heute:

"Wissen Sie was, in 10 Jahren bin ich 92 Jahre alt und es wäre schön, wenn Sie mich dann immer noch betreuen würden!"

Ist das nicht schön?
Nun ob ich in 10 Jahren mich noch in der Nachbarschaftshilfe betätigen werde, weiss ich nun wirklich nicht. 

Unsere Anlage, in der sich meine Wohnung befindet grünt und grünt. Der Baum wächst und wächst und so langsam wachsen wir zu. Ich finds schön so im Grünen und von Nachbarn kein Einblick.




Unsere Chorprobe am Mittwoch war wieder schön einen neuen Song.
Psalm 106 "Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich"


Die Vertonung von Christian Daniel Schubart, das ist Der, Der sich, genau wie ein Herr Schiller, mit dem Herzog Carl Eugen gezofft hat. Der Schiller ging ins Ausland nach Mannheim und Schubart kam auf den Hohenasperg, wo er doch einige Jahre im Gefängnis verbrachte. War schon immer recht gefährlich auf diesen Berg zu gehen, es kann Jahre dauern, bis man wieder runter kann. 

Ich war erstaunt, dass Schubart auch Psalmen vertont hat. Aber der "Song" ist wirklich schön und vierstimmig gesungen, ein Genuß, den wir dann im Juli in Stuttgart, zusammen mit noch einigen größeren Werken vorführen werden. 
Singen macht Spass, befreit und die Gemeinschaft unter den Chormitgliedern ist wunderbar. 

Ich habe hier eine CD mit dem Adventskonzert 2014. Habe auch schon versucht, das hier auf den Blog zu bringen. Es gelingt mir aber nicht. 

Die nächste Woche bringt ab Montag ein 2-monatiges Gastspiel in einem Architektur- und Vermessungsbüro, auf die Stelle der Vertretung einer Mutterschaftsvertretung (kompliziert?) hatte ich mich beworben und die Stelle auch bekommen. Ich kann mir die Zeit einteilen und mehr als 2 x die Woche jeweils ein paar Stunden wird es auch nicht sein. Wie lange ich das machen werde, nun mal 2 Monate und dann sehen wir weiter, ob die Vertretung wieder gesund ist.  Es ist im Grunde nichts anderes, als das, was ich früher in meiner Arbeit bei einer Behörde gemacht habe. Bebauungspläne, Baulasten und die damit zusammenhängenden Tätigkeiten. 

Heute werde ich meine Gruppe mal zu den Stuttgarter Wasserfällen und auf den Stuttgarter Trümmerberg den Monte Scherbelino führen, allerdings zu einer anderen Zeit, als sonst. Dieses Kreuz auf dem Monte Scherbelino ist weithin sichtbar, als Mahnmal. Die Stuttgarter haben ihn so genannt, weil der Berg aus den Trümmern der im 
2. Weltkrieg zerstörten Stadt Stuttgart entstanden ist.




Da fällt mir noch ein! Ich hatte letzte Woche einen Malkurs "Collagen" (Frau muß sich ja beschäftigen).  Das Thema!

"Netzwerke" 

was daraus geworden ist, werde ich nächste Woche mal vorstellen. Materialien waren vorgegeben und ja ich lass Euch mal spickeln. Der Abend war so schnell vorbei, ich bin nicht fertig geworden, es fehlt noch die Farbe.


Auf die Frage einer Bekannten, wann ich denn das alles mache und vor allen Dingen, wann ich denn immer meine Posts schreibe, antwortete ich:

"I schreib des, wenn Andere fern glotzad!"
Habt einen schönen Tag. Morgen gibt es etwas Gutes zum futtern.




Wer noch Zeit hat, kann ein wenig schwäbisch mit Harald Schmidt lernen. 



Kommentare

  1. Anonym09:52

    Hallo Eva,
    auch ich finde es gut, dass man bei dir auf deinem Blog - auch anonym - schreiben kann. Da kann ich mich auch äußern und das freut mich.
    Ich bins Ungete vom Forum, wir kennen uns ja.
    Das Buch kenne ich nicht aber den Monte Scherbelino, ich war dort schon öfters und der Blick auf Stuttgart ist gradios und das Video ist der Knaller.
    Mir haben die Oiderbebbala oder wie das lautet so gut gefallen.
    Alles Gute
    Ungete

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  2. Ja sowas, Peter,
    das freut mich aber.

    Ja, wir haben uns ja auch über die Kommentarfunktion unterhalten und du bist ja auch ein Befürworter, auch für die Anonymschaltung. Aber nun werde ich
    wohl wieder wegen meiner Meinungsänderung angegriffen. Aber damit kann ich leben.
    Lieben Gruß Eva
    stimmt von dem Monte hat man einen wunderbaren Ausblick auf Stuttgart.

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  3. Oh, du hast die Kommentarfunktion aktiviert! Dann kann ich mich ja direkt hier für deine Erwähnung bedanken! ♡
    Auf das Buch hast du mich neugierig gemacht, ich habe es mir auf den Wunschzettel gesetzt.

    Grüßle,
    Hadassa

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  4. Hallo Hadassa,
    schön, wenn ich ein Buch habe, das du nicht gelesen hast.
    Ich bin immer begeistert, was du so alles für Bücher liest.

    Mit lieben Grüßen Eva

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Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








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