Glocken läuten das Wochenende ein!





Vor einigen Jahren gab es damaligen Süddeutschen Rundfunk (heute SWR) eine Sendung, die den Namen "Glocken läuten den Sonntag ein" trug.  In dieser Sendung, die Samstag abends gesendet wurde, wurden immer wieder Glocken von Kirchen aus der regionalen Umgegend und ihre Entstehung vorgestellt.


Kirchenglocken für mich etwas faszinierendes, auch ihre Herstellung und das Lied von der Glocke von Schiller ist mir noch im Bewußtsein. Wir mußten das Gedicht damals auswendig lernen, bestimmte Schüler bekamen einen Vers zum lernen, so konnte das ganze Gedicht ohne große Anstrengung aufgesagt werden.



Das Gedicht Friedrich Schillers fand 1799 großen Beifall und ist der Weimarer Klassik zuzuordnen. Lyrisch ein Meisterwerk. Zehn Jahre hat Schiller die Idee mit sich herumgetragen, denn er bringt in diesem Gedicht sittliches und bürgerliches Leben zum Ausdruck und distanziert sich von der französischen Revolution.

Wer es einmal durchliest, merkt, dass es ein Klassiker ist und genial.



Warum nun heute Schillers Glocke. Nun weil es heute Osterglocken gibt. Schöne zarte Blümchen, die ich mit meinen mit Landkarten beklebten Gläsern dekoriert habe.


Sebastian der Hase (kitschig) oder nicht, das ist mir egal, mir gefällt es und ihm auch.


Auch auf dem weißen Tablett haben sich die Osterglocken in in Position gestellt. Zusammen mit Erbstücken und
Herrn und Frau Nebbich, die schon einige Jahr hier bei mir wohnen und immer an Ostern ans Licht dürfen!


Heute bin ich damit wieder bei Holunderblütchen dabei, dort gibt es noch mehr schöne Blumen. 

Viel Spass


Hier das Glockengeläute der St. Marienkirche zu Lübeck, die im 2. Weltkrieg schwer zerstört wurde.



Genau vor 11 Jahren habe ich sie bei einem Besuch in Lübeck besichtigt, damals wurde die Kirche noch renoviert.   Dort ist auch dieser Teufel zu besichtigen. 




Die Geschichte gibt es