Ostern, Auferstehung, Faust, Osterspaziergang und vieles mehr

In der Osternacht, also von Samstag auf Ostersonntag läuten vielfach um 22.00 Uhr die Kirchenglocken. Die Osternacht hat begonnen.


Als Maria Magdalena am Morgen zum Grab Jesus kam, war der Stein vor dem Grab weggerollt und es war leer. Sie lief zu den Jüngern von Jesus. Petrus und Johannes gingen zum Grab und fanden nur noch die Tücher vor, in denen der Leichnam Jesus eingehüllt war.

Wir feiern heute die Auferstehung Jesus Christus und wir gehen heute in die Ostermesse. Drei Kinder werden getauft.


Aus der Oper Cavalleria Rusticana habe ich heute die
Osterhymne herausgesucht.

Lasst und preisen den Herrn, der erstanden ist.








Ja, es gibt tatsächlich noch etwas anderes an Ostern, als Ostereier, Osterbrunch, Deko usw. ;-)))!


Wir hatten auch ein gutes Frühstück und heute gibt es auch einen wunderbaren veganen Kuchen. Davon aber in einem anderen Post. 

Der Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe.

Hier freut sich Herr Faust ganz besonders auf den Frühling. 


Vor dem Tor

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;

Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.


Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,

Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.

Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Ein frohes Osterfest

mit viel positivem Denken und viel Licht.
Es gibt auch andere Dinge, als das Wetter. 

Hier schau ich gerne rein.