Die Galgenlieder von Christian Morgenstern

Ich lese sie zum "Fressen" gerne 





die "Galgenlieder" von Christian Morgenstern.


Ein kindlich spassiges Spiel mit dem Wort und herrlich poetischer Unsinn zugleich.

Der funkelnd skurrile Witz der "Galgenlieder", die 1905 erstmals erschienen sind, entfaltet seine Wirkung bis heute. 

Morgensterns zauberhaft schräger Blick auf die Welt begeisterte schon Kurt Tucholsky:

"Man weiß am Schluss nicht, was man mehr bewundern soll, die Clownerie oder die tiefe Wahrheit"






Der Schaukelstuhl auf der verlassenen Terrasse

Ich bin ein einsamer Schaukelstuhl
und wackel im Winde,
im Winde. 
Auf der Terrasse, da ist es kuhl, 
und ich wackel im Winde,  im Winde. 

Und ich wackel und nackel den ganzen Tag.
Und es nackelt und rackelt die Linde.
Wer weiss, was sonst wohl noch wackeln mag,
im Winde,
 im Winde,
im Winde.


Hier schau ich gerne rein.